Von: mk
Meran – Im Zusammenhang mit der Schlägerei, die sich am Sonntag, den 12. April in der Sparkassenstraße ereignet hat, ist es der örtlichen Polizei von Meran dank der entscheidenden Unterstützung durch das kommunale Videoüberwachungssystem und gezielter kriminalpolizeilicher Ermittlungen gelungen, alle an dem Vorfall beteiligten Personen zu identifizieren.
„Es handelt sich“, erklärte der Kommandant der örtlichen Polizei Alessandro De Paoli auf der heutigen Pressekonferenz der Stadtregierung, „um zehn Personen, darunter zwei Volljährige und acht Minderjährige, die alle bei der zuständigen Justizbehörde angezeigt wurden“.
Die Bürgermeisterin von Meran, Katharina Zeller, bedankte sich herzlich bei der örtlichen Polizei für die Professionalität, Schnelligkeit und Effizienz, die sie im Laufe der Ermittlungen gezeigt hat: „Leider gab es am besagten Wochenende mehrere Vorfälle in der Innenstadt, dabei hat sich einmal mehr gezeigt, wie wertvoll die Arbeit der Stadtpolizei ist, welche das Gemeindegebiet genau kennt und die Vorfälle – auch dank der Videoüberwachung – umgehend einordnen und die Beteiligten identifizieren konnte. Dies ist entscheidend, um gemeinsam mit Präfektur, Quästur, staatlichen Ordnungskräften, Sozialdiensten und der Jugendstaatsanwaltschaft konsequent daran zu arbeiten, dass es Konsequenzen gibt und derartiges Verhalten nicht ohne Folgen bleibt.“
Die Bürgermeisterin betonte zudem die strategische Bedeutung des städtischen Videoüberwachungssystems, das in den letzten Jahren erheblich ausgebaut und leistungsfähiger gestaltet wurde, wodurch auch der Staatspolizei und den Carabinieri bessere Ermittlungsmöglichkeiten geboten werden. Nach den jüngsten Vorfällen soll dieses System gezielt weiter ausgebaut werden – immer mit dem klaren Ziel, eine effektive Ermittlungsarbeit zu ermöglichen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es darüber hinaus eine wesentlich systematischere Präventionsarbeit braucht: mit einer klaren Strategie, flächendeckend und nicht nur punktuell.
Im Laufe des Jahres 2024 hat die Gemeinde die Server und Funkbrücken ausgetauscht und modernere, leistungsfähigere Geräte installiert, um eine bessere Qualität der Aufzeichnungen und eine höhere Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten. „Derzeit sind auf dem Gemeindegebiet von Meran rund 220 Videokameras in Betrieb, darunter sowohl solche, die mit der Einsatzzentrale verbunden sind, als auch Überwachungskameras in Einrichtungen wie beispielsweise der Bibliothek, dem Schlachthof und dem Friedhof. Dieses System stellt eine wesentliche Unterstützung für die Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei dar. Gerade um eine effektive Aufklärung zu ermöglichen, zeichnen die meisten Kameras rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, Bilder auf – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen“, stellte De Paoli klar.
Die Stadtverwaltung bekräftigt ihr Engagement, diesen Weg konsequent weiterzugehen und dabei neben funktionierenden Instrumenten vor allem auch auf eine klare, breit angelegte Präventionsstrategie und eine enge Koordination zwischen den Ordnungskräften zu setzen, um das friedliche Zusammenleben und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.




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