Bergrettung Südtirol zieht Bilanz

1.400 Einsätze am Berg im Jahr 2025

Dienstag, 17. Februar 2026 | 10:41 Uhr

Von: Ivd

Bozen – Der Berg- und Höhlenrettungsdienst Südtirol C.N.S.A.S. ODV hat seine Einsatzstatistik für das Jahr 2025 veröffentlicht. Insgesamt 1.400 Mal rückten die freiwilligen Retterinnen und Retter im vergangenen Jahr aus. Damit verzeichnete die Organisation mehr als 110 Einsätze zusätzlich im Vergleich zum Vorjahr.

Die Zahlen zeigen nicht nur eine steigende Gesamtbelastung, sondern auch eine Zunahme der tödlichen Unfälle: 39 Menschen kamen 2025 bei Berg- oder Höhlenunfällen ums Leben. Besonders auffällig bleibt weiterhin die Entwicklung im Bereich Mountainbike. Unfälle mit Mountainbikes stellen inzwischen die dritthäufigste Ursache für Rettungseinsätze im alpinen Gelände dar.

Der Rettungsdienst ist landesweit im alpinen und speläologischen Bereich tätig und betreibt 21 Bergrettungsstationen sowie eine Höhlenrettungsstation. Insgesamt zählt die Organisation derzeit 642 Mitglieder – ein leichter Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Die freiwilligen Einsatzkräfte sind deutsch-, italienisch- und ladinischsprachig und gewährleisten ganzjährig einen technischen und sanitätsdienstlichen Rettungsdienst.

Unter der Leitung von Präsident Alberto Covi bleibt der Berg- und Höhlenrettungsdienst eine zentrale Säule der alpinen Notfallversorgung in Südtirol.

Mit der Veröffentlichung der Zahlen verbindet die Organisation auch einen Dank an die zahlreichen Ehrenamtlichen und Unterstützer, die den Dienst im alpinen Raum ermöglichen.

Bezirk: Bozen

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