Von: mk
Meran – Nach jahrelangen Misshandlungen an seiner ehemaligen Lebensgefährtin muss ein 29-jähriger Mann nun eine Haftstrafe von einem Jahr und vier Monaten antreten. Die Carabinieri von Meran haben den in den vergangenen Tagen aufgrund eines Vollstreckungsbefehls den Mann ins Bozner Gefängnis überstellt.
Der Fall zeichnet das düstere Bild einer toxischen Beziehung, die von Gewalt geprägt war. Wie die Ermittlungen ergaben, begann der Leidensweg der Frau bereits im Jahr 2020. Über einen Zeitraum von fast drei Jahren war sie wiederholten körperlichen Übergriffen, Schikanen und massivem psychischem Druck ausgesetzt.
Lange Zeit litt die Frau im Stillen, bis die Situation schließlich eskalierte. Angesichts der zunehmenden Gewalt und der Unberechenbarkeit ihres damaligen Partners fasste die junge Frau schließlich den Entschluss, ihr Schweigen zu brechen, und erstattete Anzeige bei den Carabinieri in Meran.
Im Rahmen der Ermittlungen kam das ganze Ausmaß der physischen und psychischen Demütigungen ans Licht, denen die Frau über Jahre hinweg ausgesetzt war.
Die gesammelten Beweise führten schließlich zur Verurteilung des 29-Jährigen. Anfang März wurde das Urteil rechtskräftig: Der Mann wurde zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt.
Carabinieri der Station in Meran machten den Mann ausfindig und vollstreckten den Haftbefehl.




Aktuell sind 7 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen