Eine Festnahme und mehrere Anzeigen

Bozen: Heroin-Dealer wird gewalttätig

Donnerstag, 18. Juli 2019 | 12:31 Uhr

Bozen – Innerhalb nur weniger Tage hat die Staatspolizei in Bozen eine Verhaftung, vier Anzeigen und die Ausweisung eines Ausländers, der sich illegal in Italien aufhielt, durchgeführt. Die Kontrollen der Exekutivbeamten konzentrierten sich ein weiteres Mal auf die Gegend rund um den Bahnhof und dem Verdiplatz.

Dabei wurde ein 24-jähriger Nigerianer beim Dealen mit Heroin beobachtet. Sowohl der italienische Kunde als auch der Dealer wurden von den Polizisten gestoppt. Auf der Quästur erhielt der Asylantragssteller eine Anzeige wegen Drogenhandels. Darüber war er aber nicht glücklich. Wie die Polizei erklärt, griff er daraufhin mehrere Beamte mit Schlägen und Tritten an. In der Folge wurde der schon polizeibekannte Mann verhaftet.

Am Dienstag haben Streifen der Staatspolizei zwei junge Nomadinnen am Bozner Bahnhofsplatz erspäht. Weil sie sich verdächtig verhielten und die Vermutung bestand, dass die beiden Jugendlichen Wohnungseinbrüche im Schilde führten, wurden sie kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass beide schon vorbestraft waren. Tatsächlich hatte die 15-jährige einen Schraubenzieher unter ihrem Oberteil. Gegen ihre 20-jährige Begleiterin lag sogar ein Verbot vor, die Stadt Bozen für die nächsten drei Jahre zu betreten.

Zwei Ausländer wurden hingegen am vergangenen Freitag von der Staatspolizei wegen Drogenhandels angezeigt. Die beiden jungen Afrikaner hatten 20 Dosen Heroin sowie 20 Gramm Haschisch bei sich.

Am Mittwochvormittag hat eine Polizeistreife hingegen einen Tunesier aufgegriffen. Der 32-jährige Mann mit dicker Polizeiakte wurde auf die Quästur gebracht. Dort wurde festgestellt, dass sein Aufenthalt nicht rechtens ist. Er wurde auf Anweisung des Quästors in ein Ausweisungszentrum nach Italien gebracht, von wo aus er in sein Heimatland überführt werden soll.

Im Zuge der Kontrollen der Staatspolizei mussten sich 150 Personen identifizieren lassen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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15 Kommentare auf "Bozen: Heroin-Dealer wird gewalttätig"


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the hace
the hace
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Kundenstamm immer italiener… wo Nachfrage da Angebot….

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

the hace, und ohne dealer keine abhängigen.

the hace
the hace
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@aristoteles die dealer wird es immer geben….

Freiheit
Freiheit
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@aristoteles sag das den Weinkellereien, den Brauereien und den Bars

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 6 Tage

@the hace ohne Abhänigen Keine Dealer.Diese Leute sollten für die gesamten gesundh.Folgen dieses Konsums Selbst aufkommen müssen.

the hace
the hace
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@Sag mal ihr habt es alle nicht verstanden, dass der Kampf gegen die Drogen bzw gegen das Volk längst verloren ist… Aufklärung ist der einzige erfolgreiche Weg!!

Andreas
Andreas
Superredner
1 Monat 6 Tage

@Freiheit i glab a glasl wein oder bier konnmen a genießen ober an schuss heroin… najo

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

ich verstehe nicht, warum diese dealer gewalttätig gegen polizisten werden. mehr als eine anzeige haben sie eh nie zu erwarten

besserwisser88
besserwisser88
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

vielleicht macht man das so, da wo sie herkommen.. hmmm

ExSuedtiroler
ExSuedtiroler
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Endlich macht die Polizei ihren Job am Bozner Bahnhof – bravo!

Wichtig wäre für viele solcher Kriminellen auch Perspektiven zu bieten – seien sie noch so einfach. 

Freiheit
Freiheit
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

warum Daumen runter, ohne Perspektiven dealen sie bald wieder oder noch schlimmer, brechen wieder ein

Staenkerer
1 Monat 6 Tage

@Freiheit deren perspektive isch jo mit wienig orbeit viel geld zu mochn!

Andreas
Andreas
Superredner
1 Monat 6 Tage

obschied mit de burschen, sel isch die 1zige perspektive

genau
genau
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Ich denke man sollte jetzt nicht alle Heroin-Dealer in einen Topf werfen😄

DetlefSchmidt
DetlefSchmidt
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Es würde mal mehr Sinn machen, die Ursachen des Übels zu bekämpfen statt die Symptome. Aufklärung und Prävention wäre wichtig, dass die Menschen erst gar keine Drogen nehmen wollen.

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