Rund jeder fünfte Südtiroler betroffen

Frühling bringt steigende Pollenwerte in Südtirol

Samstag, 04. April 2026 | 16:57 Uhr

Von: fra

Mit den Osterfeiertagen beginnt in Südtirol nicht nur eine Zeit der Erholung, sondern auch eine Phase erhöhter Belastung für Allergiker. Der Pollenflug hat in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen, was unter anderem auf den teils starken Wind zurückzuführen ist, der die Verbreitung zusätzlich begünstigt hat.

Besonders betroffen sind derzeit verschiedene Baumarten wie Birke, Hopfenbuche und Pappel. Etwa jeder fünfte Mensch in Südtirol leidet unter einer Pollenallergie, für viele kann die aktuelle Situation daher zur Herausforderung werden, insbesondere für Personen mit Asthma.

Die Intensität der Belastung unterscheidet sich je nach Region. Im Raum Bozen sind vor allem Birke, Hopfenbuche, Platane und Zypressengewächse präsent. In Schlanders dominieren Birken- und Pappelpollen, während die Werte im Raum Bruneck derzeit noch vergleichsweise niedrig sind.

Typische Beschwerden reichen von Niesen und verstopfter Nase bis hin zu tränenden Augen und asthmatischen Reaktionen. Eine im Jahr 2024 veröffentlichte Studie weist zudem darauf hin, dass während Urlaubszeiten innerhalb der Pollensaison das Risiko für stärkere allergische Reaktionen zunimmt, unter anderem durch veränderte Umweltbedingungen.

Fachleute empfehlen daher, Aktivitäten im Freien gut zu planen. Insbesondere Aufenthalte in Bereichen mit stark blühenden Bäumen – wie Parks oder Wiesen – sollten bei windigem Wetter möglichst vermieden werden. Zudem wird geraten, vor Ausflügen die aktuelle Pollensituation am jeweiligen Zielort zu prüfen, beispielsweise über den online verfügbaren Polleninformationsdienst Südtirol, und das Verhalten entsprechend anzupassen.

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