Von: Sophia Molitor
Burgstall – Die Carabinieri aus Burgstall haben in den vergangenen Tagen den Verantwortlichen einer gemeinnützigen Organisation wegen schweren Betrugs angezeigt. Die Ermittlungen wurden durch die Anzeige einer 75-jährigen Frau aus Burgstall ausgelöst.
Der Vorfall geht auf den Sommer 2020 zurück: Während eines Urlaubs in Süditalien wurde die Frau von dem Beschuldigten angesprochen und davon überzeugt, für ein angeblich wohltätiges Projekt zu spenden. Aus Hilfsbereitschaft nahm die Seniorin sogar Schulden auf, um die Spende leisten zu können.
Nach Erkenntnissen der Ermittler gelang es dem Mann durch geschickte Täuschung und gezielte Irreführung, das Vertrauen der Frau zu gewinnen. Er brachte sie dazu, insgesamt 12.000 Euro zu überweisen. Das Geld sollte angeblich für ein soziales Projekt verwendet werden: den Erwerb eines Grundstücks und den anschließenden Bau einer Einrichtung zur Betreuung von Menschen mit Behinderung.
Keine Spur von der versprochenen Einrichtung für Menschen mit Behinderung
Die Ermittlungen der Carabinieri deckten jedoch den Betrug auf. Auch Jahre später existiert weder die angekündigte Einrichtung noch wurde das Projekt in irgendeiner Form umgesetzt. Damit bestätigte sich der betrügerische Charakter der gemachten Versprechen.
Die Carabinieri aus Meran werden auch in den kommenden Tagen vergleichbare Kontroll- und Ermittlungsmaßnahmen fortsetzen. Ziel ist es, besonders schutzbedürftige Bürgerinnen und Bürger vor Betrugsdelikten zu schützen und betrügerisches Verhalten konsequent zu verfolgen.




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