Kinder- und Jugendanwältin erzählt von aktueller Situation

Südtirol: Immer mehr Kinder wollen weg von ihren Familien

Montag, 19. November 2018 | 13:53 Uhr

Bozen – In Südtirol häufen sich Probleme in den Familien. Darauf macht Paula Maria Ladstätter, Kinder- und Jugendanwältin aufmerksam.

Die Kinder und Jugendanwaltschaft (Kija) sei immer häufiger mit Jugendlichen in Kontakt, die aus ihren Familien entnommen und in externen Einrichtungen untergebracht werden möchten. Südtirols Kinder- und Jugendanwältin Paula Maria Ladstätter ruft Eltern und Erziehungsberechtigte dazu auf, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, ihre Probleme und Sorgen ernst zu nehmen und sie nicht mit Geld, psychischer oder körperlicher Gewalt besänftigen zu wollen. Probleme gebe es in allen Familien: in reichen und armen, in städtischen und dörflichen Familien, in Familien mit mehreren oder Einzelkindern. Die Kija bietet Mediation an und begleitet Kinder und Jugendliche bei Bedarf in Zusammenarbeit mit den zuständigen Diensten und Behörden in externe Wohngemeinschaften.

Ladstätter nennt Fallbeispiel

Ein 14-jähriger Junge meldet sich bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft und sagt, dass ihn sein Vater häufig schlage und die Mutter darüber Bescheid wisse. Sie unternehme aber nichts, um ihn zu schützen. Die Situation verschlimmere sich von Jahr zu Jahr: Bei jeder negativen Note, bei jedem noch so kleinen Fehler setze es Schläge. Der Jugendliche ist verschreckt, hat Angst vor einem anstehenden Treffen mit den Eltern und den Verantwortlichen seiner Schule. Er befürchtet die Vergeltung seitens des Vaters nach dieser Zusammenkunft. Im Internet hat er von der Möglichkeit gelesen, aus seiner Familie entnommen und in einer Wohngemeinschaft untergebracht zu werden und bittet die Kija um Unterstützung.

Bereits fünf Anfragen für Fremdunterbringung

Bereits fünf solcher Anfragen seien in der Kija heuer eingegangen. Der Wunsch fremduntergebracht zu werden, steige derzeit stark an, berichtet Paula Maria Ladstätter. Es gebe viele schwierige Situationen in Südtirols Familien, erfährt die Kinder- und Jugendanwältin täglich. Jugendliche seien aber auch informierter als früher, versuchten, sich im Internet nach Alternativen umzuschauen und kommen in ihrer schwierigen Situation mit klaren Vorstellungen zur Kija. Es gelte, die jungen Menschen darüber aufzuklären, was eine Fremdunterbringung heißt, wie das Procedere ist.

Entweder die Eltern oder das Jugendgericht entscheiden, ob es zu einer Fremdunterbringung kommt: „Als Kinder- und Jugendanwaltschaft begleiten wir die Jugendlichen in der Kommunikation mit den Eltern. Wir bieten Konfliktmanagement an und versuchen, falls es soweit kommt, die bestmögliche Unterbringungsform für die jungen Menschen zu finden“, sagt Paula Maria Ladstätter. Das Kind und seine Herkunftsfamilie werden während des Entscheidungsfindungsprozesses unterstützt und befähigt, am Entscheidungsfindungsprozess aktiv teilzunehmen. Für die Kija ist es in solchen Fällen wichtig, die Netzwerkarbeit mit zuständigen Diensten und Behörden effizient zu aktivieren.

Appell an Eltern

Schwierige Situationen mit Jugendlichen machten Eltern ängstlich und hilflos, sagt Paula Maria Ladstätter. Wenn Eltern sich an die Kija wenden, hätten sie sich oft schon an viele andere Dienste gewandt. Viele dieser Einrichtungen hätten nicht die Möglichkeit, die Probleme zu eruieren, weil keine Zeit dafür sei. Paula Maria Ladstätter ruft Eltern dazu auf, nicht in Überreaktion zu verfallen und den Diensten keine Informationen vorzuenthalten.

„Eltern und Jugendliche brauchen Unterstützung“, sagt Paula Maria Ladstätter. In fast allen Familien habe der Stresspegel zugenommen, Trennung und Scheidung kämen häufig vor. Das führe zu Druck und Spannungen.

Jugendliche, die sich bei der Kija in Ausnahmesituationen melden, wollten einfach, „dass diese Situation aufhört“, erklärt die Kinder- und Jugendanwältin. Gründe für das Weggehen-Wollen der Jugendlichen seien große und langanhaltende Streitigkeiten in der Familie, heftiges Reagieren der Eltern bei Herausforderungen in der Schule, extreme Erziehungsmaßnahmen wie gänzliches Smartphone-Verbot oder das Verbot, mit Freunden zu kommunizieren.

 

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft steht bei Problemen mit Gesprächen und Mediationsangeboten zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft unter Tel. 0471 946 050 und per Mail an info@kinder- jugendanwaltschaft-bz.org.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

70 Kommentare auf "Südtirol: Immer mehr Kinder wollen weg von ihren Familien"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
arianne
arianne
Grünschnabel
26 Tage 11 h

und dieses Problem wird immer häufiger vorkommen…Kindererziehung ist der schwierigste Beruf auf Erden…Kinder brauchen Zuneigung und viel Zeit zusammen, brauchen regeln und und und. Also mamis und papis auf einiges verzichten und Zeit mit euren Kindern investieren.

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
26 Tage 10 h

man investiert lieber Zeit in Hunde… ☹

Sag mal
Sag mal
Kinig
26 Tage 9 h

was hätten Sie dann Früher mit 8,9,10 Kindern getan.Nicht v e r w ö h n e n heissen die Zauberwörter.Dem Kind kann auch anders gezeigt werden dass Es geliebt Wird.Man muss nicht alles durchgehn lassen und alle Wünsche erfüllen.

Staenkerer
26 Tage 9 h

zum xten mol a apell anbdecpolitiker denBERUF MUTTER zu würdigen und als BERUF anzerkennen!
für tagesmütter, kikas, und beamten und einrichtungenoller für kinder und jugendliche oller ort isch geld in insern, lebenswerten, reichen, autonomen lond, ober mütter sein olleweil no nit rentenversichert eenn se ba de kinder bleibn welln! a oebeiter alloan verdient nimmer genua um a familie zu erholtn, und wenn no so gsport werd!

iluap
iluap
Grünschnabel
26 Tage 8 h

Genau so ist es. Wenn die eltern arbeiten gehen müssen wer soll dann die Erziehung übernemen?? Wenn man dann müde von der Arbeit kommt will man ja den Kindern alles geben und es wird nie mehr nein gesagt. Die eltern lernen die Kinder nicht kennen und umgekehrt!

falschauer
falschauer
Superredner
26 Tage 8 h

das sehe ich genauso….bevor man eine familie gründet sollte man sich der verantwortung bewusst sein….und man muss auch nicht alles haben und besserverdienern nacheifern denn dann geht die rechnung sicher nicht auf

blabla
blabla
Grünschnabel
26 Tage 8 h

Staenkerer wia recht du hosch!!!

JingJang
JingJang
Tratscher
26 Tage 7 h

@sagmal, richtig alles durchgehen lassen und alle Wünsche erfüllen hat mit Erziehung wenig zu tun. Früher bei vielen Geschwistern, war auch niemand einsam und falls Eltern zu streng waren, konnte man bei Geschwistern trost suchen. Heute ist meist ein Kind, früher und heute sind Welten. Liebe zeigt man am besten mit Zuneigung und Respekt, oder nich? Erziehung ist nicht pauschal, Kinder sind unterschiedlich, da kann man nicht eine Methode für alle nehmen. Kinder beobachten in erster Linie ihre Eltern und was die vorleben ist sehr wichtig.

Sag mal
Sag mal
Kinig
26 Tage 7 h

@Staenkerer wie wärs mit den Ansprüchen zurückschrauben.Die Kinder haben glauben dafür alles zu bekommen .Dann solln Die das Kinder zeugen bleiben lassen.

erika.o
erika.o
Superredner
26 Tage 7 h

@Staenkerer
da bin ich völlig deiner Meinung, aber da es sich Politiker und die Wirtschaftslobby leisten können für jeden Sch..ß eine Arbeitskraft uns Haus zu holen, abgesichert sind bis ans Lebende und darüber hinaus, denken die ganz anders als wir.
Dazu sehen sie all die Einrichtungen als wirtschaftlich und so können Sie wiederum mit Vollbeschäftigung prahlen !
Also werden sie den Beruf Mutter nie hochleben lassen…

m69
m69
Kinig
26 Tage 7 h

Sag Mal @

Genau so sehe ich das auch!
Meine Generation und vor allem die meiner Eltern wo 10+ Kinder fast schon üblich waren, dort musste man parieren. Punkt!
Aus denen ist auch was geworden, auch ohne Kuschelpedagogik, nur so am Rande erwähnt. 😄
Aber damals war die “Mutter” present, auch wenn diese im Haushalt zu 100% schon gefordert wurde.
PS. Vor 60 Jahren wussten der Vater höchsten wenn überhaupt nur den Namen seiner Kinder aber nicht dss Geburtsdatum. 😄

Sag mal
Sag mal
Kinig
26 Tage 6 h

arianne?Der schwierigste Beruf ???!!!!Wie konnte es so weit kommen. Brauchen Kinder z.b.eine Privatschule?Muss man Sie zur Schule unbedingt fahren?Können Kinder nicht im Haushalt helfen?Zimmer aufräumen?Muss das Kind überall mimachen,alles haben?

arianne
arianne
Grünschnabel
26 Tage 6 h

@Sag mal :ja genau Kindererziehung ist der schwierigste Beruf hauptsächlich für die Frau denn es geht darum den Kindern alles beibringen dazu gehört auch das du erwähnt hast.

Kurt
Kurt
Kinig
26 Tage 3 h

@falschauer
leicht gesagt heutzutage 😊

Sag mal
Sag mal
Kinig
25 Tage 21 h

@iuhui Die Kinder haben sollten keinen Hund haben.Der soll dann herhalten bei den überhaupt nicht mehr erzogenen ,Fratzn.

Tantemitzi
Tantemitzi
Superredner
25 Tage 20 h

Heint isch modern die Kinder “nebenher” lafn zi lossn! Eltern tion nimma des wos in die Kindo gfollt, Kindo missn tion wos in die Eltern gfollt! Babys wern in a Kraxe af jedn Gipfl gitrougn, im Stadion siecht man Elton mit kloane Kindo ba Fuißboll schaugn….. De poor Johr, de die Kindo kloan sein amol af eppas vozichtn sel isch oanfoch nimma IN!

armin_monaco
armin_monaco
Grünschnabel
25 Tage 18 h
@m69 meine Oma ist 92 und sagt, dass sie die Zeit früher als sehr ungerecht empfunden hat. Sie musste auf dem Hof arbeiten UND sich um die Kindererziehung kümmern. Sie bringt auch immer folgendes beispiel: sie ist früher von der Feldarbeit heim um mittags zu kochen. die Männer (Mann,Knecht, die Buben) haben nach dem essen gerastet, während die Frauen aufgeräumt haben. und als die damit fertig waren, ging’s wieder auf den Acker, ohne dass die Frauen rasten konnten. hier sieht man, dass früher vieles ganz objektiv schlecht war und aus heutiger Sicht einfach verklärt wird. viele haben kein einfaches Verhältnis… Weiterlesen »
giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
26 Tage 11 h

es gibt keine wirkliche familie mehr .die kinder kennen höchstens die oma oder die badante. die eltern beide  müssen arbeiten um im alter nicht zu verhungern ,oder von den kindern erhalten werden zu müssen. Wenn eltern endlich zuhause sind ,sind sie dann übermüdet und gestresst
Kein wunder ,dass kinder sich nicht wohlfühlen

denkbar
denkbar
Kinig
26 Tage 9 h

@giftzwerg. Ich glaube es kommt vor allem auf die Qualität der Zeit die Eltern mit Kindern verbringen an. Am Abend und am Wochenende muss man dann halt tatsächlich für sie dann sein.

jack
jack
Superredner
26 Tage 9 h

jo nuar war recht vorher denkn ob man kindo will odo net.
des isch a schwoche ausrede va dir👎

falschauer
falschauer
Superredner
26 Tage 8 h

du schilderst das sehr überspitzt, denn verhungert ist bei uns im alter noch niemand

xyz
xyz
Tratscher
26 Tage 7 h

@denkbar Leider müssen immer mehr Eltern auch am Wochenende arbeiten; sehr oft in Berufen die eh schon gering bezahlt sind, sodass dann auch kein Kindermädchen oder teures Freizeitangebot drin ist…sondern Playstation und allein sein…

Sag mal
Sag mal
Kinig
26 Tage 7 h

eine Bedante als Kindermädchen?

Sag mal
Sag mal
Kinig
25 Tage 21 h

@denkbar macht Euch nicht so viel Gedanken.Alles richtig machen geht eh nicht.

sarnarle
sarnarle
Tratscher
25 Tage 20 h

@jack du hosch gwellt sogn ob man sich Kinder und ein Heim leisten kann? Also sind Kinder nur mehr was für die Reichen??? Wenn Kinder nicht keinen Platz mehr haben auf dieser Welt weil wir es uns nicht mehr leisten können dann hat unser System und unsere Gesellschafft kläglich versagt.

denkbar
denkbar
Kinig
25 Tage 17 h

@xyz . Wenn man nie Zeit für Kinder hat, dann sollte man sich es auch gut überlegen, ob man welche bekommen soll.Ansonsten muss man einfach Prioritäten setzen, vielleicht auch mal auf etwas verzichten, den Kindern zu Liebe.

denkbar
denkbar
Kinig
25 Tage 17 h

@Sag mal . Ich muss mich immer wieder wundern, wie Sie in meine Kommentare etwas hineininterpretieren was da gar nicht steht. Wer macht sich zu viel Gedanken?
Ich schreibe recht locker vom Hocker was ich denke und sonst nichts! Ich denke nun mal, dass wer Kindern das Leben schenkt, sollte vorher wissen was das bedeutet. Wenn sie mal da sind, haben sie ein Recht darauf, dass die Eltern sich kümmern und sich für sie zuständig fühlen. So easy ist das.

diamant
diamant
Grünschnabel
26 Tage 13 h

ABER: Das einzig wichtige scheinbar ist, daß wir Südtiroler laut Statistik die beste Lebensqualität haben, in welcher derartige Probleme natürlich nicht einfließen (dürfen)……………..

xXx
xXx
Superredner
26 Tage 9 h

glaubst du das es diese Probleme weiter Südlich nicht gibt?

Jedes betroffene Kind ist natürlich eines zu viel, aber es ist jetzt nicht so das es nur noch Problemfamilien gibt.

Auserdem haben wir,wie man sieht, in Südtirol sehr gute Einrichtungen wo man Hilfe bekommt.

Familiäre Problem verursacht nicht das Land, das ist mir zu einfach sich dahinter zu verstecken.

george
george
Tratscher
26 Tage 10 Min

ich glaube, die Selbstmordrate ist auch hoch!

denkbar
denkbar
Kinig
25 Tage 16 h

Ich glaube auch, dass man die Dinge sehr differenziert sehen muss. Aufgrund bestimmter Kriterien ist Südtirol ein sehr lebenswertes Gebiet, was nicht bedeutet, dass es keine Probleme gibt.

falschauer
falschauer
Superredner
26 Tage 11 h
traurig aber wahr, das sind echte probleme!!!….die anwesenheit der mutter im alltag, ihre zuwendung ist für kinder, heranwachsende jugendliche durch nichts zu ersetzten….sie werden es ihr ein leben lang danken…nur wer das erleben durfte weiß wovon ich rede…und heutzutage sind es leider gottes viel zu wenige….physische gewalt an kindern ist nicht nur niederträchtig und ein zeichen enormer schwäche, sondern sehr oft auslöser von späteren psychischen probleme der betroffenen im erwachsenen alter….viele sollten sich die frage stellen welche prioritäten wichtig sind wenn man die verantwortung übernommen hat eine familie zu gründen….ohne das kind beim namen zu nennen wissen hoffentlich gar einige… Weiterlesen »
Sag mal
Sag mal
Kinig
26 Tage 9 h

falschauer.Ach daher weht der Wind?.Mit der Antiautoritären Erziehung gibs in Zukunft Keine psychischen Probleme mehr?Na,Ihr werdet noch Augen machen.Der Mittelweg machts.Nicht das Eine Extreme oder das Andere.

JingJang
JingJang
Tratscher
26 Tage 8 h

@falschauer, perfekt auf den Punkt gebracht. In der heutigen Leistungsgesellschaft möchten Eltern, dass aus ihren Kindern was anständiges wird. Leider gehen einige soweit wie dieser Vater hier im Beispiel. Genau das Gegenteil erreicht dieser Vater. Der Sohn wird sich mit lernen, sein Leben lang schwer tun, weil er es Unterbewusst als anstrengend und schwer empfinden wird. Freude am lernen wird er soschnell nicht mehr haben. Die Bindung zu den Eltern ist auch noch futsch.

falschauer
falschauer
Superredner
26 Tage 8 h

@Sag mal… was hat das mit antiautoritärer erziehung zu tun bleib doch beim thema….oder verteidigst du gewalt an den kindern, so nach dem motto “der hot sich an ordentliche watschn verdiant”…

Sag mal
Sag mal
Kinig
25 Tage 21 h

@falschauer Es gibt für mich ein Unterschied ob das Kind dass die Wünsche der Eltern völlig ignoriert mal einen klaps bekommt oder ein Kind fürs blose “dasein”ständig körperlich und psychisch verletzt Wird.

denkbar
denkbar
Kinig
25 Tage 18 h

@Sag mal . Ein Kind wird nicht psychisch verletzt, wenn die Eltern da sind! Natürlich sollte die Zeit die Eltern mit ihren Kindern verbringen eine qualitativ gute sein, das heißt für mich von Wertschätzung geprägt, im Dialog sein und die Bedürfnisse der Kinder wahrnehmen und auf sie eingehen. 

Herb
Herb
Grünschnabel
26 Tage 10 h
Also wenn i des les, wunderts mi netta. Mi wundert lei, das mir ( die Gesellschaft) des net sehen und merken. Es Problem lieg jo eig auf der Hond. Mir Leben in a Gesellschaft, wo jeder ( fast jede/r) olls hobm mecht.. Viel Geld, weniger Arbeiten, 2 Autos, Urlaube , Shoppen, Händys, viel Freizeit, Sport und und und……..Familie hoast obo wos onderes, Familie hoast amol Verzichten und Zeit. Jo Zeit. Zeit für Gespräche und Zeit sich Zeit zu schenken. Obo wenn i schun die heitigen möchte gern Muttis sig, werd mir schlecht. Poppmwogen schiaben, in uaner Hond es Händy in… Weiterlesen »
blabla
blabla
Grünschnabel
26 Tage 8 h

Herb stimp genau,oanfoch traurig!!Und es gean bo viele net amol 2-3 Johr umor…weil es gib jo die Kitas 😡

falschauer
falschauer
Superredner
26 Tage 8 h

du hast auf ironischer art und weise den nagel auf den kopf getroffen…..genau so ist es!!! und dann immer jammern bei uns zu wenig zu verdienen….die sollten einmal zu ihrem freund giuseppe nach kampanien gehen dann würden sie bald einmal merken wie gut es uns in südtirol geht

denkbar
denkbar
Kinig
25 Tage 18 h

… und der einzige Weg das zu ändern ist, dass sich jeder bei der eigenen Nase nimmt und das für sich ändert und nicht immer nur auf die anderen zeigt.

knedlfanni
knedlfanni
Tratscher
26 Tage 11 h

kinder mochen kennen si olle, sem frei flott sein ober drauschaugen, bzw verontwortung zu ibernemm und dafür do sein, kennen di wianigsten😔 kanntn magari di m5sler ba ins a unfong kondome GRATIS auszitoaln!?!

genau
genau
Universalgelehrter
26 Tage 9 h

Ja wenns mal schwierig wird sind alle anderen Schuld….😕🙄🙄

jack
jack
Superredner
26 Tage 9 h

😂😂😂👍👍👍

falschauer
falschauer
Superredner
26 Tage 8 h

familienplanung! noch nie was davon gehört! du hast völlig recht ….aber das ist jedem seine privatangelegenheit aber bitte nachher nicht jammern

Knut
Knut
Grünschnabel
26 Tage 8 h
Damals, als ich Kind war, hatte mein Vater eine einfache Arbeit und meine Mutter war bei meinem Bruder und mir Zuhause, in der Früh, zu Mittag und auch am Abend. Wenn der Vater nach der Arbeit nach Hause kam, haben wir gemeinsam gegessen und anschließend Zeit zusammen verbracht. Das war mit einem einfachen Gehalt möglich! Ich verdiene wesentlich mehr als mein Vater je verdient hat und trotzdem sind wir auf das zusätzliche Gehalt meiner Frau angewiesen um den Lebensstandard zu halten. Wir haben sehr viel Materielles mehr als damals und der Preis dafür ist, dass sehr viel Menschliches auf der… Weiterlesen »
falschauer
falschauer
Superredner
26 Tage 6 h

so ist es endlich eine realistische und ehrliche aussage

george
george
Tratscher
25 Tage 22 h

genau. 24 h 7 Tage warm Wasser und Isolierfenster und 2x pro Jahr Urlaub und und muss alles bezahlt werden.

longwolf
longwolf
Tratscher
26 Tage 12 h

und wer schützt die Eltern vor Jugendbanden?

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
26 Tage 9 h

longwolf
Auch diese Kinder haben ein Elternhaus, in dem wohl einiges schief gelaufen ist.

Willi I.
Willi I.
Grünschnabel
26 Tage 11 h

Mein Vorschlag: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch mehr stärken, dem Elternteil der für die Kinder Zuhause bleibt wenigstens Renten und Unfall-/Krankheitsversicherung zahlen und zuletzt aber nicht unwichtig die Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen! (fängt übrigens schon beim Schulweg an, Stichwort Schülerlotsen).

Diezuagroaste
Diezuagroaste
Grünschnabel
26 Tage 9 h

Arme Kinder! Überforderte und oft überalterte Eltern. 😶

m69
m69
Kinig
26 Tage 6 h

Diezuagroaste @

Ja, wenn mann bedenkt, dass bei uns auch schon die Mütter bzw. Väter immer älter werden beim ersten Kind 👶.
Es ist nicht leicht heutzutage allen und jeden es recht zu machen.

Lion18
Lion18
Grünschnabel
26 Tage 4 h

Jo weil Junge Eltern in an Kind mear Geduld aufbringen als ältere???

Diezuagroaste
Diezuagroaste
Grünschnabel
25 Tage 16 h

@Lion18 junge Eltern sind unkomplizierter. Alte Eltern über-behüten ihre Kinder oft. Kinder werden eingeteilt und haben einen vollen Terminplan, der ihnen die gesamte Freizeit nimmt. Ich war eine junge Mutter ( erstes Kind mit 23)und kann beurteilen, dass es mir 10 Jahre später viel schwerer gefallen wäre, nervlich und körperlich, aktiv und mit Elan meine Kinder gross zu ziehen. 😊

sakrihittn
sakrihittn
Superredner
26 Tage 12 h

Das Problem mit Kindern deren Eltern eine andere Kultur aufgezwungen wird und hier nicht mehr zurecht kommen wird verschwiegen..

aristoteles
aristoteles
Superredner
26 Tage 11 h

vermutlich auch einige mädchen, die mit offenen haaren und jeans in die stadt gehen möchten

Calimero
Calimero
Superredner
26 Tage 12 h

Und das in der Wohlfühloase Südtirol.

andr
andr
Superredner
26 Tage 8 h

Wenn man am sonntag in einkaufzentren unterwegs ist sieht man gestresste eltern mit noch gestressteren Kindern. Das sagt alles was man über verständniss und Bedürfnisse von kindern versteht es ist leider so das man glaubt mit konsum kann man kindern das geben was sie brauchen! Und am montag bis 18 uhr in die kita usw. Die selbstzerstörung beginnt

anonymous
anonymous
Superredner
26 Tage 7 h

Früher war es noch schlimmer,eine schlechte note usw u es gab Prügel mit ein stück Holz.Solche Väter gehören vor ein Gericht u Knast

Sag mal
Sag mal
Kinig
25 Tage 20 h

dass ist die Andere Extreme.Man kann es nicht oft genug sagen:Ein Mittelweg wärs.

klinge83
klinge83
Grünschnabel
26 Tage 7 h

Viele redn sie brauchn es 2. Geholt, doweil geat sel drauf u.a. a um a tagesmutter zu zohln…isch des logisch???

rumpele
rumpele
Grünschnabel
26 Tage 7 h

di Kinder hoben koane Erziehung mehr kennen tian und lossen wos se welln, koane Regeln usw. sell geat eben a nit. plus nemmen sich di Eltern a koane Zeit mehr mit di Kinder eppes zu tian, liaber durchaus in Handy innischaugn…….
i geniess jede freie Minute mit meine Kinder, groass sein se so schnell

ghostbiker1
ghostbiker1
Grünschnabel
26 Tage 9 h

nicht mehr folgen und olls selber besser wissn…wo führt deß hin?

xyz
xyz
Tratscher
26 Tage 7 h

Das Ergebnis einer nicht funktionierenden Familienpoilitik
Wobei….das Problem hat es früher ja auch gegeben; wieviele Kinder wurden früher daheim richtig verprügelt, hatten keine Freizeit mussten nur schufften, nicht mal Zeit lernen zu dürfen?
Nur war das damals leider fast normal.

hage
hage
Grünschnabel
26 Tage 4 h

due Eltern sollten den Kindern auch eine gute Beziehung vorleben, dann geben sie den Kindern viel mitbins Leben. Gemeinsam Essen, Ausflüge, Sport zusammen betreuben, Lob und Grenzen, Werte schätzen lernen, Naturerleben, Augen auf machen zusammen um zu sehen in welch schönen (und wertvollem) Plätzchen auf der Erde wir leben.
Dass Kinder

george
george
Tratscher
26 Tage 17 Min

Wenn ich in einem Artikel mindesten zweimal das Wort “Entscheidungsfindungsprozess” lese, dann möcht ich auch nur weit weg rennen und irgendwo Schutz suchen.

Kurt
Kurt
Kinig
26 Tage 3 h

wenn man das so liest, wie wär’s, Eltern und Erziehern entsprechend e EKurse anzubieten oder verstärkt Erfahrungsaustausch unter allen Beteiligten und Gleichgesinnten anzustreben.
Es ist zeitaufwendig und funktioniert auch nur, wenn Erziehung und Erziehungszeiten udergl. gesellschaftlich, sozial u politisch entsprechend Anerkennung finden.

Tabernakel
25 Tage 9 h

Die Rechte der Kinder sind umfangreich.

UN-Kinderrechtskonvention

Froeschel
Froeschel
Neuling
25 Tage 7 h

Ab einen gewissen Alter ( ab 20 etwa) sollen, ja müssen die Kinder raus ins Leben – auch aus dem Elternhaus! Leider gibt es auch genau das Gegenteil. Viele “Hotel-Mama-Boys” tuen leider nichts dergleichen – sie sind den Vollkomfort gewöhnt. Haben sie sich endlich mal mit “30….40” entschlossen, dann sind sie unfähig – bis hin zur Partnerschaft. Meist gibt es dann auch keine geeignete Frauen mehr, da der Heiratsmarkt für diese Personengruppen abgefahren ist… Jedes Ding im Leben hat seine Zeit. 

wpDiscuz