Ein Kommentar

Gewalt auf der Straße – und in den Köpfen

Dienstag, 30. Juni 2020 | 09:33 Uhr

Bozen/Bruneck – Der Fall des randalierenden Afrikaners, der anschließend von mehreren Jugendlichen verprügelt wurde, ist komplex – einerseits, weil das Opfer selbst auch Täter ist. Der Afrikaner hat randaliert, eine Frau geschlagen, mit einer Glasscherbe gedroht und Passanten in Angst versetzt.

Andererseits wurde er selbst brutal zusammengeschlagen, obwohl er bereits am Boden lag – und es sind eindeutig rassistische Äußerungen gefallen.

Trotzdem ist die Prügelattacke nicht einfach aus dem Nichts heraus entstanden. Es geschah nicht aus Hass auf eine andere Hautfarbe, auf eine andere Kultur, wie es bei Rassisten der Fall gewesen wäre. Vielmehr wollten die Jugendlichen Grenzen aufzuzeigen.

Ob Gewalt dafür ein probates Mittel ist, bleibt allerdings fraglich. Genauso fraglich ist das Verhalten jener, die der Prügelei so offen Beifall spenden. Brodelt da etwa Rassismus unter der Oberfläche?

Von: mk

Bezirk: Bozen, Pustertal

Kommentare

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14 Kommentare auf "Gewalt auf der Straße – und in den Köpfen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
PeterPloner
PeterPloner
Grünschnabel
2 Tage 1 h

Gewalt ist Gewalt; Gewalt sollte immer und überall bestraft werden, unabhängig von wem sie angezettelt wird; wäre das falsch?

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Tratscher
1 Tag 12 h

Richtig, genau so.

Blackadder
Blackadder
Tratscher
1 Tag 11 h

Die vielen Minusclicker hier zeigen eine hohe Gewaltbereitschaft auf. Diese Typen sollte man ins Auge fassen.

Staenkerer
1 Tag 8 h

dem isch ober leider nit so, sunscht gab es sette szenen woll nit, de täter zu opfer mochn… oder?

Staenkerer
1 Tag 6 h

@Blackadder ach kimm! man hot jo, wie man sicht, de nit unter konntrolle de randaliern, sich “bewoffnen” und offn zoagn das se bereit sein ihre gewoltbereitschaft auszulebn! des muaß eingefordert und gewährleistet wern, nor gibs solche schlogzeiln nit und infollge dessen a nit solche kommentare!

Anubis
Anubis
Grünschnabel
2 Tage 1 h

Man kon net drogn,alkohol odor psychische probleme di schuld gebm! Aso epis tuat man net. Und recht gschiet ihm wenors zrugkreg, vieleicht lerntors aso liebor! Wos passiert wen di polizei kehmen war? Gor nix, 1 nocht ingspert und nor ischor wiedor frei und mocht gleich weitor! Obor iatz merktors ihm vieleicht awia leichtor, dasor sich benehmen muas

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Tratscher
1 Tag 12 h

Das sollte aber für alle gelten.

Brummbaer
Brummbaer
Neuling
1 Tag 13 h

Man kann nicht gutheißen, auf einen am Boden liegenden Menschen einzutreten, aber erst recht nicht, daß diese Person andere Menschen mit Fausthieben, Glasscherben und gewalttätigen Handlungen bedroht! Leider häufen sich solche Vorfälle immer öfter. Müssen wir das alles tolerieren, nur um nicht als Rassist abgestempelt zu werden?

Staenkerer
1 Tag 22 h

ob man gewolt derverhindert in dem man den normalbürgern, de augenzeugn zum wegschaugn und ignoriern erziehn will, bezweifl i stork!

andr
andr
Universalgelehrter
1 Tag 2 h

Ich bin kein rassist aber mit handschuhen brauchen wir solche randalierer egal welcher hautfarbe nicht anfassen wie es die polizei tut ich hoffe die jungs bekommen keine großen probleme

Tschars
Tschars
Grünschnabel
1 Tag 2 h

Viele die gekommen sind kommen aus Kriegsgebieten wo es um das nackte Überleben ging. Die kennen Gewalt besser wie wir.Das bedeutet das auch viele psychische Probleme haben. Bei aller schönrederei und linken Gutmenschen muss das meiner Meinung endlich beachtet werden. Diese Menschen brauchen die richtige Hilfe 

andr
andr
Universalgelehrter
3 h 32 Min

Dann frag mal die passanten die er bedroht hat ob sie in diesem moment das gleiche gedacht haben. Schwere kindheit, traumatisierungen all das rechtfertigt kaum solche agressionen gegen Einheimische friedliche leute tut mir leid.

p.181
p.181
Tratscher
1 Tag 3 h

99% von denen, die das, was in der Überschrift steht, betrifft, verstehen kein deutsch.

PeterPloner
PeterPloner
Grünschnabel
3 h 54 Min

So lange die Kriege nicht aufhören, wird das Leid kaum aufhören.
Und wer könnte Kriege beenden? Die Politik natürlich.

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