Daten von März bis April 2020

Covid-19 ist bei 23 Prozent der Todesfälle die primäre Todesursache

Montag, 09. November 2020 | 11:18 Uhr

Bozen – Zwischen März und April 2020 war Covid-19 die zweithäufigste Todesursache und für 23,3 Prozent aller Todesfälle in Südtirol direkt verantwortlich. Dies berichtet das Landesinstitut Astat.

Hier geht es zum PDF!

Betroffen waren mehr Männer (149) als Frauen (137) und insbesondere die älteren Altersgruppen: 72,0 Prozent der an Covid-19 verstorbenen Personen waren 80 Jahre und älter. Bei 23,8 Prozent der Covid-19 Todesfälle wurden keine mitverantwortlichen Ursachen verzeichnet, bei 18,5 Prozent lediglich eine und bei den restlichen 57,7 Prozent mindestens zwei.

Bei mehr als zwei Dritteln der Covid-19-Todesfälle trat eine Lungenentzündung als Komplikation auf. Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten fünf Jahre ist die Zahl der Todesfälle zwischen März und April 2020 um 63,9 Prozent gestiegen: Dieser Anstieg ist zum Teil auf die direkt von Covid-19 verursachten Todesfälle (59,7 Prozent) zurückzuführen, die restlichen 40,3 Prozent sind als indirekte Folge der Pandemie zu betrachten.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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29 Kommentare auf "Covid-19 ist bei 23 Prozent der Todesfälle die primäre Todesursache"


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Anderrrr
Anderrrr
Universalgelehrter
22 Tage 7 h

Des hobn se af heit aukep den artikel?

brutus
brutus
Tratscher
22 Tage 6 h

@anderr
Die Zahlen der Übersterblichkeit gibt schon seit Mai! Aber so im Detail aufgeschlüsselt wie in der PDF des Astat nicht!

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Superredner
22 Tage 6 h
Das ist das Ergebnis e i n e r Studie. “Eine Auswertung von 154 klinischen Obduktionen an 68 deutschen pathologischen Instituten belegt, dass bei 86 Prozent der verstorbenen COVID-19-Patientinnen und Patienten in Deutschland COVID-19 die wesentliche oder alleinige Todesursache war. Eine Analyse der obersten italienischen Gesundheitsbehörde ISS und dem Nationalen Institut für Statistik Istat, kam zum Schluss, dass 89 Prozent der offiziellen COVID-19-Opfer in Italien direkt an den Auswirkungen des SARS-CoV-2-Virus gestorben sind. Nur die übrigen elf Prozent waren zwar infiziert, sind aber an anderen Erkrankungen gestorben, beispielsweise an Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes oder Demenz. Zwar hätten zahlreiche COVID-19-Patientinnen und Patienten… Weiterlesen »
freindlich_bleiben
freindlich_bleiben
Grünschnabel
22 Tage 6 h

Die Astat Veröffentlichung (siehe Download) isch von 11/2020.

Neumi
Neumi
Kinig
22 Tage 1 h

@ hustinettenbaer Im ersten Absatz des Artikels steht, dass ALLE Todesfälle berücksichtigt wurden.

Der zweite ist eine genauere Aufschlüsselund der Covid-Fälle. Deine Studie analysiert, ob was anderes die Todesursache war, die Studie im Artikel analysiert, ob es auch andere Faktoren gab, sagt aber nicht, dass diese verantwortlich war.

Sie widersprechen einander nicht, da sie nicht das selbe Thema behandeln.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Superredner
22 Tage 17 Min

@Neumi
O.k. Die Überschrift des Artikels suggerierte mir etwas Anderes, nämlich “sind nur 23 % durch Corona”.
Den Download las ich nicht. Und wahrscheinlich machen´s Viele und verstehen auch die Überschrift so.

Neumi
Neumi
Kinig
21 Tage 23 h

@ Hustionettenbär. Das passt schon so. Laut dem, was da steht, sind 23% aller Todesfälle direkt auf Corona zurückzuführen, der Rest entweder gar nicht oder nur indirekt. Zumindest laut Artikel, aber vielleicht wird da auch was falsch wiedergegeben, keine Ahnung. Sind so oder so mehr als genug.

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
21 Tage 22 h

@Hustinettenbaer..so habe ich es auch verstanden. Und ich finde, es ist Wasser auf die Mühlen Derer, die die ganze Katastrophe zu verharmlosen versuchen.

gschaidian
gschaidian
Superredner
22 Tage 6 h

Das durchschnittliche Lebensalter im Mitteleuropa liegt bei 81 Jahren. Noch Frsgen?

falschauer
22 Tage 5 h

sehr viele was ist daran schlimm?

._.
._.
Grünschnabel
22 Tage 4 h

Durchschnittliche Lebenserwartung oder durchschnittliches Alter weil durchschnittliches alter konn gonz sichr net sein

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
21 Tage 22 h

@gschaidian…Ja, was soll die Frage und wer sind die Flachpfeifen, die dich auch noch mit 👍 bestätigen ?

MrRobot
MrRobot
Grünschnabel
22 Tage 6 h

Die Leute sind langsam müde und haben die Schnauze voll von täglichen Verordnungssüppchen und fast ausnahmslos nur noch Schreckensnachrichten, ein Feindbild, der Maskenverweigerer, wird gemalt, der an allen Schuld ist, Hetze wird betrieben und alles aus den Angeln gehoben. Das Revoluzzertum wird eher noch darin bestärkt, da die Menschen das Vertrauen verlieren. Das wird eine ganze Zeit so weiter auf und ab gehen bis alles ausgeblutet ist alle Verrückt sind und man sich dann entscheiden darf auf welche Art man lieber ins Gras beißt

fdorsh
fdorsh
Neuling
22 Tage 6 h

wenn die Statistik stimmt – wovon ich ausgehe – dann sollte es doch möglich sein die ca. 2% der akut gefährdeten Mitbürger zu schützen ohne den ganzen Rest dafür lahmzulegen und vor allem mit noch “härterem” Lockdown zu drohen. Ich glaube das die Landeskasper noch gar nicht verstanden haben was sie da anrichten. 

Fuer Tirol
Fuer Tirol
Grünschnabel
22 Tage 6 h

was heißt “indirekt auf die Pandemie zurückzuführen”? Dass Chemos verdchoben bzw. abgesagt wurden und deshalb Menschen gestorben sind?

xXx
xXx
Universalgelehrter
22 Tage 1 h

Ja genau das heißt es. Sowas passiert leider auch bei Überlastung der Krankenhäuser, bei einem Kollabs stirbst du dann auch an einer Mittelschweren Verletzung, weil niemand mehr da ist der deine Blutung stopt oder eine Entzündung dazu kommt und es keine Medikamente mehr gibt.

Oma
Oma
Superredner
22 Tage 6 h

Und viele sind rein an covid verstorben ohne vorerkrankung oder sonst was?

PuggaNagga
22 Tage 5 h

Fast keine!
Es gab ja 90 jährige die das Krankenhaus auf eigenen Beinen verlassen haben.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Superredner
21 Tage 23 h

89 % in Italien. In D 68 %, USA 92. Laut bereits o.g. Quelle. Leider wurde in D am Anfang der Pandemie nicht konsequent obduziert. Also Alles nicht so eindeutig.

https://www.anaesthesie.news/allgemein/covid-19-studien-widerlegen-falsche-annahmen-bezueglich-vorerkrankungen-und-todesursache/

korken
korken
Neuling
22 Tage 5 h

An war sind dann die anderen 77% gestorben?

._.
._.
Grünschnabel
22 Tage 4 h

Komisch dass menschen a net an corona sterben gell🤔
Koan ohnung wos dein kommentar soll obr wenn de 23% an corona sterben nor ischs woll gonz logisch dass die 77% olle ondrn ursochen sein🤷‍♂️

ASTAT
ASTAT
Neuling
22 Tage 2 h

Wie man der Grafik entnehmen kann, sind die anderen Todesfälle auf Neubildungen, Krankheiten des Kreislaufsystems, Krankheiten der Atmungsorgane, Krankheiten der Verdauungsorgane, Diabetes mellitus, psychische und Verhaltensstörungen, Krankheiten des Nervensystems und der Sinnesorgane und andere Ursachen zurückzufühen

Neumi
Neumi
Kinig
22 Tage 1 h

@ ._. Nein, die 23% hatten keine anderen Beschwerden, sind also so gut wie sicher an Corona gestorben. Was mit dem Rest war, steht in der Studie nicht. Fest steht nur, dass diese Personen potentielle Nebenursachen HATTEN, aber es steht nicht, dass sie daran gestorben sind.

Neumi
Neumi
Kinig
22 Tage 1 h

@ Neumi … steht im ARTIKEL nicht. Die gesamte Studie kenn ich nicht.

korken
korken
Neuling
21 Tage 20 h

@._. Es geht da ja nur um die Corona Toten! 23% sind ohne Nebenerkrankungen an Corona gestorben. Waren wahrscheinlich zwischen 80und 100 Jahre alt. Trotzdem fallen auch alle anderen unter Corona Toten ohne ihre Vorerkrankungen mit einzubeziehen. Also sind in Südtirol ca. 80 Personen an Corona in 10 Monaten gestorben. Auf 550.000 Einwohner.

ruuu
ruuu
Neuling
22 Tage 6 h

„Sie„ hätten diesen Artikel nur als Randnotiz veröffentlichen können hätten „ Wir “ uns an die Basisregeln gehalten.

halihalo
halihalo
Grünschnabel
22 Tage 6 h

Laut dieser Statistik sollten sich Personen mit Vorerkrankungen und ältere Personen noch mehr schützen !! oder geschützt werden!!

Privatmeinung
Privatmeinung
Grünschnabel
22 Tage 4 h

Jeder Verstorbene ist einer zu viel!
Bin aber doch skeptisch bei dieser Statistik, da es zum Teil verboten war, die Verstorbenen zu untersuchen…

CH-1964
CH-1964
Tratscher
21 Tage 11 h

Eine Übersterblichkeit über einem kurzen Zeitraum zu berechnen macht wenig Sinn und dient einzig der Panikmache. In der Schweiz herrscht aktuell in Bezug auf die letzten 5 Jahre 2020 keine Übersterblichkeit. Selbstverständlich ist im Frühjahr 2020 über einen kurzen Zeitraum eine erheblich Übersterblichkeit vorhanden gewesen.

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