Früher wurde die Straße immer wieder gesperrt

Neue Lawinengalerie an der Jaufenpassstraße fertig gebaut

Donnerstag, 22. November 2018 | 16:07 Uhr

St. Leonhard – Die Arbeiten an der bereits seit einigen Monaten befahrbaren neuen Lawinengalerie auf der Jaufenpassstraße sind nun endgültig abgeschlossen.

Alle Feinarbeiten und die Außengestaltung sind beendet – die neue rund 180 Meter lange Lawinenschutzgalerie in der Gemeinde St. Leonhard auf der Jaufenpassstraße auf der Passeirer Seite, wenig unterhalb der Passhöhe ist bereit, Lawinen abzuleiten. “Nun haben wir mit der neuen Galerie auf diesem neuralgischen Abschnitt mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer geschaffen, dort wo in den vergangenen Jahren die Straße immer wieder wegen Lawinenabgängen gesperrt werden musste”, sagt Tiefbaulandesrat Florian Mussner.

Ihre erste Bewährungsprobe hatte die Galerie bereits heuer Anfang April, als gerade die Struktur stand und sich etwas oberhalb eine mächtige Lawine aus Nassschnee gelöst hatte, über das Galeriedach floss und zu Tal ging. Schäden an Personen oder Dingen konnten so durch die neue Galerie vermieden werden.

Die fünf Meter hohe neue Galerie ist an der Längsseite offen und wird durch v-förmig angeordnete Betonpfeiler gestützt. Ihre Breite beträgt einschließlich Service-Gehsteig und Leiteinrichtungen neun Meter.

Die Bauarbeiten hatte eine Bietergemeinschaft bestehend aus Alpenbau mit Passeirerbau und Gasser Markus ausgeführt. Für die Planung und Bauleitung war das Ingenieurteam Bergmeister aus Vahrn zuständig. Insgesamt wurden in den Bau der  Schutzvorrichtung 3,125 Millionen Euro investiert, wovon 2,3 Millionen Euro auf Bauarbeiten entfallen. Die Gemeinde St. Leonhard hatte sich an der Finanzierung des Bauvorhabens beteiligt und die Kosten für die Planung übernommen.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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2 Kommentare auf "Neue Lawinengalerie an der Jaufenpassstraße fertig gebaut"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
18 Tage 3 h

Fein ist es geworden.
Einen herzlichen Dank den Arbeitern. Oft genug hab ich sie aus dem warmen Auto heraus beim Schaffen beobachtet.
Gerade morgens hatte es oft nasskalte Temperaturen um die Frostgrenze, Hochgebirge eben.
Einen lieben Gruss auch den “Verkehrsanhaltern” mit ihren Kellen, nach meinem Gefühl wollen sie stets möglichst gerecht und schnell die Verkehrsteilnehmer durch die Engstelle schleusen.
Hoffentlich hatten sie mit möglichst wenigen charakterlichen Tollwutaffen mit Automobilpanzerung zu tun..

Vielen Dank und “Auf Wiedersehen in Südtirol” über den Jaufenpass

m69
m69
Kinig
17 Tage 21 h

Gute Sache! 😎

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