Von: mk
Bozen – Zwischen der Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit, Ulrike Oberhammer, ihrer Stellvertreterin Nadia Mazzardis und dem Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari, fand ein institutionelles Treffen statt, um über die Bedeutung der Prävention und Bekämpfung von Gewalt zu diskutieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Maßnahmen in Schulen lag.
Während des Treffens wurden Themen im Zusammenhang mit der Notwendigkeit vertieft, die neuen Generationen in den Werten des Respekts und der Gewaltfreiheit zu erziehen. Es zeigte sich deutlich, dass Maßnahmen in Schulen eine grundlegende Gelegenheit darstellen, junge Menschen zu sensibilisieren und positives Verhalten zu fördern, wodurch ein Beitrag zum Aufbau einer sichereren und solidarischeren Gesellschaft geleistet wird.
Es wurde auch die Bedeutung der Möglichkeit der Verhängung einer Verwarnung hervorgehoben, die der Quästor erlassen kann. Dieses Instrument soll im Kontext von Liebes- oder partnerschaftlichen Beziehungen sowohl bei Stalking als auch bei häuslicher Gewalt, bei verfolgenden oder schwerwiegenden Drohungen, die – sofern sie noch keine Straftat darstellen – eskalieren und zu weitaus schwerwiegenderen rechtswidrigen Handlungen führen könnten, abschreckend wirken.
Bei dieser Gelegenheit wurde dem Quästor eine Kopie des Gleichstellungsaktionsplans überreicht – ein Dokument, das konkrete Strategien und Initiativen beinhaltet, die umgesetzt werden sollen, um auch die Probleme im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt wirksam anzugehen und eine Kultur des Respekts und der Gleichberechtigung zu fördern.
Quästor Ferrari bekundete seine uneingeschränkte Bereitschaft, bei künftigen Projekten mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit zusammenzuarbeiten, und betonte die Bedeutung eines integrierten und koordinierten Vorgehens der Institutionen, um das Wohlergehen und die Sicherheit der gesamten Bevölkerung und insbesondere der Frauen zu gewährleisten.
Dieses Treffen stellt einen bedeutenden Schritt hin zur Schaffung eines sichereren Umfelds für Frauen und die gesamte Gemeinschaft dar, der durch konkrete und kooperative Maßnahmen erreicht werden soll.




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