Lkw-Fahrer war völlig betrunken

Schlangenlinien auf der Brennerautobahn

Freitag, 15. Dezember 2023 | 09:00 Uhr

Brixen – Um die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu gewähren, gelten gerade für Berufskraftfahrer strenge Regeln mit null Toleranz.

Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Lkw-Fahrer dagegen verstoßen: Die Verkehrspolizei von Brixen hat nun unlängst bei Kontrollen auf den Hauptdurchzugsstraßen zwei eklatante Fälle festgestellt.

Ruhezeiten verletzt

Bei der Autobahnausfahrt Vahrn wurde ein Lkw-Fahrer ertappt, der die Ruhezeiten nicht eingehalten hatte und ganze 18 Stunden hinter dem Steuer saß. Mit einem Magneten soll er versucht haben, den Fahrtenschreiber zu manipulieren.

Für ihn wurden eine Geldstrafe von knapp 2.500 Euro sowie der Führerscheinentzug für die Dauer von drei Monaten fällig.

Völlig betrunken im Führerhaus

Vor einigen Tagen erhielt die Verkehrspolizei mehrere besorgte Anrufe von Autofahrern auf der Brennerautobahn. Sie berichteten von einem Schwerfahrzeug, das Schlangenlinien fuhr.

Ein Streifenwagen konnte den Lkw ausfindig machen und nicht ohne Schwierigkeiten anhalten. Wie die Behörde mitteilt, hätte der Fahrer, der Weihnachtsbäume geladen hatte, mehrfach beinahe die Leitplanken oder Tunnelwände gestreift.

Der Fahrer des Sattelschleppers aus Osteuropa konnte sich offenbar kaum auf den Beinen halten. Auch sein Sprechvermögen war getrübt. Es war völlig klar, dass er angetrunken war. Er hatte zudem Probleme damit, in den Alkomaten zu pusten. In der Fahrerkabine fanden die Exekutivbeamten eine Fünf-Liter-Weinflasche, die zur Hälfte geleert war.

Wie vom Straßenverkehrskodex vorgesehen, wurde der Führerschein des Mannes umgehend eingezogen. Außerdem gab es eine Strafanzeige. Der Lkw wurde von einem anderen Fahrer von der A22 gefahren. Die Transportfirma muss ihr Fahrzeug nun abholen.

Die Ladung Weihnachtsbäume war für eine Gärtnerei in Bozen bestimmt.

Von: luk

Bezirk: Eisacktal