Ärztemangel verschärft sich weiter - noch kein Nachfolger gefunden

Brixen: Urologie-Primar wechselt nach Salzburg

Samstag, 04. März 2017 | 11:58 Uhr
Update

Brixen – In Südtirol verschärft sich der Ärztemangel weiter: Dr. Lukas Lusuardi, der seit 1. Juli 2014 als Primararzt die Abteilung Urologie des Brixner Krankenhauses leitet, wechselt an die Universitätsklinik Salzburg, wo er auch in der Forschung tätig sein wird.

Mit Lusuardi geht auch seine Frau, die die ebenfalls in der Urologie-Abteilung in Brixen gearbeitet hat, für sie ist laut Tagblatt Dolomiten aber bereits eine Nachfolgerin in Sicht. Die Neubesetzung des Primariates ist hingegen noch offen.

Mit der Aussage „in Brixen und Südtirol ist es mir gut gegangen“, unterstreicht Dr. Lukas Lusuardi, dass ihn keine „unangenehme Situation“ zu einem Weggang bewogen hat. Seine neue Aufgabe, die er sich in einem langen Verfahren unter 20 Bewerbern gesichert hat, bezeichnet er als Chance, als Dimension, „die es hier in Südtirol nicht gibt“. Auch aktive Forschungsarbeit könne er an der Uniklinik wieder leisten.

Auf die Frage, wie es nun an der Brixner Urologie-Abteilung weiter gehen wird, betont der Arzt: „Ich habe jahrelang in meine Mitarbeiter investiert, die nun die Arbeit in gleicher Qualität weiterführen können“. Mit seinem Abgang und jenem seiner Frau, die ebenfalls an der Abteilung arbeitet, sieht Lusuardi die Abteilung allerdings kurzfristig geschwächt.

Der interimistische Bezirksdirektor Walter Amhof teilte mit, dass die Suche laufe. Es sei noch nicht entschieden, ob es eine Direktberufung oder eine Neuausschreibung geben werde, was „der normale Weg“ sei. Bis dahin werde nach Ärzten mit einer gewissen Qualifikation gesucht, schreibt das Tagblatt Dolomiten.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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29 Kommentare auf "Brixen: Urologie-Primar wechselt nach Salzburg"


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Obelix
Obelix
Tratscher
24 Tage 22 h

Ich habe den Herrn Primar selbst kennengelernt. Ein sehr fähiger , guter Arzt. Schade. Aber wen wunderts bei dem Chaos in der südtiroler Sanität. Frau Landesrätin, es wäre höchste an der Zeit sie würden gehen. Und nehmen sie doch gefälligst den Herrn Schäl mit. Ihre SVP wird es ihnen danken, will sie nicht bei den nächsten Wahlen schwer eins übergbraten bekommen.

Gagarella
Gagarella
Superredner
24 Tage 20 h

@Obelix  Die S.Martha führt nur das aus, was Rom vor gibt. Ihr bleibt gar keine andere Wahl,will sie zur nächsten Wahl.Die Zugehörigkeit zu diesen Staat heißt das Problem.

m. 323.
m. 323.
Grünschnabel
24 Tage 19 h

@Gagarella sell werd sie nimmr long..amol schaugn ob sie ba die negstn Wohln no a Stimm kriag…

Obelix
Obelix
Tratscher
24 Tage 17 h

@Gagarella, aha, so ungefähr wie bei den Geburtenstationen? Oder wie bei den Politikergehältern? Oder wo könnten wir sonst noch “autonom” sein???

anonymous
anonymous
Tratscher
24 Tage 18 h

Die guten Ärzte suchen in Südtirol das Weite,u die Pfuscher aus Italien kommen nach Südtirol,so schauts aus

bon jour
bon jour
Tratscher
24 Tage 18 h

@anonymous
aus Dir spricht der alte “Herrenmensch”.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
24 Tage 14 h

@bon jour Aber dass in Brixen net der erste guate Orzt das Weite sucht stimmt leider schon.

bon jour
bon jour
Tratscher
24 Tage 13 h

@enkedu
dass der gute Arzt geht, stimmt, habe ich auch nicht bezweifelt.
Aber dass die italienischen Ärtzte Pfuscher seien, gehört zu den Märchen des Herrenmenschen.

Gagarella
Gagarella
Superredner
24 Tage 22 h

Wo wird das noch hinführen, diese Zugehörigkeit zu der Bananenrepublik?

iuhui
iuhui
Tratscher
24 Tage 20 h

das hat nichts mit der Bananenpolitik zu tun! Oder sind Theiner, Stocker & Co romani di Roma??

Gagarella
Gagarella
Superredner
24 Tage 19 h

@iuhui   Natürlich sind sie käuflich und Untertanen Roms, keine Frage.

iuhui
iuhui
Tratscher
24 Tage 18 h

@Gagarella
ahhh, und was ist mit Südtirol ist besser, schöner, intelligenter, the best, …, nicht Italien?

bon jour
bon jour
Tratscher
24 Tage 13 h

@Gagarella
immer der rechstrechte Verrätervorwurf alias Dolchstoßlegende auf stf-isch.
wie ich schon schrieb: paranoia.

kik
kik
Grünschnabel
24 Tage 21 h

der soll in Schael und die stocker mitnemmen.!

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
24 Tage 14 h

Genau. bravo. und bitte draussn koltn.

iuhui
iuhui
Tratscher
24 Tage 20 h

die Primariate sind kein Problem, denn Primariate sind nur Prestigestellen und die meisten sind nicht besser als die Abteilungsärzte! Was besorgniserregend ist, ist das unsere Verwalter die Situation nicht mehr unter Kontrolle haben (nie gehabt?) und die Ärzte Südtirol verlassen, bzw. nicht nach Südtirol kommen wollen!

maria zwei
maria zwei
Superredner
24 Tage 20 h

Die besten Ärzte gehn….Zuerst Primar Scherer…dann Primar Lusuardi….dann…wer wird der nächste sein??????

Obelix
Obelix
Tratscher
24 Tage 16 h

@maria zwei, ich weis aus Insider – Kreisen dass in Brixen innerhalb 2017 vier Primare und vier Oberärzte den Dienst quittieren. Ich sag aber nicht wer die acht sind und von wem ich es weis.

Snoopy
Snoopy
Grünschnabel
24 Tage 15 h

@Obelix
das weiß doch jeder ….wer und wieviele gegangen sind…

Obelix
Obelix
Tratscher
24 Tage 13 h

@Snoopy, wer 2017 noch gehen wird, nicht wer schon gegangen ist, habe ich geschrieben.

glozzer
glozzer
Grünschnabel
24 Tage 20 h

Schade, schade das immer die falschen gehen!
Verständlich das keiner in Schäl und die Stocker hobn will!

thomas
thomas
Superredner
24 Tage 21 h

Alles Gute Dr Lusuardi!

Savonarola
Savonarola
Tratscher
24 Tage 21 h

bravo Südtiroler Sanität! Ironie aus.

max.terz
max.terz
Neuling
24 Tage 18 h

Zum Privatarzt gehen wird die zukunft sein.. man bezahlt zwar, wartet aber deutlich weniger lang behandelt zu werden und man wird bestens versorgt. Ich kann nur gutes vom “traumacenter” in reischach sagen , verstehe nicht die ganze kritik..

Snoopy
Snoopy
Grünschnabel
24 Tage 15 h

ja wenn du es dir leisten kannst…kann nicht jeder

S.i.T
S.i.T
Neuling
24 Tage 11 h
Oller Onfong des Untergongs wor mit’n LR Theiner, der hot’s innoholb va zwoa Omtsperiodn g’schofft die gonze Sanität, de sein Londsmonn Saurer no aufgebaut hot, in absolute Schräglouge zu bring. Und ietz die Martha, in Schael und seit neuesten no dozui fünf 50.000 Euro Manager de in supo Schael und do Martha helfen solln, do öffentlichen Gesundheit in Südtirol endgültig in Gar auszumochn und va do oanen Peinlichkeit in die ondre schlittern. Bisheriger Erfolg va do derzeitign Führungsgilde: Wortezeitn ohne Ende (Ärzte de im Kronknhaus, im öffentlichen Dienst ongstellt sein orbatn in Privatambulatorien und holn sich die Patientn für ihrn… Weiterlesen »
silas1100101
silas1100101
Tratscher
24 Tage 18 h

Richtig so. Viele Ärzte sollen Südtirol verlassen!!

iwoasolls
iwoasolls
Tratscher
24 Tage 13 h

sein jo genua ibergualifizierte Migranten de lei afan doktorsessel wortatn!

anonymous
anonymous
Tratscher
23 Tage 23 h

Die letzten Südtiroler Ärzte verlassen das Sinkende Schiff der Frau Stocker 

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