Von: luk
Bozen – Der Lawinenwarndienst Südtirol warnt im Nordwesten des Landes vor hoher Lawinengefahr (Stufe 4 von 5). Abseits gesicherter Pisten herrschen sehr gefährliche Bedingungen, besonders im alpinen Gelände.
Seit Sonntag fielen 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee, bis Mittwoch kommen weitere 15 bis 20 Zentimeter dazu. Starker bis stürmischer Westwind sorgt für umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese können oberhalb der Waldgrenze an allen Expositionen leicht ausgelöst werden oder spontan abgehen. Lawinen können in tiefe Schwachschichten durchreißen und groß werden – vor allem an West-, Nord- und Osthängen. Fernauslösungen sind möglich.
Dolomiten und Nordosten: Stufe 3
In den Dolomiten sowie im Nordosten Südtirols gilt erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Hauptproblem sind ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee. Bereits einzelne Wintersportler können Lawinen auslösen, insbesondere an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 1.800 Metern.
Warnzeichen wie Wummgeräusche, Risse in der Schneedecke oder frische Lawinen deuten auf akute Gefahr hin. Mit weiterem Schneefall und starkem Nordwestwind entstehen zusätzliche, störanfällige Triebschneepakete.
Der Lawinenwarndienst rät zu großer Zurückhaltung bei Touren und Variantenabfahrten.




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