Von: Ivd
Antholz – Doppelter Druck auf Südtirols Straßen: Während sich Tausende Zuschauer auf den Weg nach Antholz machen, um das letzte Biathlon-Rennen der Olympischen Winterspiele zu verfolgen, rollt gleichzeitig die große Heimreisewelle an. Das Ergebnis ist ein verstopftes Pustertal.
Auf der Pustertaler Staatsstraße geht seit dem Vormittag kaum etwas voran. Von der Südumfahrung Bruneck bis zur Taleinfahrt in Rasen reiht sich ein Fahrzeug ans. Der Grund: In Antholz steht der Damen-Massenstart auf dem Programm, das letzte Biathlon-Rennen dieser Olympischen Winterspiele, und der zieht erwartungsgemäß ein Massenpublikum an. Das Biathlon-Stadion in Antholz gehört zu den bekanntesten und bestbesuchten Wintersportarenen Europas. Bei Olympia-Rennen sind die Kapazitätsgrenzen naturgemäß ausgereizt.
Doch auch in der Gegenrichtung ist Geduld gefragt. Wer heute den Skiurlaub beendet und in Richtung Brixen heimfährt, steht ebenfalls im Stau. Der samstägliche Rückreiseverkehr trifft das Pustertal traditionell hart. In Kombination mit dem Olympiaandrang ist die Lage heute besonders angespannt.
Wer noch nach Antholz will, sollte reichlich Puffer einplanen. Und wer die Heimreise vor sich hat, tut gut daran, das Rennen zumindest noch in Ruhe zu Ende zu schauen. Auf der Straße gibt es ohnehin nichts zu gewinnen.




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