Wasser muss versickern

Hoher Grundwasserspiegel: Benko-Baustelle und Schule unter Wasser

Dienstag, 07. September 2021 | 11:30 Uhr

Bozen – An der Benko-Baustelle im Bozner Stadtzentrum rund um den ehemaligen Busbahnhof bleibt der Grundwasserspiegel hoch. Seit Wochen schon stehen Teile der Großbaustelle unter Wasser. Weil das Wasser nicht abgepumpt werden kann, sondern versickern muss, stehen die Arbeiten dort still. Im Mai stand die Baustelle laut Medienberichten schon einmal unter Wasser. Damals ist das Wasser erst nach vier Wochen versickert.

Auch die Fachschule für Sozialberufe Hannah Arendt ganz in der Nähe kann die unteren Stockwerke nicht nutzen, weil Wasser eingedrungen ist. Das dritte Untergeschoss stand zeitweise unter Wasser, auch die anderen beiden Untergeschosse wurden beschädigt.

Heute soll es einen Lokalaugenschein geben. Das Team K in Bozen fordert einen gemeinsamen Arbeitskreis, der verschiedene Fachleute und die zuständigen Ämter auf Gemeinde- und Landesebene einbezieht.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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15 Kommentare auf "Hoher Grundwasserspiegel: Benko-Baustelle und Schule unter Wasser"


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Savonarola
18 Tage 2 h

In Bozen Süd kann die einfache Untertunnelung der Einsteinstraße wegen des hohen Grundwasserspiegels nicht genehmigt werden, in Bozen Zentrum wurde der Bau eines ganze drei Stöckwerke in die Tiefe gehenden Gebäudes genehmigt. Wie passt das zusammen?

Faktenchecker
18 Tage 1 h

Das Zaubertwort lautet: Auftrieb!

corona
corona
Universalgelehrter
17 Tage 23 h

An der Untertunnelung hat niemand so viel Interesse, dass er dafür alle schmiert, die was zu sagen haben…

meinungs.freiheit
meinungs.freiheit
Superredner
18 Tage 2 h

Das Bauamt genehmigt Arbeiten welche ohne abpumpen nicht möglich sind. Auch anderenorts wurde zu tief gebaut. Wie können das die zuständigen Beamten verantworten ? Warum wird das Landes Gesetz von 1983 nicht endlich abgeändert und ein Abpumpen in solchen Fällen ermöglicht.

Faktenchecker
18 Tage 1 h

Wenn das Wasser abgepumpt wird dann strömt es um so schneller nach und destabilsisiert die Umgebung.

Beispiel: https://www.stadt-koeln.de/artikel/07168/index.html

Da hilft nur abspunten oder vereisen.

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
18 Tage 2 h

…wieso versickern?…pumpets des Wasser weck!…
😆

Hupsstupspups
Hupsstupspups
Tratscher
17 Tage 22 h

Und wer bezahlt die Pumpe????

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
17 Tage 4 h

@Doolin das Wasser strömt dann von den umliegenden Grundstücken nach und destabiliert dort den Untergrund der Gebäude. Diese könnten dann Schäden erleiden.

Faktenchecker
18 Tage 1 h

Der Klimawandel macht sich auch hier bemerkbar.

Nichname
Nichname
Tratscher
17 Tage 22 h

Es gibt eine Verantwortung der Behörden, aber es gibt auch eine Verantwortung der Architekten, die so etwas planen, ohne sich um den Grundwasserspiegel zu kümmern.

inni
inni
Universalgelehrter
17 Tage 20 h

Lossts’n decht o’pumpen des bissl Grundwosser und onderswo auslaarn, damit die Orbeitn net über Monate stillstian miaßn. Bürokratieobbau vor Orbeitsobbau bitte!

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
17 Tage 23 h

Einen derart hohen Grundwasserspiegel durch Pumpen abzusenken ist zu gefährlich für die Stabilität des Untergrundes in der Umgebung der Baugrube!!!
Das Landesgesetz, das dies verbietet, hat absolut Sinn!!!

Storch24
Storch24
Kinig
17 Tage 23 h

Warum werden alte Gesetze nicht abgeändert, sodass man abpumpen kann ?
Arbeiten gehen nicht weiter, Arbeiter zu Hause, Chaos dauert länger an.
Oder gönnt das wohl jemand dem Benko ?

Markuskoell
Markuskoell
Grünschnabel
17 Tage 20 h

Der Benko kriegt das schon hin 👍

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Grünschnabel
17 Tage 6 h

Sind halt die üblichen Schikanen in Südtirol…
Sobald unsere Bürokraten irgendwas verhindern können, tun Sie das natürlich mit viel Freude !

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