Tempelanlagen in Thailand bleiben ebenfalls dunkel

“Earth Hour” gestartet: Wahrzeichen bleiben dunkel

Samstag, 28. März 2026 | 16:33 Uhr

Von: apa

Im Kampf gegen die Klimakrise lässt der WWF am Samstag mit seiner “Earth Hour” zum bereits 20. Mal das Licht weltweit für eine Stunde ausgehen. Traditionell wird es von 20.30 bis 21.30 Uhr Ortszeit an berühmten Wahrzeichen dunkel. Das Opernhaus in Sydney ist genauso Teil der Aktion wie der Pariser Eiffelturm und das Brandenburger Tor in Berlin bis hin zum Schloss Schönbrunn in Wien. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen rief zur Teilnahme auf.

In Österreich beteiligen sich neben dem Schloss Schönbrunn noch mehrere weitere Wahrzeichen, darunter das Wiener Rathaus, das Schloss Mirabell in Salzburg oder die Ars Electronica in Linz. Weitere Earth-Hour-Teilnehmer sind Städte wie Wels und Traun in Oberösterreich oder Krems in Niederösterreich, teilte der WWF mit.

Unter dem Motto “Eine Stunde für die Erde” beteiligen sich auch Privatpersonen, Gemeinden und Unternehmen an der WWF-Aktion, indem sie Klima- und Naturschutzmaßnahmen aktiv umsetzen. “Die WWF Earth Hour ist eine Chance, die Politik zum Handeln aufzufordern. Sie bietet aber auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und sich für den Schutz des Planeten stark zu machen”, sagte WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer.

Start in Neuseeland

Den Auftakt zur Earth Hour machte naturgemäß Neuseeland: In Auckland ging das Licht aus, der Sky Tower und die Harbour Bridge verschwanden im Schwarz der Nacht. Das Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Wellington wurde ebenfalls verdunkelt. Damit läutete der Pazifikstaat laut dpa die “Earth Hour” ein – die “Stunde der Erde”, die nun wie eine dunkle Welle einmal rund um den Planeten zieht. Jährlich beteiligen sich Millionen Menschen an der Initiative.

Angesichts der aktuellen Energiekrise fordert der WWF in diesem Jahr eine Klima- und Naturschutz-Offensive und ruft zum Sparen von Energie auf. “Die wichtigste Antwort der Regierung auf den fossilen Preisschock müssen sofortige Energiespar-Maßnahmen sein”, so Auer.

Die “Earth Hour” wurde 2007 vom WWF (World Wide Fund for Nature) in Sydney, Australien, ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer der größten Klima- und Umweltschutz-Aktionen weltweit entwickelt. Vergangenes Jahr wurde nach WWF-Angaben an tausenden Orten in mehr als 180 Ländern und Gebieten das Licht ausgeschaltet. Der WWF hatte die “Earth Hour” ausgerufen als Zeichen dafür, dass die Menschheit sich besser um die Erde kümmern muss.

(S E R V I C E – https://www.earthhour.org/)

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