Gewissen erleichtert

28-Jähriger beichtet Koks-Versteck in Carabinieri-Kaserne

Mittwoch, 07. Februar 2018 | 11:06 Uhr

Bozen – Im Oktober 2016 wurde ein heute 28-jähriger Mann aus Kirkuk von den Carabinieri wegen diverser Vergehen verhaftet. Vor Gericht schloss er einen Vergleich über fünf Jahre Haft ab.

Wie sich nun herausstellte, belastete den Mann seit seiner Festnahme sein Gewissen. Er hatte nämlich in der Carabinierikaserne in der Dantestraße einen unbeobachteten Moment genutzt, um sich eines Päckchens mit Kokain zu entledigen. Er versteckte es in einem Schaltkasten an der Wand im Gang.

Im Juli 2017 kam der Kurde wieder frei und traf just einen Carabinieribeamten, der ihn damals verhaftet hatte. Um sein Gewissen zu erleichtern, erzählte er dem Ordnungshüter von dem Kokain im Schaltkasten. Er wolle nun ein neues Leben beginnen und auf den rechten Weg zurückkehren. Dafür sei er auch bereit, eine weitere Strafe auf sich zu nehmen.

Vorverhandlungsrichter Peter Michaeler trug dem laut Medienberichten Rechnung und segnete für den Angeklagten einen Vergleich über vier Monate Haft ab – in Fortsetzung für die anderen Vergehen, für die der Mann bereits verurteilt worden war.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "28-Jähriger beichtet Koks-Versteck in Carabinieri-Kaserne"


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witschi
witschi
Universalgelehrter
10 Tage 20 h

vielleicht hettns die karpf erst in hundert johr gfundn oder er hetts noch der nächstn vernehmung wieder mitnemmen kennen. bei de kontrolln in der kaserne koan problem

Pyrrhon
Pyrrhon
Tratscher
10 Tage 18 h

..die Carabinieri nia gscholtn 😁

Staenkerer
10 Tage 17 h

ha, ha, de putz wurn gschaug hobn wenn se des sackl selber gfundn hatn .. in a poor johr!

giftzwerg
giftzwerg
Superredner
10 Tage 16 h

@Pyrrhon 

bis de scholtn .  jeder junge woass wo wos zi holn isch, lei die carpf finden selten wos

Tirola
Tirola
Grünschnabel
10 Tage 19 h

Das würde ich nicht tun es gibt andere Wege

Tabernakel
10 Tage 12 h

Du hast ja auch kein Gewissen.

nobody
nobody
Tratscher
10 Tage 12 h

Raffiniert der Kurde, zu raffiniert…aber die Taktik mit der Reue und „ neues Leben anfangen „ hat man ihm ja abgenommen. Auch die Kaltschnäutzigkeit das Kokain im Schaltkasten direkt in der Kaserene zu verstecken ist genial. Die Polizei hätte es wahrscheinlich erst beibm nächsten Kurzschluss angetroffen….
Bei mir, Vertauen zu diesem Typen? Fehlallarm…

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