Von: importer
Bei einem mutmaßlichen Racheakt ist ein Mann in Frankreich mit einem Auto in eine Gruppe von Menschen gefahren und hat zwei von ihnen getötet. Ein Mann starb sofort, ein zweiter erlag nach Behördenangaben Donnerstagfrüh seinen Verletzungen. Neun weitere Menschen wurden bei dem Vorfall in Caen verletzt. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Täter gezielt in eine Gruppe von Männern, mit denen er zuvor eine gewaltsame Auseinandersetzung gehabt hatte. Er wurde festgenommen.
Die Ermittler gingen nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen Mordes und Waffengewalt auf. Der Täter war nach kurzer Flucht im rund 20 Kilometer entfernten Ort Ouistreham festgenommen worden. Der mutmaßliche Fahrer befinde sich in Gewahrsam, teilte der Präfekt des Départements Calvados, David Clavière, mit.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen 26 Jahre alten Russen mit tschetschenischen Wurzeln. Der Mann war nicht alkoholisiert und der Polizei zuvor durch Verkehrsdelikte bekannt. Laut Staatsanwaltschaft sagte er aus, dass er zuvor auf dem Bahnhofsplatz angegriffen worden sei.
Mehrere Verletzte in Lebensgefahr
Nach übereinstimmenden Medienberichten war dem Vorfall bei einer Bushaltestelle in der Nähe des Bahnhofs der nordfranzösischen Stadt ein Streit vorausgegangen. Mehrere Verletzte schwebten in Lebensgefahr. Die Stadt Caen mit rund 110.000 Einwohnern liegt in der Normandie nahe der Atlantikküste.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen