Von: luk
Bozen – Bei groß angelegten Sicherheitskontrollen in Bozen hat die Staatspolizei gemeinsam mit anderen Einsatzkräften mehrere Straftaten aufgedeckt. Die Bilanz der zweitägigen Aktion: zwei Festnahmen, 14 Anzeigen sowie die Abschiebung eines ausländischen Staatsbürgers.
Die Maßnahmen wurden vom Quästor Giuseppe Ferrari angeordnet und konzentrierten sich auf besondere Problem-Bereiche. Genannt werden etwa die Zone um das Einkaufszentrum WaltherPark sowie der Verdieplatz und der Kapuzinerpark.
Festnahmen nach Gewalt und Drogenhandel
In der Notaufnahme des Krankenhaus Bozen wurde ein 29-jähriger Mann festgenommen, nachdem er eine Sicherheitskraft angegriffen hatte. Er muss sich wegen Widerstands und Körperverletzung verantworten.
Bereits am Vortag war bei einer Kontrolle im Bereich der Gelben Brücke beim Zusammenfluss von Eisack und Talfer ein 30-Jähriger festgenommen worden. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen Drogenhandels vor. Er muss eine sechsmonatige Haftstrafe verbüßen.
Weitere Anzeigen und Drogendelikte
Zahlreiche weitere Delikte wurden im Zuge der Kontrollen festgestellt: Unter anderem wurde ein Mann mit rund 30 Gramm Haschisch angezeigt, zwei weitere Personen wegen Besitzes kleiner Drogenmengen gemeldet. Mehrere Personen wurden wegen Verstößen gegen Aufenthaltsverbote oder Platzverweise angezeigt.
Auch im Bozner Nachtleben war die Polizei zur Stelle: Nach einer Auseinandersetzung auf dem Verdiplatz wurden mehrere Beteiligte identifiziert und zwei Männer angezeigt.
Zudem wurden fünf Personen wegen Missachtung eines Aufenthaltsverbots angezeigt. In zwei Einkaufszentren konnten mutmaßliche Ladendiebe gestellt werden. Die gestohlene Ware wurde sichergestellt.
Abschiebung und umfassende Kontrollen
Parallel dazu wurde ein albanischer Staatsbürger nach Verbüßung einer Haftstrafe abgeschoben. Er wurde über den Flughafen Flughafen Bergamo Orio al Serio nach Tirana ausgeflogen und darf für zehn Jahre nicht mehr in den Schengen-Raum einreisen.
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 233 Personen und 70 Fahrzeuge. Laut Quästur sind die Maßnahmen Teil einer Strategie, um Kriminalität und Unsicherheitsgefühl in der Stadt gezielt zu bekämpfen.




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