"Behandlung ist möglich" - 15. Europäischer Depressionstag

Niemand ist vor Depression gefeit

Montag, 01. Oktober 2018 | 07:58 Uhr

Bozen – Bereits zum 15. Mal wird am 1. Oktober in Europa der „Tag der Depression“ begangen. Ziel dieses Tages ist es, die Öffentlichkeit über das Krankheitsbild Depression aufzuklären und mögliche Hilfen aufzuzeigen. Auch der Südtiroler Sanitätsbetrieb beteiligt sich an der Aufklärungskampagne.

Am kommenden 1. Oktober wird das Netzwerk „Europäische Allianz gegen Depression“ in allen Krankenhäusern Südtirols mit einem Informationsstand präsent sein. Den ganzen Tag über wird in den Eingangsbereichen der Krankenhäuser die Broschüre „Depression – was tun?“ zum Mitnehmen aufliegen. Diese Broschüre bietet einen leicht verständlichen Überblick über das Krankheitsbild Depression, die eine der häufigsten psychischen Krankheiten des 21. Jahrhunderts ist.

Das Informations-Projekt wird von der Sozialgenossenschaft EOS, dem Südtiroler Sanitätsbetrieb, dem Verein „Ariadne“ und von der Selbsthilfevereinigung psychisch Kranker „Lichtung/Girasole“ gemeinsam getragen.

Unterstützung und Hilfe

Die wichtigsten und ersten Anlaufstellen für depressiv Erkrankte sind Hausärzte und -ärztinnen, die Zentren für psychische Gesundheit sowie die psychologischen Dienste des Südtiroler Sanitätsbetriebes – aber auch privat praktizierende Psychiater, Psychotherapeuten und Lebensberater. In Notfällen, die mit schwerer Erkrankung oder Suizidgefahr verknüpft sind, können sich die Betroffenen an die Notaufnahmen der Krankenhäuser von Bozen, Meran, Brixen und Bruneck wenden. Dort gibt es rund um die Uhr einen psychiatrischen Bereitschaftsdienst.

Außerdem gibt es in Südtirol ein breites Netzwerk, das Beratung und Unterstützung anbietet. Die „Telefonseelsorge“ der Caritas, das „Telefono Amico“ sowie die Beratungsstelle des Jugendringes „Young + direct“ sind wertvolle Anlaufstellen und bieten Gesprächspartner bei seelischen Krisen.

Selbsthilfegruppen für Betroffene werden von der Vereinigung „Lichtung/Girasole“ im ganzen Land angeboten (Tel. 0474 530266). Angehörigengruppen können über den Verein „Ariadne“ kontaktiert werden (Tel. 0471 260303).

Anlässlich des Europäischer Depressionstages lädt „Telefono Amico“ alle Interessierten am Montag, 10. Oktober 2018 um 20.30 Uhr im Theater Cristallo in Bozen, Dalmatienstr. 30, zu einer Themenkonferenz mit dem Psychotherapeuten und Psychiater Roger Pycha. Der Abend ist dem Thema “Depression, Verbesserung, Heilung” gewidmet und wird von der bekannten RAI-Journalistin Floriana Gavazzi moderiert. Der Eintritt zur Konferenz ist frei.

Niemand ist gefeit

Depression kann jeden Menschen treffen, Berühmtheiten wie Wolfgang Amadeus Mozart, Abraham Lincoln, Winston Churchill und Prinzessin Diana litten daran, ebenso Tom Waits, Jean-Claude van Damme und Sting. Ernest Hemingway, Adalbert Stifter, Heinrich von Kleist und Robin Williams starben deshalb.

Fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung krankt in der westlichen Welt in jedem Augenblick an Depressionen. Auf Südtirol hochgerechnet sind das gut 20.000 Menschen. Frauen erkranken zweimal häufiger daran als Männer. In den Großstädten kommen Depressionen noch öfter vor: Zehn Prozent ihrer Bewohner leiden daran. Allein schon dieser Umstand beweist, dass Depressionen auch mit der Leistungsgesellschaft zusammenhängen, mit dem hektischen Lebensrhythmus und den vielen sozialen Verpflichtungen, denen wir ausgesetzt sind. Darüber hinaus spielen erbliche Einflüsse und frühkindliche Erfahrungen bei ihrer Entstehung eine große Rolle, so Roger Pycha, Leiter des Psychiatrischen Dienstes des Gesundheitsbezirkes Brixen.

Depression kostet

Die Erkrankung Depression kostet die Menschheit laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich 1.000 Milliarden Dollar. Dabei sind die Behandlungskosten vergleichsweise gering, die wirtschaftlichen Kosten entstehen durch Fehltage und Leistungsminderung, wenn Betroffene krank zur Arbeit gehen anstatt zu Hause zu bleiben und sich gezielt behandeln zu lassen. In diesem Zusammenhang spricht man von Absenteismus und Präsenteismus.

Eine in der renommierten Fachzeitschrift „Lancet“ veröffentlichte Studie weist nach, dass sich Investitionen in die Behandlung von Depressionen unmittelbar lohnen. Jeder investierte Dollar führt zu vier Dollar Gewinn durch bessere Arbeitsleistung und Gesundheit. „Wir wissen, dass Therapien gegen Depressionen helfen“, sagt die ehemalige WHO-Generaldirektorin Margareth Chan. „Die neue Studie zeigt nun, dass das auch ökonomisch sinnvoll ist.“ Und Weltbank-Präsident Jim Yong Kim ergänzt: “Wir müssen jetzt handeln, weil sich die Weltwirtschaft die verlorene Produktivität nicht leisten kann.“ Depression verschlingt in hoch entwickelten Ländern ein Prozent des Bruttosozialproduktes, was ungefähr der Hälfte des Ausmaßes der Weltwirtschaftskrise von 2008 entspricht.

Allerdings wird auf diese Erkenntnisse noch nicht reagiert. Laut dem Atlas der psychischen Gesundheit 2014 investieren die Regierungen weltweit nur zirka drei Prozent ihres Gesundheitsbudgets in psychische Gesundheit. Einkommensschwache Länder rangieren bei einem Prozent, einkommensstarke beim Zehnfachen. Bernardo Carpiniello, der Präsident der Italienischen Psychiatriegesellschaft, präsentierte bei den deutsch-italienischen Psychiatrietagen in Brixen vor zwei Wochen beeindruckende Zahlen. Deutschland verwendet inzwischen 15 Prozent seiner Gesundheitsausgaben für die psychische Gesundheit, England, zwölf Prozent, Frankreich elf Prozent und Italien gerade einmal 3,4 Prozent.

Volkskrankheit Depression

Die Depression ist laut einer anderen Studie der WHO jene Volkskrankheit, die der Menschheit am meisten gesunde Lebensjahre raubt. Laut Schätzungen der Weltbank und der WHO wird sie 2020 für Frauen die weltweit bedeutendste aller Erkrankungen sein, für Männer die zweitbedrohlichste nach Herzinfarkt und Hirnschlag. 2030 schließlich wird Depression die häufigste Störung der Welt sein.

Ein Drittel aller depressiv Erkrankten sucht keine Hilfe. Nur die Hälfte aller depressiven Patienten wird von Ärzten als solche erkannt und richtig behandelt. 40 bis 70 Prozent aller Selbsttötungen sind laut internationalen Schätzungen auf die Krankheit Depression zurückzuführen.

Diese Tatsachen zeigen, dass Handlungsbedarf besteht: Aufklärung der Bevölkerung, Schulung der Fachleute, Stärkung der Selbsthilfe. Denn Depression ist eine häufige, ernst zu nehmende Erkrankung, die heute sehr gut behandelt werden kann.

Die drei wichtigsten Kennzeichen der Depression sind dauerhaft gedrückte Stimmung, der Verlust von Freuden und Interessen und ein kompletter Mangel an seelischer Energie. Betroffene haben manchmal nicht mehr die Kraft, Entscheidungen zu treffen, sich Hilfe zu holen oder zu klagen. Viele beschreiben sich als so leer, dass sie nicht einmal mehr weinen können. Andere sind innerlich unruhig, verspannt und voller körperlicher Symptome. Kopf- oder Rückenschmerzen, Druck auf der Brust, unerträgliches Kribbeln im Bauch, Schwindel und Schwäche bei allen Bewegungen sind die häufigsten körperlichen Merkmale einer Depression. Aber auch Mundtrockenheit, Sehstörungen und Haarausfall können auftreten.

Behandlung ist möglich

Die Säulen der Behandlung stellen Psychotherapie, antidepressive Medikamente und Teilnahme an Selbsthilfegruppen dar. Psychotherapie ist Behandlung und Heilung durch das Wort, durch Gespräche, durch Übungen und das Erlangen neuer Einstellungen zu alten Problemen. Bis Psychotherapien wirken, können allerdings Monate vergehen. Medikamentöse Behandlungen mit Antidepressiva sind hilfreich, um innerhalb weniger Wochen die Energie und die Stimmung wieder zu normalisieren. Häufig wird beides kombiniert, um rasche Besserung und nachhaltige Veränderung zu erreichen. Aber auch Schlafentzug, Lichttherapie oder die Elektrokrampftherapie können in bestimmten Fällen zu Heilerfolgen führen, so Roger Pycha.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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29 Kommentare auf "Niemand ist vor Depression gefeit"


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aristoteles
aristoteles
Superredner
1 Monat 11 Tage

aber warum gibt es heutzutage, in guten zeiten, mehr depressive menschen wie damals im krieg oder in der nachkriegszeit? ist der wohlstand schuld? muss der mensch für etwas kämpfen? oder ist es einfach nur serotoninmangel? wieviel verdient die medizin an dieser krankheit?

Sag mal
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Kinig
1 Monat 11 Tage

wollen Sie darauf wirklich Antworten?Ich bin immer wieder darüber erstaunt wie wenig Ahnung die Meisten haben.In Kriegszeiten hatt Jeder ums überleben zu kämpfen.Heute im Wohlstand kämpfen höchstens Menschen mit 500 Euro im Monat ums überleben.Seratonin kann fehlen und ergänzt werden.Aber damit ist es kaum getan.Es hängt von sehr vielen Faktoren ab.Das Thema ist ja Depression,für psychische Erkrankungen wie Persönlichkeitsstörungen gibt es noch heute nicht umfangreiche Therapien.Es Sei denn Jemand kann Sich privat einen Therapeuten und Pschiater leisten.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 11 Tage

ohne Psychopharmika wären diese Erkrankungen in den meisten Fällen nicht aus zu halten.Was noch mehr Suizide bedeuten würde.

aristoteles
aristoteles
Superredner
1 Monat 11 Tage

@Sag mal, geht ja….

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 11 Tage

@aristoteles 😉

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 11 Tage

@aristoteles 👍👍

Aurelius
Aurelius
Superredner
1 Monat 11 Tage

früher hatte es auch Depression gegeben, mit den heutigen Medien bekommt man eben alles mit

JingJang
JingJang
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Leistungsdruck und Mobbing sind wohl die häufigsten Ursachen für Depressionen. Der bescheuerte Spruch, ein Guter hebs und ein Schlechter ist nicht schade, sagt ja schon alles über unsere Gesellschaft aus. Alle können eben nicht die besten sein. Jeder hat Talente, aber in so einer engstirnigen Gesellschaft wie der unseren, können die meisten ihre Talente gar nie richtig ausleben. Frustration und Depressionen vorprogrammiert, lieber Millionen für Behandlungen ausgeben, als an der Wurzel etwas zu ändern.

nikki
nikki
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Hon selber mit Depressionen , bzw. Panikattacken noch dem Tod enger Familienangehörigen zu kämpfen kop .
I hon leider die Erfahrung gmocht, daß des in der Öffentlichkeit olm no ein Tabuthema isch und man sich oft nit traut mit onderen darüber zu reden.
I hon olm offen darüber gesprochen und hon a gmerkt, daß sich einige sogenannte Freunde zurückgezogen hoben.
Von ondern hon i hingegen viel Hilfe und Zuspruch gekriag.
Mir geats haint wieder besser, ober die Leit miassen endlich offener werden, weil es konn jeden treffen.

Staenkerer
1 Monat 10 Tage

👍👍👍

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 11 Tage

eine Deppressive Phase ist nicht mit einer Lebenslangen zu vergleichen.Es Wird immer so dargestellt als braucht der Betroffene nur hinaus zu gehn und Sich an Die und Das zu wenden und schon Wird alles notwendige getan .Das stimmt aber so nicht .Den Betroffene Wird oft viel abverlangt.Weder Bürokratie ,noch die Gesellschaft,noch Ärzte nehmen darauf Rücksicht dass Jene Die aus zerrütteten Familienverhältnissen kommen Keinen Menschen haben wenn alltägliche Sachen schier nicht mehr zu bewältigen Sind.

peterle
peterle
Superredner
1 Monat 11 Tage

Wenn bei einer Person eine unheibare Krankheit festgestellt wird, bleibt es in den meisten Fällen bei der Behandlung bei der Verschreibung von Medis für Schmerzen. Dass die betreffende Person sich aber 24 Stunden am Tag mit weiteren Symtomen auseinander setzen muss ist den behandelten Ärzten oft nicht klar. Anhand der jährlichen Suizidrate kann man feststellen wie wenig sich Psychiater damit befassen und nur Medis verschreiben um der Pharmaindustrie zu Geld zu helfen.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 11 Tage

Ein Psychiater sollten auch mal zum Psychologen schicken und nicht nur die Leute in die Abhänigkeit von gewissen Medis bringen .Und dann bei Privatvisiten so viel verlangen .NennenswerteAuswahl ist in Meran sowieso nicht .Wenn Sie Sich sogar leisten können Patienten ab zu lehnen .

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

@Sag mal
Ein Psychiater ist auch Psychologe, also besteht nicht wirklich die Notwendigkeit, jemanden dahin zu schicken.

Doch genau dieser weitverbreitete Unsinn, dass Psychopharmaka nur der Pharmaindustrie dienen, ist das Problem, wenn manche sich weigern, Medikamente zu nehmen und dann Suizid begehen.

Also machen sie mir bitte einen Gefallen, behalten sie doch ihre Verschwörungstheorien und ihr nicht mal Halbwissen für sich.

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

@Eppendorf 
meistens begehen sie mit psichopharmaka suizid

Aurelius
Aurelius
Superredner
1 Monat 11 Tage

@giftzwerg

kann man nicht sagen….niemand niemand kann einem anderen Menschen reinschauen

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

@giftzwerg 
Dass auch welche, die in Behandlung sind Suizid begehen, liegt in der Natur der Sache. Psychopharmaka können am Anfang Suizidgedanken steigern, aber das weiß man und kann entsprechend gegensteuern. 

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 10 Tage

@Eppendorf wozu brauchts dann Psychologen?Der Eine kann den Andern nicht ersetzen!Dann zu den Medis.Südtirol hatt einen so hohen Psychpharma verschleiss…warum dann noch so hohe Suizidrate??????????!!!!!!!!!

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 10 Tage

@Eppendorf ich rate Ihnen Ihr Unwissen Einen Blöden zu unterbreiten.Glauben Sie etwa Jeder Der Sich das Leben nahm ,nahm keine Medis?!!!Typisch wie einfach Sies Sich machen .

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

ich finde depressive sehr egoistische menschen.
 sie sehen nur sich selbst

Sag mal
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Kinig
1 Monat 10 Tage

Dir fahlt ja sauber.Sei froh wenn Du niemals betroffen Wirst.Oft werden gerade hochsensible, sehr begabte Menschen krank neben der egoistischen,arroganten Gesellschaft.

Staenkerer
1 Monat 10 Tage
genau des honn i als kind und jugendlicher empfundn wenn meine mutter wieder in ihre depressionen verfolln isch. später honn i verstondn das zur de orme nit in der lage wor gegen de kronkeit unzukämpfn, sich desholb als “vernichtig” gsechn hot de ihre pflicht als ehefrau, mutter und hausfrau nit hinkrieg und der scham darüber hot se no mehr kronk gemocht! in de gutwn phasen hot se des olles wieder guatmochn gwellt, begleitet mit der ständigennongst wieder zu erkronkn, und wohrscheinlich hot sell wieder über kurz oder long de nächste kronkheitsphase ausgelöst! depresion isch schware, cronische kronkheit, de nix mit… Weiterlesen »
Targa
Targa
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Ich denke die ‘Depression’ einer Person  ist  viel Schuld von den Mitmenschen, die immer an einer Person nörglen, sie nicht akzeptieren, Sie heruntermachen, manchmal von der gemeinsten Art um Ihr eigens Ego aufzubauen! Das ist Fakt! Sensible umgehliche Menschen leiden darunter und bekommen ein ‘Problem’; DAS sie sonst nicht hätten. Das ist sehr sehr Schade, weil die Kreativität in unserer eiskalten gefühllosen Gesellschaft verloren geht und auch das Vertrauen an die Mitmenschen. Immer 300% zu geben bei Anstenkerungen und kein Lob ist schwierig-auch für sehr stabile Menschen!

elmike
elmike
Tratscher
1 Monat 11 Tage
Der Helle Wahnsinn! Antidepressiva isch es letzeschte! Verzögert die Verbesserung um Jahre und der Mensch veränderttotal sei. Wesen! Die behandelnden Psychologen in Südtirol werfen damit um sich und im Enteffekt interessiert es sie nicht die Bohne wie Mensch und Umfeld auf das Medikament reagiert! Hatte selbst so ne Situation und mir wurden bereits nach dem 2. Termien Medikamente für 6 Monate verschrieben! Man wird auf ein Abstellgleis geschoben! Habe nach 1 Woche alles weggeworfen und mir gedacht ich möchte gerne wissen wie ich mich fühle! Bin dann auch nicht mehr hingegangen. Trotz Termins. Hat auch niemanden dort interessiert… Gott sei… Weiterlesen »
Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 10 Tage

1.Ein Psychologe darf die Medis gar nicht verschreiben.2.Wird meist in der Ersten viertelstunde beim Psychiater der Verschreibungszettel gezückt.3.Versuch mal von “Bestimmten “Psychopharmika “runter zu kommen.Das alleinige Absetzen kann fatale Folgen haben.4.Wenn Dus danach “ohne”geschafft hast wären “Sie”tatsächlich nicht nötig gewesen.

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

“40 bis 70 Prozent aller Selbsttötungen sind laut internationalen Schätzungen auf die Krankheit Depression zurückzuführen.”

oder auf behandelte depressionskranke.
sehr oft bei einem selbstmord heisst es, er  oder sie war in behandlung.
beim “bugiardino ” steht oft die nebenwirkung selbstmord angegeben

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 10 Tage

selbst rumexperimentieren oder plötzliches absetzen kann auch Lebensgefahr bedeuten.

nachgedacht
nachgedacht
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

🤔 geht es den Deutschen, Engländern u Franzosen mit dem zum teil fast zweistellig höheren Budget für die psychische gesundheit um so vieles besser? denk x die sind schon um einiges schlechter dran….also nicht vorsorgekosten, sondern behandlungskosten.

diamant
diamant
Neuling
1 Monat 10 Tage

…….und anstatt in der Schule das Menschsein und ein für sich persönlich erfüllendes Leben zu erlernen, werden hier ímmer neue Wirtschaftssklaven von der Politik/den Eliten herangezüchtet, immer mit dem Ziel besser sein zu müssen als der andere. In Südtirol hat sich das längst auf die Freizeit ausgeweitet. Rekorde, Rennen, Wettbewerbe. Schonn das Kind wird dorthin erzogen. Das mag für einen kleinen Teil der Bevölkerung reizvoll sein, die Masse macht es scheinbar´krank. Der kranke Körper / kranke Psyche sagt Dir, daß du im Leben etwas falsch machst, höre auf diese Signale – UND ÄNDERE es!

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