52-Jähriger für Drohbotschaften auf Sitz der Raiffeisen Landesbank verantwortlich

Schmierfink ausgeforscht

Dienstag, 19. Mai 2020 | 12:42 Uhr

Bozen – Der Urheber der Drohbotschaft vor der Raiffeisen Landesbank in Bozen ist laut den Carabinieri von Bozen ausgeforscht und angezeigt worden. Mit gelber Farbe hatte der Mann vergangene Woche auf dem Platz vor dem Eingang sowie an eine Mauer Beschimpfungen und auch Bedrohungen geschmiert.

Nach der Auswertung der Bänder der Videoüberwachungsanlage konnte der mutmaßliche Täter ausfindig gemacht werden. Das Standbild mit dem Gesicht des Mannes wurde an alle Carabinieristellen im Land ausgesandt und ein Carabiniere konnte den Übeltäter trotz Maske identifizieren. Es handelt sich um einen selbständigen Arbeiter (52) aus Bozen der auch schon aktenkundig war.

Carabinieri

Der Mann wurde auf freiem Fuß bei der Staatsanwaltschaft wegen Verunstaltung von Sachen anderer angezeigt. den Bozner könnte eine Haftstrafe von einem bis sechs Monaten sowie eine Geldstrafe von 300 bis 1.000 Euro erwarten. Außerdem wird er wohl für die Kosten der Reinigung aufkommen müssen.

Zunächst war davon ausgegangen worden, dass ein Kunde der Bank, der in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, für die Schriftzüge verantwortlich sein muss. Doch wie sich herausgestellt hat, ist der Mann weder Kunde der Raiffeisenbank noch hat er sonstige finanzielle Probleme. Damit liegt das Motiv für die Tat noch im Dunkeln.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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11 Kommentare auf "Schmierfink ausgeforscht"


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Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
12 Tage 4 h

Das soll Strafe sein?
Wenn er hingepinkelt hätte, wären jetzt wohl min. 4000 € fällig.

inni
inni
Grünschnabel
12 Tage 1 h

wenn dafür 4000 € fällig sind, frage ich mich was jener Übeltäter als Strafe zahlen hätte müssen, der vor dem Geschäftseingang auf der geschäftseigenen Schaufensterpassage hingesch… hat und auch noch das viele Hinternputzpapier dort hinterlassen hat?

Jiminy
Jiminy
Universalgelehrter
12 Tage 1 h

@inni
ich sag’s ja immer, ein Hund müsste man sein…

Neumi
Neumi
Kinig
11 Tage 22 h

@inni gute Frage … ich kann mich zwar an eine Strafe für öffentliches Urinieren erinnern, aber kann mich nicht daran erinnern, dass Stuhlgang erwähnt wurde. Damit bleibt man womöglich straffrei.

Faktenschnecker
Faktenschnecker
Grünschnabel
11 Tage 9 h

inni, man wird ja wohl noch vor ein Schaufenster scheißen dürfen.. in was für einer strengen Welt leben wir eigentlich?

Jiminy
Jiminy
Universalgelehrter
12 Tage 5 h

wenn ich zurückdenke an was ihr da kommentiert habt als die Nachricht publiziert wurde, dann muss ich jetzt schon nur mehr lächeln…. 😆😅🤣😂 die Stadt Bozen und ihre Bürger sind immer wieder für lustige Überraschungen zu haben… 🤣

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
12 Tage 3 h

Die Mehrheit der Menschheit versteht einfach nichts von Kunst 🤣😭🥳

SwenLorit
SwenLorit
Neuling
11 Tage 23 h

Wahrheit ist kein Verbrechen.

Neumi
Neumi
Kinig
11 Tage 22 h

Drohen (unter gewissen Umständen) und beschmieren schon.
Es gibt sicher auch nicht strafbare Wege, die Wahrheit in Umlauf zu bringen.

MarkusKoell
MarkusKoell
Grünschnabel
11 Tage 22 h

Bolzano was sonst 😁😂

inni
inni
Grünschnabel
11 Tage 21 h
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