Gebäude schwer beschädigt - keine Verletzten

Hotel “Eberle” bei Bozen von Felssturz zerstört – VIDEO

Dienstag, 05. Januar 2021 | 17:05 Uhr
Update

Bozen – Oberhalb des Hotel “Eberle” in St. Magdalena bei Bozen haben sich Gesteinsmassen und Erdreich gelöst und Teile der Anlage getroffen.

Die Berufsfeuerwehr war zusammen mit anderen Einsatzkräften unmittelbar nach dem Ereignis vor Ort. Ein Sucheinsatz nach Verschütteten ist aufgenommen worden, Verletzte sollen aber zum Glück keine zu beklagen sein.

Die Besitzerfamilie, die zum Zeitpunkt des Unglücks in der Anlage war, entging offenbar nur knapp einer Katastrophe.

snews

Das Hotel wurde bei dem Felssturz um kurz nach 15.00 Uhr schwer beschädigt.

Ein Vergleichsbild aus Google Maps zeigt, dass die westlich gelegen Hälfte der Hotelanlage betroffen ist.

google maps

Aus der Nähe wird das Ausmaß der Zerstörung besonders deutlich. Dort wo sonst auf der Terrasse zahlreiche Gäste die Aussicht genießen, liegen große Trümmerteile.

bfbz

Die Einsatzkräfte mussten sich erst einen Überblick über die Lage verschaffen.

Rund eine Stunde nach dem Felssturz kam dann die erlösende Nachricht, dass es keine Verletzten gegeben hat. Dennoch geht die Suche nach möglichen Verschütteten im Außenbereich weiter. Dort führt auch die beliebte Oswaldpromenade vorbei.

Eigentümerfamilie konnte sich retten – Hotel war geschlossen

Die linke Hälfte des Hotels wurde komplett zerstört. Die Eigentümerfamilie, die sich in dem Hotel aufgehalten hatte, konnte sich in Sicherheit bringen. Sieben Personen befanden sich während des Felssturzes im Gebäude. Das Hotel war zum Zeitpunkt des Unglücks für Gäste geschlossen. Rettungseinheiten prüften am Dienstagnachmittag noch, ob niemand von den Steinen, etwa auf der Terrasse des Hotels, erfasst wurde. Die Staubwolke, die nach dem Felssturz aufstieg, war weitum zu sehen.

bfbzEbenso im Einsatz waren das Weiße Kreuz, die Bergrettung und die Carabinieri.

BFBZ

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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36 Kommentare auf "Hotel “Eberle” bei Bozen von Felssturz zerstört – VIDEO"


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Meran24
Meran24
Neuling
12 Tage 13 h

Wenigstens eppes guats hot des corona, das do hoffentlich kuane leit drin woren!

Storch24
Storch24
Kinig
12 Tage 13 h

Richtig, normalerweise, vor Coronazeiten und bei schönem Wetter ist die Terrasse voll. Und Gottseidank das Wohngebäude nicht betroffen. Aber wenn man das so sieht , einfach Sch……

genau
genau
Kinig
12 Tage 11 h

Dachte dasselbe!
Im diesem Fall hat Corona wohl Leben gerettet!

Man stelle sich vor das Hotel hätte heute geöffnet. Und Terrasse wäre voller Menschen gewesen. Nicht auszudenken.

Ich hoffe dass zumindest eine Versicherung für den Schaden aufkommt!
Aber Dinge kann man immer ersetzen. Menschen nicht!

falschauer
12 Tage 13 h

unglaublich, entsetzlich und katastrophal, 2021 fängt ja gut an, tut mir echt leid familie zisser

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Superredner
12 Tage 12 h

@falschauer
Es gab immer und gibt auch in Zukunft Felsstürze. Du erinnerst dich vielleicht an den Felsbrocken der in Kurtatsch bis an die Hausmauern eines Hofes herankam. Wie in Kurtatsch ist hier wohl ein Dankesgottesdienst angebracht, Menschenleben hat es nicht gekostet.

onassis
onassis
Tratscher
12 Tage 11 h

@neidhassmissgunst und in Sinich wurde ein Handwerksbetriieb unter den Felen begraben

Jiminy
Jiminy
Kinig
12 Tage 11 h

@onassis
ja das ist das Problem: der homo sapiens breitet sich einfach zu viel aus, auch wo er nicht sollte…

onassis
onassis
Tratscher
12 Tage 12 h

Warum lassen die Baukommissionen immer wieder in so gefährdeten Zonen das Bauen zu. Die Verantwortlichen der Stadt Bozen sollten für diesen Schaden aufkommen müssen.

Doolin
Doolin
Tratscher
12 Tage 11 h

…war tatsächlich schon immer eine kritische Stelle…
😢

Pacha
Pacha
Superredner
12 Tage 11 h

Die Baukommission ist im Grunde genommen nur beratend, die Entscheidung trifft der Bürgermeister. Was ich mich frage ist, wie dort der Gefahrenzonenplan aussieht?!

marc16
marc16
Grünschnabel
12 Tage 11 h

@Pacha
wieder mol gonz a gscheider!!!

Anja
Anja
Universalgelehrter
11 Tage 20 h

@Pacha als das Hotel gebaut wurde, gabs solche „Risikozonen“ noch nicht, ich fürchte aber dass die Familie gestern alles verloren hat, denn an dieser Stelle wieder aufbauen, wird nicht so einfach sein bzw. wahrscheinlich unmöglich… es tut mir unendlich Leid für die Familie Zisser und wünsche ihnen das Beste, das einzig Gute: ihr habt es alle unverletzt überstanden!

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
12 Tage 12 h

Hallo nach Südtirol,

erinnert stark an den zerstörten Betrieb in Zeppichl (Pfelders)

Es ist entsetzlich, hoffentlich greifen die Versicherungen und der Mut der Betreiber ist nicht gebrochen.

Wenn Stammgäste Treue und Solidarität zeigen sollen muss man sie auch lassen,ein kleiner Gruss an die Lockdownschreier am liebsten bis 2025.

Auf Wiedersehen in Südtirol

spyki1
spyki1
Grünschnabel
12 Tage 11 h

@ Andreas…so ein Blödsinn kann nur ein Deutscher schreibn!

Eric73
Eric73
Grünschnabel
12 Tage 8 h

@spyki1
mein Lieber – aber nicht jeder Deutscher schreibt Blödsinn

Inntaler
Inntaler
Neuling
12 Tage 7 h

@spyki1
Den Beitrag von meinem “Landsmann” finde ich genauso richtig Müll und auch noch völlig unangemessen. Aber bitte halt nicht dieses überstülpen auf alle anderen die einen D-Pass haben. Wenn ein Schmarrn geschrieben wird, dann macht das eine Person. Würd umgekehrt bei einem Blödsinns-Beitrag nie in Verbindung mit Südtirolern, Italienern, Österreichen, wie auch immer, in Verbindung bringen.

PS Der Familie vom Eberle viel Kraft und alles Gute zum Aufbau

Frank
Frank
Superredner
12 Tage 7 h

@spyki1 Ich als Deutscher distanziere mich ausdrücklich vom Verfasser und den Texten, die er hier laufend zum Besten gibt. Ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten.

Mikeman
Mikeman
Kinig
12 Tage 6 h

@ Inntaler
Habe die Ehre
Vollkommen Ihrer Meinung,
zur Sache:das Allerwichtigste dass niemand zu Schaden kam.

xyz
xyz
Superredner
12 Tage 11 h

Das Land müsste bei solchen steinschlaggefährdeten Häusern unbedingt die Sicherung übernehmen. Egal ob Lawinen oder Steinschlag….kaum eine privat Person kann aus eigenen finanziellen Mitteln ganze Berghänge (welche ja oft in Privatbesitz sind-weil die Parzellen nunmal so eingetragen sind) sichern. 
Es genügt nicht, die Plänen mit den roten Zonen in den Gemeinde-Schubladen zu archivieren. Die Gemeinden und das Land müssen handeln.
Kurtatsch, Pfelders, Sinich, jetzt Bozen Eberle…man kann nicht nur auf Schutzengel und Glück hoffen!

Huisl
Huisl
Tratscher
12 Tage 11 h

xyz Man muss aber auch sagen dass (zumindest in meiner Gegend) immer mehr (vor allem) Hotels und Chalets an Hängen gebaut werden die prädestiniert für Lawinen und Steinschläge sind. Da muss ich mich dann doch auch fragen wer für solche Projekte die Genehmigung gibt…

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
12 Tage 10 h

@xyz
Der nasse Sommer und Frost-Tau-Wechsel sind gefährlich. Da platzt Gestein, an Schichtgrenzen scheren Hangbereiche ab. Also potentiell betroffener Hausbesitzer – abgewandelter Spruch “Wenn der Berg zu spinnen beginnt, gibt er Zeichen” – Berg/Hang beobachten.

der echte Aaron
der echte Aaron
Universalgelehrter
12 Tage 10 h

@xyz
Wieso soll, zum Beispiel, die Allgemeinheit zahlen, wenn jemand sein Haus unter einem gefährlichen Hang baut??………wenn schon, dann wenn das Gebäude Jahrzehnte steht und der Hang danach brüchig wird.

xyz
xyz
Superredner
12 Tage 9 h

Das stimmt….aber manchmal stehen auch vorher schon Häuser, und dann wird es als rote Zone eingetragen…sollen dann die Häuser abgerissen werden? Oft alte Höfe…

xyz
xyz
Superredner
12 Tage 9 h

Da geb ich dir Recht…aber in einer roten Zone darf man glaub ich eh nicht bauen. Es geht immer darum, wenn bestehende Häuser in solch einer Zone stehen. Eine Felssicherung kostete 100-tausende Euro…für einen Normalbürger nicht finanzierbar…zudem übernimmt keine Versicherung einen Schutz für das Haus…..

onassis
onassis
Tratscher
12 Tage 8 h

@der echte Aaron deshalb muß man hier unbedingt die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

Diezuagroaste
Diezuagroaste
Tratscher
12 Tage 13 h

Mein Gott, so ein Unglück.
Dank Covid kein Gastbetrieb. Es muss entsetzlich sein, so vor den Trümmern seines Besitzes zu stehen! 😔

thomas
thomas
Universalgelehrter
12 Tage 12 h

alles Gute der Familie Zisser!

Huisl
Huisl
Tratscher
12 Tage 12 h

Seinmo amol froah dass (hoffentlich) niamand unter de Stoane isch…

suedtirolerin1
suedtirolerin1
Grünschnabel
12 Tage 11 h

Gott sei Dank ist niemand verletzt worden. Der Familie Zisser alles Gute und dass sie das Hotel bald wieder aufbauen können!

Abodechto
Abodechto
Neuling
12 Tage 10 h

Wiederaufbauen ? Wenn ich Bürgermeister wäre, würde ich mich nicht trauen, die Konzession zu unterschreiben. Errare humanum erst, perseverare diabolicum.
Alles Gute der Familie, dass sie bestmöglich rauskommt.

Harri Hirsch
Harri Hirsch
Grünschnabel
12 Tage 12 h

Hoffentlich übernimmt die Versicherung die Kosten.
Dank Corona keine Opfer, wenigstens etwas gutes in dieser harten Zeit.

meinungs.freiheit
meinungs.freiheit
Superredner
12 Tage 12 h

Sehr schade um das äußerst beliebte Hotel mit super Restaurant, war dort bei einer Schulung, war einfach Top !

Pacha
Pacha
Superredner
12 Tage 12 h

Zum Glück kam niemand zu Schaden.
Nur sollte man sich schon vorher einige Gedanken machen, bevor man etwas unter die Felswände baut.

iwoasolls
iwoasolls
Superredner
12 Tage 10 h

nit vorzustelln wos do passiert war wenn corona nit gewesn war! furchbor

Tattamolnia426
Tattamolnia426
Tratscher
12 Tage 9 h

Zach.. Erscht amol, hoffentlich wert niamond druntor gfun, bzw isch koana druntor. Des isch Glück im Unglück.. Hat kennen viel tragischor endn wias e schun isch.. Dei zone isch und wor olm schun in der Beziehung a Risikozone. Olles guate der Familie..

Server
Server
Superredner
10 Tage 17 h

Südtirol lebt auf Schütthügeln. Da muss ma versichert sein. Wird in Zukunft wahrscheinlich öfters passieten.

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