Von: luk
Bozen – Eine klare Mehrheit der Leserinnen und Leser engagiert sich aktiv für mehr Artenvielfalt: Das zeigt die jüngste Leserbefragung von Südtirol News zum Thema Insektensterben und Biodiversität.
Auf die Frage, ob im Garten oder auf dem Balkon bewusst Maßnahmen wie das Pflanzen von Blühpflanzen oder der Einsatz von Insektenhilfen gesetzt werden, antworteten 85 Prozent mit Ja. Die Teilnehmende gaben an, gezielt zur Förderung der Biodiversität beizutragen.
Demgegenüber erklärten 15 Prozent, bislang nicht wirklich auf entsprechende Maßnahmen zu achten.
Das Ergebnis unterstreicht ein deutlich gestiegenes Bewusstsein für den Schutz von Insekten, deren Bestand seit Jahren unter anderem durch versiegelte Flächen und monotone Gärten zurückgeht.
Im Kommentarbereich zeigte sich ein ähnliches Meinungsbild. @Luamsiader meint: “Naja, wie wäre es, wenn man die Hauptbelastenden (Landwirtschaft und Tourismus) für Artenvielfalt und Umwelt mit ihren großen Grünflächen direkt ansprechen würde, anstatt die Privathaushalte mit ihren mickrigen Grünflächen zu umweltfreundlichen Zweckmaßnahmen zu missbrauchen?”
@Wold schreibt: “Ja, ich lass meinen Streifen Grün vor der Haustür etwas verwildern, aber die Nachbarn im Kondominium regen sich furchtbar darüber auf!!!”
@Bissgure ist ähnlich drauf: “Mein Gartn und Wiese isch für Bienen, Hummeln ,Schmetterlinge und Vögel a Paradies und solls a ollm bleibm. Man kann a mit gonz kluanen Flächen öppas Guites tian.”
Und @Wohlzeit findet, es braucht gute Vorbilder: “Land und Gemeinden könnten Verkehrsinseln und andere Flächen anstatt mit Steinen und Beton zu versiegeln Blumen ansäen. Ist zwar arbeitsintensiver, wäre aber ein Vorbild für uns.”




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