Sechs Leichtverletzte am Wochenende

Carabinieri nehmen Rettungsdienst auf der Piste wieder auf

Montag, 05. Dezember 2022 | 11:12 Uhr

Bozen – Am Wochenende haben die Carabinieri in Südtirol offiziell ihren Wach- und Rettungsdienst in den Skigebieten wieder aufgenommen, wie sie es jede Wintersaison tun.

Aufgrund der zeitlich versetzten Öffnung der Skigebiete ist der Dienst in einigen Gebieten, wie etwa im Schnalstal und in Sulden bereits seit einigen Wochen in Betrieb.

Das schlechte Wetter am Wochenende hat dafür gesorgt, das unter den Skifahrern wohl nur Experten und Enthusiasten auf den Pisten unterwegs waren. Auch für die Carabinieri waren die Bedingungen schwieriger.

Die schlechten Sichtverhältnisse begünstigten Unfälle. Gleichzeitig wird dadurch auch die Aufklärung von Unfällen auf der Piste schwieriger.

Doch die Carabinieri sind darauf vorbereitet: Das Regionalkommando organisierte einerseits den Kurs samt Zulassungsprüfung für Skifahrer der Carabinieri in Sulden mit Ausbildern des alpinen Trainingszentrums in Wolkenstein und andererseits den Erste-Hilfe-Kurs zusammen mit dem Roten Kreuz in Bozen.

Um sich juristisch auf den neuesten Stand zu bringen, haben alle Carabinieri Pisteneinheit an eigenen Seminaren von Richter Dr. Carlo Busato, der am Bozner Landesgericht tätig ist, teilgenommen.

Allein in Gröden mussten die Carabinieri zwischen Samstag und Sonntag bei sieben Unfällen einschreiten. Sechs Personen wurden verletzt, glücklicherweise handelt es sich nicht um schwerwiegende Verletzungen. In einem Fall bat ein Skifahrer aufgrund schlechter Sicht die Carabinieri um Hilfe, weil er sich verfahren hatte.

Neben den Pisteneinheiten beteiligen sich auch die Carabinieri des alpinen Trainingszentrums in Wolkenstein und das siebte Regiment in Leifers an den Rettungsdiensten.

In der vergangenen Saison wurden allein von den Pisteneinheiten der Carabinieri etwas mehr als 42.000 Dienststunden für den Wach- und Rettungsdienst auf den Skipisten in rund fünfeinhalb Monaten absolviert – mit Spitzenwerten von fast 50 eingesetzten Ordnungshütern pro Tag.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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13 Kommentare auf "Carabinieri nehmen Rettungsdienst auf der Piste wieder auf"


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Rudolfo
Rudolfo
Kinig
1 Monat 24 Tage

Wach- und Kontrolldienst im weitesten Sinne kann ich bei den Carabinieri ja noch verstehen. Aber Rettungsdienst ? Dafür gibt es doch Rotes/Weißes Kreuz, Bergwacht, Hubschrauberrettung Pelikan 1-3, Aiut Alpin Dolomites usw. Es gibt in Südtirol genügend Hotspots, an denen die Carabinieri dringender gebraucht würden….

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 24 Tage

Die Militär Polizei ist un Italien für alles zuständig!

L.G
L.G
Grünschnabel
1 Monat 24 Tage

Ich dachte immer die Zuständigkeit für unsere Sicherheit liegt bei dir lol:-))

Rudolfo
Rudolfo
Kinig
1 Monat 24 Tage

@N. G…die öffentliche Sicherheit in Italien treibt schon einzigartige Blüten. Als ich als 🇩🇪 Offizier auf Sardinien stationiert war, ist mir einmal ein Einheimischer bei einem harmlosen Zusammenstoss ans Auto gefahren.(Schaden damals vielleicht 400.000-500.000 Lire). Wir hätten das locker regeln können, er wollte das selber bezahlen, aber ich als NATO Angehöriger war verpflichtet, die Polizei zu rufen. Also kam die Polizia stradale. Als die sahen, dass ich ein AFI-H…. Kennzeichen hatte, riefen sie die Carabinieri, weil nur Diese für Militärangehörige zuständig waren..

SilviaG
SilviaG
Universalgelehrter
1 Monat 23 Tage

Die Straßenpolizei wollte sich nur nicht mit dir rumärgern

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 24 Tage

Früher gabs für Finanzpolizei und Carabinieri vorzeitige Eintrittsfenster für die Rente wenn sie höher gelegen und in Südtirol, das als Risiko Gebiet ausgewiesen war gearbeitet haben. Gibt es das noch?

oetzi_123
oetzi_123
Grünschnabel
1 Monat 24 Tage

Hofendlich🙏😅

krokodilstraene
Tratscher
1 Monat 24 Tage

Nur im Passeier, Sarntal und Gsies, dort ist die Gefahr am größten für Leib und Leben, wenn sie dem Richtigen begegnen…

Norbi
Norbi
Universalgelehrter
1 Monat 24 Tage

@ N.G. Nein diese Zonen gibt es nicht mehr, und es waren keine Risiko Gebiete sondern “benachteiligte Gebiete” Wie zum Beispiel Grenzzonen oder Orte wie Pretau, Pfitsch und noch viele andere abgelegene Orte ohne Öffentliche Verbindungen und wo es außer den Casermen nichts gab. Trotzdem mussten diese Herrn ihre tägliche Runden zu Fuss machen. Und noch was: nella Scuola nel 1980 si lasciava il lavoro a 47 anni o al massimo a 55 anni Also nicht nur GdF oder CC Damals noch E.I.

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 24 Tage

@Norbi Wie auch immer das in Rom damals begründet wurde! Danke für die Info! Für einige sicher interessant. In Anbetracht dessen, was gerade bei der Staatspolizei bemängelt wird..! Grins

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 24 Tage

Und weiter mit unserer Spassgesellschaft….nur auf nichts verzichten und immer fleissig riskieren….die Retter können sich ja dann in Gefahr begeben

nixischfix
nixischfix
Tratscher
1 Monat 24 Tage

die größte Gefahr lauert eher in der Gastronomie…

Neuling
1 Monat 24 Tage

Zitat: Allein in Gröden mussten die Carabinieri zwischen Samstag und Sonntag bei sieben Unfällen einschreiten.
Wird da eigentlich auch auch auf Rauschgift oder Alkohol getestet, von der Obrigkeit? 😉

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