Gefahr von massenhaften "Phishing"

Daten hunderter Millionen Facebook-Nutzer kursieren im Netz

Sonntag, 04. April 2021 | 16:39 Uhr

E-Mail-Adressen, Telefonnummern und andere Daten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern sind an diesem Wochenende in einem Forum für Cyberkriminelle aufgefunden worden. Eine Sprecherin von Facebook bestätigte daraufhin, dass es sich dabei um Daten handle, die bereits im August 2019 im Internet kursierten und dass man das Problem bereits behoben habe, so berichten Medien. Zuvor hatte die IT-Sicherheitsfirma “Hudson Rock” Daten von 533 Millionen Facebook-Nutzern im Netz entdeckt, wie die Nachrichtenseite Business Insider berichtete.

Die teilweise bereits veralteten Daten stammen von mehr als 533 Millionen Nutzern weltweit und umfassen biografische Angaben, Wohnorte, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Auch wenn das vorhandene Informationsmaterial nur noch teilweise aktuell sein dürfte, sei die Gefahr massenhaften “Phishings” nach wie vor eine fixe Größe. Beim Phishing handelt es sich um den Versuch, mittels gefälschter Webseiten oder Emails an vertrauliche Informationen, wie etwa Kreditkartennummern oder Passwörtern, zu gelangen.

Bereits 2018 musste das Online-Netzwerk konstatieren, dass eine Funktion zur Freundessuche für den systematischen Datenabgriff missbraucht worden war, die daraufhin abgeschaltet wurde.

Von: lup

Kommentare

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10 Kommentare auf "Daten hunderter Millionen Facebook-Nutzer kursieren im Netz"


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Diezuagroaste
Diezuagroaste
Superredner
7 Tage 11 h

Alle unsere Daten schwimmen in den Writen des Netzes herum. Unkontrollierbar.

Jiminy
Jiminy
Kinig
7 Tage 10 h

OMG 😱 Meine ganze Daten, alle verschwunden, alle öffentlich zugänglich!!! 😱😱😱
🤔🤭😅🤣😂 ah jaaaa, ich hab ja kein facebook!!! 😅🤣😂😅🤣

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Tratscher
7 Tage 10 h

wo was “scheinbar” nichts kostet €,  da bist “DU” die Ware!!!😍😁😜😊

Deep_one
Deep_one
Neuling
7 Tage 6 h

👍👍

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
7 Tage 12 h

Wenn Du lange in eine Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

quilombo
quilombo
Tratscher
7 Tage 8 h

eigentlich nichts Neues. Unsere persönlichen Daten werden über alle digitalen Medien von deren Besitzern in den Usa gespeichert.
Aber nicht nur. Auch alle Magnetkarten werden von ihnen abgespeichert, vom Bankomat bis zum Sanitätsausweis.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
7 Tage 7 h

Ich denke, dass in- und offizielle Interessierten aller Herren Länder bei den Daten zulangen. Fahrten mit “modernen” Autos, Handys, QR-Code-Nutzung, Kartenzahlungen, Fotos der eigenen Kamera ins Internet hochladen, hinterlassen individuell zuordenbare Datenspuren. Wie ein Fingerabdruck.

Mikeman
Mikeman
Kinig
7 Tage 9 h

den Sch……  hat nicht der Arzt verschrieben,braucht niemand also hinterher nicht mekkern.

Offline
Offline
Universalgelehrter
6 Tage 18 h

Die Teilnahme und Freigabe seiner persönlichen Daten in den (a)sozialen Netzwerken ist freiwillig. Ich frage mich manchmal, wie ich (deutlich) über 60 werden konnte, ohne FB, Instagram, YT, Twitter, TikTok usw. Dazu fast ohne Onlinebanking (außer UBS 😉), ohne Onlineshopping usw. Aber dass man deswegen “unsichtbar” wäre, verhindern schon GPS, Navi, Kreditkarten, Laptop, Smartphone & Co. Also genug Möglichkeiten, um auch unbescholtene Mitmenschen zu “kontrollieren”. Mir persönlich 💩 egal, solange ich nicht permanent mit irgendwelchen Müll ge”Popup”t werde.

berthu
berthu
Universalgelehrter
6 Tage 10 h

Das Gleiche dann mit unseren Gesund-/Krankheitsdaten, wenn das zentral gespeichert (= gestohlen) wird. Schon Daten beim Hausarzt sind im kleinen Rahmen unsicher. Die Vernetzung mit der Sanität macht den Risikobereich immens höher.

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