Von: importer
Eine 45-Jährige soll am Montag in Oberösterreich ihre 13-jährige Tochter mit einem Messer am Hals verletzt haben. Zeugen brachten das Kind in Sicherheit. Die Frau, die sich auch selbst verletzte und von “Dämonen” gesprochen haben soll, ist wegen Mordversuchs in Untersuchungshaft, so die Staatsanwaltschaft Wels. Ein “Krone”-Bericht vom Freitag, wonach sie bereits wegen einer Kindstötung in einem forensisch therapeutischen Zentrum war, “kann nicht dementiert werden”.
Die Frau soll das Kind in einem Linienbus in Bad Goisern (Bezirk Gmunden) mit einem Messer attackiert und dabei “Dämon!” geschrien haben. Das Mädchen erlitt laut Staatsanwaltschaft eine Schnittwunde am Hals. Der Buschauffeur setzte einen Notruf ab. Zwei Männer, die hinter der Frau und ihrer Tochter gesessen waren, nahmen der Mutter das Messer ab und brachten die 13-Jährige aus dem Bus. Die Frau hatte sich mit dem Messer auch selbst verletzt – wie schwer, war nicht klar.
Die 45-Jährige wurde festgenommen und ist wegen des Verdachts auf Mordversuch in Untersuchungshaft. Ein psychiatrisches Gutachten wird in Auftrag gegeben. Laut “Krone” hat die Frau bereits eine einschlägige Vorgeschichte: 2018 habe sie ihren damals acht Monate alten Sohn getötet und sei wegen des Anlassdelikts des Mordes in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher (heute: forensisch-therapeutisches Zentrum) eingewiesen worden, heißt es in dem Artikel. Bei der Staatsanwaltschaft Wels wurde das auf APA-Anfrage nicht dementiert.




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