Polizei führt Kontrollen durch

Raub, Drogen, Gewalt: 34 Anzeigen und sieben Festnahmen im August

Mittwoch, 02. September 2020 | 19:05 Uhr

Bozen – Die Polizei hat in Bozen im August insgesamt 400 Personen kontrolliert. Sieben Personen wurden festgenommen, während in 34 Fällen eine Anzeige auf freiem Fuß erstattet wurde. Mehrmals haben die Beamten kleinere Mengen an Drogen beschlagnahmt, die zum Verkauf angeboten worden waren – von Marihuana über Kokain bis hin zu Heroin. Die Kontrollen wurden vor allem im Stadtzentrum und im Bahnhofspark durchgeführt.

Am vergangenen Montag hat die Polizei einen 22-jährigen Mann aus Gambia wegen versuchten Raubüberfalls verhaftet. Nach einem Ladendiebstahl in der Museumstraße hatte sich der Mann gewaltsam den Weg zur Flucht freigeschlagen. Dabei stieß er mit dem Fuß Waren zu Boden, die sich in der Auslage befanden und er schlug auf Arbeiter einer nahegelegenen Baustelle ein, die ihn aufhalten wollten.

Die Polizei hat auch das Mountainbike beschlagnahmt, mit dem der 22-Jährige unterwegs war, da es sich vermutlich um Diebesgut handelt. Der junge Mann wurde deshalb ebenfalls wegen Hehlerei angezeigt.

Noch am selben Tag hat die Polizei einen 29-Jährigen aufgehalten, der in Richtung Pfarrplatz unterwegs war. Zuvor soll er in einem Geschäft in der Greifpassage einen Diebstahl begangen haben. Der Mann hatte mehrere Kleidungsstücke bei sich, als ihn die Polizisten aufhielten. Die Diebstahlsicherung war vermutlich mit einem Schneidegerät beschädigt worden, das der Mann noch bei sich trug. Das Gerät wurde beschlagnahmt. Der Mann kassierte eine Anzeige wegen erschwerten Diebstahls und des Besitzes eines Dietrichs.

Auf dem Bahnhofsplatz hat die Polizei außerdem zwei Migranten identifiziert, die nun abgeschoben werden sollen, weil sie über keinen gültigen Aufenthaltsstatus verfügen.

Gegen 23.00 Uhr wurden hingegen zwei junge Männer am Bahnhofsplatz wegen Beleidigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt, nachdem sie im Rahmen einer Kontrolle auf die Ordnungshüter losgegangen waren. Einer der beiden hatte in seiner Unterhose sieben Umschläge versteckt, die Heroin enthielten. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Der Mann kassierte eine Anzeige wegen Drogenhandels.

Ungefähr zur selben Zeit schlichtete eine weitere Polizeistreife am Stadtrand einen Streit zwischen zwei minderjährigen Jugendlichen. Der Streit hätte ein böses Ende nehmen können, zumal einer der beiden zwei Messer bei sich trug. Der Jugendliche wurde angezeigt und in die Obhut seiner Eltern gebracht.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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9 Kommentare auf "Raub, Drogen, Gewalt: 34 Anzeigen und sieben Festnahmen im August"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Nik1
Nik1
Superredner
25 Tage 20 h

… Und wieviele sind schon polizeibekannt?

PuggaNagga
25 Tage 19 h

Alle!
Sind immer die gleichen.

Gagi
Gagi
Grünschnabel
25 Tage 18 h

Ich verstrh einfach nicht warum man DIESE LEUTE nicht zurück dahin bringen kann wo SIE geboren sind …. wenn es so schwer fällt sich an UNSERE Regeln zu halten dann könnte man doch x ne abschiebung versnlassen !!!
Oder ????😤

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
25 Tage 17 h

Das mit dem zurückschicken wo sie herkommen ist leichter gesagt als getan (vor allem vor Wahlen)

Hier mal ein paar Beispiele voran es auch scheitern kann
http://www.ansa.it/piemonte/notizie/2018/09/17/aereo-guastotunisini-espulsi-son-liberi_959b5e67-dd33-4dab-80d5-2d03cb3b9618.html

https://www.austrianwings.info/2018/07/abschiebe-protest-schwedische-aktivistin-blockiert-flugzeug-start

herta
herta
Grünschnabel
25 Tage 19 h

massen arbeit für polizeiorgane denn morgen laufen sie wieder frei herum und das ganze
fängt von vorne an anscheinend fehlt es an der gesamten Justiz?

sophie
sophie
Superredner
25 Tage 18 h

Alle sind schon Polizei bekannt, deshalb dürfen sie ja weiter bleiben….

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
25 Tage 17 h

Täglich eine ist für eine Stadt dieser Größe ein Traumwert!

wouxune
wouxune
Superredner
25 Tage 19 h

Na,na…. des isch sicher a Fehlinformation😂😂😂😂

DerTom
DerTom
Tratscher
25 Tage 7 h

man müsste den spieß umdrehen – nicht geld in diese staaten schicken um dort das leben zu verbessern damit die menschen dort bleiben (das geld kommt zu den falschen endverbraucher) —- man sollte diese staaten für jeden “gast” der bei uns bleibt geld verlangen (z.b. Afrika-Europa Asien-Europa wenn nicht einzelne staaten) dann würde sich diese situatiin sicher verringern …. man könnte zumindest probieren

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