Erste Straßen sind schon überflutet

Hurrikan “Idalia” wütet über Florida – Mindestens zwei Tote

Mittwoch, 30. August 2023 | 21:28 Uhr

Der Hurrikan “Idalia” hat auf seinem Weg durch Florida nach ersten Berichten zwei Todesfälle verursacht und zu umfangreichen Stromausfällen geführt. Das Zentrum des Sturms überquerte im Laufe des Mittwochs die Grenze zu dem im Norden gelegenen Bundesstaat Georgia, wie der Gouverneur von Florida und republikanische Präsidentschaftsbewerber Ron DeSantis erklärte. Laut Polizei kamen zwei Autofahrer bei Unfällen als Folge des Hurrikans ums Leben. In der Region regnete es heftig.

“Idalia” traf am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) in der Region Big Bend im Nordwesten Floridas auf Land. Dann schwächte sich der Sturm über Land deutlich ab. Im weiteren Verlauf sollte er den Südosten von Georgia durchqueren und die Atlantik-Küste in South Carolina erreichen.

Der Website Poweroutage.us zufolge waren zunächst mehr als 280.000 Häuser und Geschäfte in Florida ohne Strom und mindestens 92.000 in Georgia. Die Nationalgarde von Flordia rettete nach Darstellung von Verkehrsminister Jared Perdue Menschen aus den Überschwemmungsgebieten. Präsident Joe Biden kündigte Unterstützung für die betroffene Region an. Die Katastrophenschutz-Behörde des Bundes, Fema, hatte früheren Angaben zufolge mehr als 1.000 Mitarbeiter in Bereitschaft versetzt, um sich nach dem Durchzug des Hurrikans vor Ort ein Bild von der Lage zu machen.

Das Nationale US-Hurrikanzentrum (NHC) hatte insbesondere vor katastrophalen Sturmfluten und zerstörerischen Winden gewarnt. In einigen Gebieten könne die Flutwelle bis zu 4,9 Meter hoch werden, hieß es. “Die Todesursache Nummer eins bei all diesen Stürmen ist das Wasser”, sagte Fema-Chefin Deanne Criswell dem Sender CNN. Fast alle 21 Millionen Bewohner Floridas wie auch viele Bürger in Georgia and South Carolina waren von Hurrikan- und anderen Unwetterwarnungen betroffen. “Idalia” ist der vierte schwere Hurrikan in Florida binnen sieben Jahren nach “Irma” 2017, “Michael” 2018 und “Ian”, der im 2022 die höchste Kategorie fünf erreichte.

Von: APA/Reuters

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