Einstellung des Verfahrens beantragt

Fall Adan: Kein Wort über Krankheit

Donnerstag, 22. November 2018 | 10:03 Uhr

Bozen – Die Verantwortlichen der Sozialdienste von Bozen haben sich im Fall des im Oktober 2017 verstorbenen Flüchtlingsbuben Adan nichts zu Schulden kommen lassen, berichtet das Tagblatt Dolomiten. Zu diesem Schluss kam die Staatsanwaltschaft, die die Einstellung des Verfahrens beantragt hat.

Gegen die Verantwortlichen war wegen Unterlassung von Amtshandlungen ermittelt worden, weil der Familie die Aufnahme in eine entsprechende Einrichtung verweigert worden war. Laut Staatsanwaltschaft sei in der Mitteilung per Mail ans Amt allerdings nur davon die Rede gewesen, dass Adan im Rollstuhl sitze, nicht aber, dass er schwer krank sei. Zudem sei der Junge ab dem Tag des Eintreffens der Mail stationär im Spital betreut worden.

Ob es eine ärztliche Mitschuld am Tod des 13-Jährigen gibt, soll hingen im Rahmen einer weiteren Untersuchung geklärt werden.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Fall Adan: Kein Wort über Krankheit"


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aristoteles
aristoteles
Superredner
18 Tage 22 h

armes unschuldiges kind, ja, aber da sind andere schuldig, die man weit oben im norden finden kann. ausserdem, wir haben auch andere probleme zu lösen, bei denen niemand hilft

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
18 Tage 14 h

So traurig der Fall ist. Aber dass Eltern mit einem todkranken Kind um die halbe Welt reisen (nach eigenen Angaben geflüchtet) ist schon verantwortungslos und dann anderen die Schuld geben wollen ist niederträchtig

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