Von: luk
Innsbruck – In Innsbruck sind innerhalb weniger Tage drei sehr junge Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt und geht derzeit davon aus, dass die Todesfälle auf Überdosis von Drogen zurückzuführen sind.
Bei den Opfern handelt es sich um ein 13-jähriges Mädchen, ihre 16-jährige Freundin sowie einen etwa 18-jährigen jungen Mann. Der Tod der Jugendlichen sorgt für große Betroffenheit.
Laut Ermittlern stehen die drei Todesfälle zeitlich in engem Zusammenhang. Die genauen Umstände werden derzeit noch untersucht, berichtet die Tiroler Tageszeitung.
Das Kompetenzzentrum für Gewaltschutz warnt in diesem Zusammenhang vor einer besorgniserregenden Entwicklung: Junge Mädchen könnten zunehmend ausgebeutet werden – auch sexuell – um Zugang zu Betäubungsmitteln zu erhalten. Ein weiteres Problem sei, dass viele Betroffene aus Angst oder Abhängigkeit nicht mit den Behörden kooperieren. Dadurch blieben entsprechende Straftaten häufig unentdeckt und ungeahndet.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an.




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