Von: importer
Zwei Personen sind am Mittwoch bei Bergunfällen in Tirol tödlich verunglückt. Bei einer Tour mit seinem Enkel im Zillertaler Fügenberg (Bezirk Schwaz) stürzte ein 79-Jähriger aus unbekannter Ursache über einen steilen, felsdurchsetzten Grashang tödlich ab. Indes wurde eine 58-jährige Südtirolerin in Finkenberg, ebenfalls im Zillertal, von einem Felsbrocken getroffen. Sie verstarb auch an der Unfallstelle.
Der 79-Jährige wanderte mit seinem siebenjährigen Enkel am Nachmittag vom Hecherhaus zur Kellerjochkappelle, als der vorne gehende Großvater plötzlich über einen etwa 40 bis 45 Grad steilen Hang abstürzte, berichtete die Polizei am Donnerstag. Ein sich unterhalb der Unfallstelle befindlicher Bergsteiger stieg laut Medienberichten zu dem Mann auf und leistete Erste Hilfe. Von einem weiteren Alpinisten wurde der Notruf abgesetzt. Für den Verunfallten kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Ebenfalls am Nachmittag ist die 58-Jährige bei ihrer Tour über die Ostflanke der “Hohen Wand” an der Grenze zu Italien auf einer Seehöhe von etwa 2.900 Metern kurz vor dem Stampfklee rund zehn Meter von einem Felsbrocken mitgerissen worden. Ihre Begleiter, zwei Frauen und ein Mann aus Südtirol, stiegen unverzüglich zur Verunglückten ab und leisteten Erste Hilfe. Die alarmierten Einsatzkräfte der Bergrettung Südtirol wurden mit dem Notarzthubschrauber zur Unfallstelle gebracht und übernahmen die weitere Versorgung. Für die 58-Jährige kam jedoch ebenfalls jede Hilfe zu spät. Nachdem festgestellt worden war, dass sich die Unfallstelle auf österreichischem Staatsgebiet befindet, wurden die weiteren Ermittlungen sowie die Bergung der Verstorbenen von den österreichischen Behörden übernommen.




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