Am 7. März erste Corona-Verdachtsfälle eingetroffen

Erste Gäste haben Quarantäne in Gossensaß hinter sich

Montag, 30. März 2020 | 17:06 Uhr

Gossensaß – 85 Zimmer, berichtet Koordinator Thomas Holzknecht von der Sektion Zivilschutz im Weißen Kreuz, wurden in den Gebäuden in Gossensaß eingerichtet, davon sind derzeit 60 Plätze besetzt, darunter auch von einer Familie mit zwei Kindern. Die Agentur für Bevölkerungsschutz hat in enger Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb und den Vertretern des Militärs die Logistikbasis des Militärs in Gossensaß für Quarantänefälle aus Südtirol adaptiert. Die Arbeit wird zum größten Teil von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Zivilschutzes verrichtet.

Die ersten acht Personen sind am 7. März in Gossensaß eingetroffen. Es waren Verdachtsfälle, die entweder in Kontakt mit Covid-Erkrankten standen oder aus Risikozonen zurückgekehrt waren. Da für sie eine häusliche Isolation im eigenen Heim nicht möglich war, stimmten sie einer Unterbringung in der eigens dafür bereitgestellten Struktur in Gossensaß zu. Die Bewohner werden vom Krankenhaus Sterzing aus medizinisch versorgt. Nun haben die ersten Gäste die Quarantäneeinrichtung wieder verlassen.

Die Einrichtung wurde sowohl aus hygienisch-gesundheitlicher Sicht als auch unter dem Gesichtspunkt der Privatsphäre den Bedürfnissen der Gäste angepasst. Das Gelände entspricht allen notwendigen Sicherheitsstandards und Komfortstandards. Zudem besteht dank der getrennten Gebäude im Inneren des Geländes die Möglichkeit, die Gäste je nach Quarantänetyp getrennt unterzubringen.

Es ist dies die größte von mehreren Strukturen, die vom Verteidigungsministerium und von der Militärbehörde in ganz Italien für Corona-Betroffene zur Verfügung gestellt werden. Vor ihrer derzeitigen Nutzung war die Anlage ein Feriendomizil für Militärangehörige und ihre Familien. Die Einrichtung wird vom Betreuungsdienst des Weißen Kreuzes im Auftrag der Agentur für Bevölkerungsschutz betreut.

“Unsere besondere Anerkennung”, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher, “gilt neben dem Leiter Thomas Holzknecht und dem mitarbeitenden Gesundheitspersonal den vielen Freiwilligen, die in der Quarantänestation mitarbeiten und dadurch einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag zur Überwindung der Corona-Pandemie leisten”.

Von: mk

Bezirk: Wipptal

Kommentare
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Joan
Joan
Grünschnabel
1 Monat 29 Tage

Eine gute Nachricht …allerdings braucht es noch viel zeit und geduld für alle 👍

Staenkerer
1 Monat 29 Tage

hoaßt ende der quarantäne immun oder oanfoch lei nimmer infiziert?

spinaisl
spinaisl
Tratscher
1 Monat 28 Tage

weder noch, es waren Verdachtsfälle….

einervonvielen
einervonvielen
Tratscher
1 Monat 29 Tage

Sehr gut!

Pusher
Pusher
Neuling
1 Monat 29 Tage

Konn leimer besser werden für dejenigen😂😂

Storch24
Storch24
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Und wurden sie auch getestet ?

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