Kind litt an schwerer Krankheit

Lebensrettende Stammzellen von Bozen nach Brasilien

Samstag, 13. Januar 2018 | 13:34 Uhr

Bozen – Blut von der Nabelschnur, das eine frischgebackene Mutter aus Südtirol im Bozner Krankenhaus gespendet hat, wurde nach Brasilien geschickt, um einem Kind das Leben zu retten.

Das Kind litt unter einer schwerwiegenden Krankheit, die nur mittels Stammzellentherapie kuriert werden konnte. Bekanntlich befinden sich im Blut der Nabelschnur sehr viele dieser Zellen.

Zahlreiche Krankheiten können mittlerweile auf diese Weise therapiert werden. Allein im Jahr 2016 gab es in Südtirol rund 100 Spenden.

Das Material wird in einer Blutbank in Padua gelagert und kommt bei der Behandlung von Knochenmarkerkrankungen, von Tumoren, Leukämie und Lymphomen zum Einsatz. Die blutbildenden Stammzellen werden dabei transplantiert.

In 25 Prozent der Fälle werden die Stammzellen von Familienangehörigen gespendet. In 40 Prozent wird auf die Internationale Knochenmarkbank zurückgegriffen. Bei rund 35 Prozent der Fälle handelt es sich allerdings um Patienten mit chronischen Erkrankungen des Immunsystems, für die keine dieser beiden Möglichkeiten in Betracht kommt.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Lebensrettende Stammzellen von Bozen nach Brasilien"


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blabla
blabla
Neuling
5 Tage 41 Min

Find i supor!! 👍

Mutti
Mutti
Tratscher
5 Tage 57 Min

Nor isch fürs baby in Brasilien noamol weihnachten…ols guate in olle 🙂

Staenkerer
4 Tage 21 h

do die nabelschnur zum “abfallprodukt” werd isch es koan großes opfer des zu “spenden”! des sollte eigentlich noch bedarf verwendet wern dürfen wenn es leben retten oder leiden mildern konn!

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