33 Patienten in Intensivbetreuung

Coronavirus in Südtirol: 115 Neuinfektionen – fünf Todesfälle

Montag, 07. Dezember 2020 | 11:02 Uhr

Bozen – In Südtirol sind in den vergangenen 24 Stunden 115 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit erhöhte sich die Zahl der jemals positiv Getesteten auf 25.476, teilte der Südtiroler Sanitätsbetrieb am Montag mit. 13.976 Personen galten bereits wieder als genesen, um 114 mehr als am Vortag. Damit waren in der autonomen Provinz aktuell 10.917 Personen infiziert.

Indes verstarben weitere fünf Personen mit oder an dem Coronavirus. Die Anzahl der Todesfälle erhöhte sich damit auf 583. 40 Personen wurden zudem mittels Antigentest positiv getestet. Auf den Normalstationen der Südtiroler Krankenhäuser wurden 254 Covid-Patienten versorgt. 33 Patienten benötigten intensivmedizinische Behandlung. 151 Personen waren in Privatkliniken untergebracht und 71 in den Einrichtungen in Gossensaß und Sarns. In Südtirol wurden bisher 324.152 Tests durchgeführt.

Die Zahlen im Überblick:

PCR-Abstriche:

Untersuchte Abstriche gestern (06. Dezember): 719

Mittels PCR-Test neu positiv getestete Personen: 115

Gesamtzahl der mittels PCR-Test positiv getesteten Personen: 25.476

Gesamtzahl der untersuchten Abstriche: 324.152

Gesamtzahl der mit Abstrichen getesteten Personen: 152.396 (+287)

Antigentests:

Durchgeführte Antigentests gestern: 600

Mittels Antigentest neu positiv getestete Personen: 40

Auf Normalstationen im Krankenhaus untergebrachte Covid-19-Patienten/- Patientinnen: 254

In Privatkliniken untergebrachte Covid-19-Patienten/- Patientinnen: 155

In Gossensaß und Sarns untergebrachte Covid-19-Patienten/- Patientinnen: 71 (51 in Gossensaß, 20 in Sarns)

Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Intensivbetreuung: 33

Gesamtzahl der mit Covid-19 Verstorbenen: 583 (+5)

Personen in Quarantäne/häuslicher Isolation: 5.412

Personen, die Quarantäne/häusliche Isolation beendet haben: 55.851

Personen betroffen von verordneter Quarantäne/häuslicher Isolation: 61.263

Geheilte Personen: 13.976 (+114); zusätzlich 1.417 (+0) Personen, die ein unklares Testergebnis hatten und in der Folge negativ getestet wurden. Insgesamt: 15.393 (+114)

Positiv getestete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Sanitätsbetriebes: 1.218, davon 780 geheilt. Positiv getestete Basis-, Kinderbasisärzte und Bereitsschaftsärzte: 37, davon 26 geheilt. (Stand: 05.12.)

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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20 Kommentare auf "Coronavirus in Südtirol: 115 Neuinfektionen – fünf Todesfälle"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Staenkerer
1 Monat 12 Tage

des spielele kennt man decht vom mai, juni!
olleweil wieniger obstrich ergib olleweil wieniger infizierte!
warum werd plötzlich wieder weit wieniger getestet?????????

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 12 Tage

@stänkerer
Weil nur Kontaktpersonen getestet werden
Weniger Infizierte – weniger Kontaktpersonen – weniger Tests

EviB
EviB
Grünschnabel
1 Monat 12 Tage

staenkerer
weil Wochenende war🙄

Gruentee6
Gruentee6
Grünschnabel
1 Monat 12 Tage

Seit wann werden Kontaktpersonen wieder getestet? Als man vor mehr als einem Monat mit den Tests nicht mehr nachgekommen ist, dann hatte man das ja aufgegeben. Ist dies nun wieder eingeführt worden?

Nordler
Nordler
Neuling
1 Monat 12 Tage

@Staenkerer
Wochenende – Wetter – weniger Tests
(aber eine ungewöhnlich hohe Postivrate von 19%, jeder fünfteTest war positiv)

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

@Gruentee6 deswegen wurde ja der Massentest gemacht! Seither ist die Nachverflgung der Kontaktpersonen wieder möglich.

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 12 Tage

Auf die wiederkehrenden Fragen, warum auf einmal so wenig getestet wird:
Wir sind seit ca 3 Wochen im Lockdown. Demnach haben die sozialen Kontakte abgenommen. Es werden weniger Leute infiziert und die die infiziert wurden, haben deutlich weniger, bis gar keine Kontaktpersonen, die sie der Sanität mitteilen können. Deswegen werden weniger getestet.
Hätte ja wenig Sinn, weil jemand positiv ist, das ganze Dorf zu testen, obwohl einer null Kontaktpersonen angegeben hat.

Staenkerer
1 Monat 12 Tage

i woas aus erster hond das a kontaktperson de als solche gemeldet wurde, NIT getestet wurde!
de erklärung isch zwor guat, ober für mi nit gonz glaubhoft!

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

Genau. Dazu kommen die wöchentlichen Schwankungen, da Samstag und Sonntag weniger getestet wird. Die Ergebnisse von heute und morgen sind jene von gestern und vorgestern, da der PCR-Test ja 2 Tage für die Auswertung braucht.

snip
snip
Tratscher
1 Monat 12 Tage
Absolut richtig Missx. Man muss allerdings die Zahlen der positiven mit den Zahlen der getesteten in Relation setzen. Corona ist recht fies und infiziert mal enge Kontaktpersonen nicht und dann doch wieder jemanden dem man bloss ein paar Worte ohne Abstand gewechselt hat. Als Vergleich: Der Webastocluster im Jan/Feb konnte ausgerottet werden, dort gab es 14 Infektionen bei 260 enge Kontakten die man nachverfolgt und getestet hatte. Die WHO spricht von einer Situation die beherrschbar ist wenn nicht mehr als 5% der getesteten positiv sind. Dabei darf man sicher auch Antigentests pro Tag mitzählen, weil diese die Zeitspanne der Infektiösität… Weiterlesen »
marher
marher
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

bei so wenigen Abstrichen solche Zahlen, ein wenig besorgenerregend vor dem Weihnachtsfest. Und da sollte man alles öffnen?

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

Passt. Wie erwartet. Morgen sind es unter 100 und am Montag wieder um die 200 Neuinfizierte. Die üblichen Wochenend-Schwankungen. Aber insgesamt geht es weiter nach unten.

Ars Vivendi
1 Monat 12 Tage

@Gredner..👍 und dazu noch die Wetter- und Straßenverhältnisse am Wochenende.

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Wie gestern vorausgesagt: heute, 8. Dezember meldet Sabes nur mehr 79 Neuinfektionen. 😉

Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 12 Tage

Ich denke die wenigen Tests (280) die gemacht wurden, sind dem Wetter geschuldet, ansonsten eine Vera ……..

faif
faif
Superredner
1 Monat 12 Tage

…jo des wochenend wor a zusätzliche foscht-qarantäne zeit woss ins es wetter aufgebrumt hot!

Nordler
Nordler
Neuling
1 Monat 12 Tage
Bayern hat seit 2,5 Wochen eine stabile Inzidenz von 185 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner; Das ist etwas über dem deutschen Durchschnitt, aber deutlich über dem Zielwert 50, daher „dunkelrot“. Und da der Wert seit Wochen nicht sinken will, VERSCHÄRFT Bayern die Maßnahmen. Die Inzidenz von Südtirol hingehen ist gesunken. Auf nunmehr 339. Das ist aber immer noch etwa das Doppelte von Bayern. Das Doppelte von dunkelrot heißt bei uns allerdings orange. Und das Doppelte der Verschärfung heißt ÖFFNUNG, denn heuer, so der LH, erlaubt die „Stabilisierung der epidemiologischen Situation (…) eine begrenzte Verringerung der Sicherheitsmaßnahmen“. Sorry, aber das passt alles… Weiterlesen »
snip
snip
Tratscher
1 Monat 12 Tage
Die Analyse ist korrekt. Bayern hat wohl einen anderen Anspruch als Südtirol an die Sanität. In Bayern soll jeder ein Intensivbett kriegen, auch wenn die Chancen schlecht stehen und es werden kaum medizinische Eingriffe verschoben oder Abteilungen umgewidmet. Unter den Prämissen sind die Krankenhäuser jetzt fast vollgelaufen, Bayern hat auf Südt. Einwohnerzahl umgerechnet 132 Intensivbetten ingesamt belegt, davon 25-30 mit Covid. Also bei halber Inzidenz fast gleich viele auf Intensiv wie Südtirol. In Südtirol hat man wohl eher die unter 70 jährigen auf der Intensivstation gehabt, denn die Totesanzahl pro Tag hat nicht annähernd mit der Intensivbetten-Patientenzahl zusammengepasst. Aber nur… Weiterlesen »
Jean
Jean
Neuling
1 Monat 12 Tage

Weniger test, weniger infizierte, mehr Weihnachts geschäft, das ist meine Meinung!

Roby74
Roby74
Grünschnabel
1 Monat 12 Tage

Zumindest zirkulieren jetzt weniger Deutsche auf den Strassen!😉Bei solchen Stassenverhältnissen kann man die wirklich nicht auch noch gebrauchen!!!!!

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