82-Jähriger hat Ehefrau zwei Stiche ins Herz versetzt

Nach Bluttat in Bozen: Täter war nicht zurechnungsfähig

Mittwoch, 24. März 2021 | 16:39 Uhr

Bozen – Am 27. Oktober 2020 hat sich in einer Wohnung in der Reschenstraße in Bozen eine Bluttat ereignet. Die Leiche einer Seniorin ist von der Pflegehelferin am Morgen entdeckt worden. Bei dem Opfer handelte es sich um die 80-jährige Silvana De Min.

Kurz darauf haben die Ermittler den 82-jährigen Ehemann, Sergio Francesconi, festgenommen. Er soll seine Ehefrau, um die er sich seit sieben Jahren nach einem Schlaganfall kümmerte, mit zwei Messerstichen in die Herzgegend und einem schweren Schlag auf den Kopf getötet haben. Im Anschluss soll sich der 82-jährige Mann versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Er verletzte sich dabei an den Pulsadern und wurde mit schweren Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Medienberichten zufolge litt der Mann in der Zeit vor der schrecklichen Tat an Depressionen.

Heute gab die Staatsanwaltschaft nun bekannt, dass die Aufhebung der vorbeugenden Maßnahmen gegen den 82-Jährigen beantragt wurde. Ein Amtsgutachten hat nämlich ergeben, dass im Fall des Täters Unzurechnungsfähigkeit vorliegt und von dem Senior keine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Auch das Parteiengutachten der Staatsanwaltschaft kam zu diesem Ergebnis.

 

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

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1 Kommentar auf "Nach Bluttat in Bozen: Täter war nicht zurechnungsfähig"


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Trina1
Trina1
Universalgelehrter
18 Tage 11 h

Er tut mir leid auch noch, wenn es auch nicht zu rechtfertigen ist!

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