Das Fahrrad kommt erst an zweiter Stelle

Südtiroler bevorzugen das Auto

Donnerstag, 17. November 2022 | 11:25 Uhr

Bozen – Das bevorzugte Verkehrsmittel der Südtiroler Bevölkerung ist das Auto, gefolgt vom Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln. Personen, die in Hauptzentren wohnen, benutzen weniger das Auto und mehr das Fahrrad als Personen, die in Nebenzentren und Randgemeinden wohnen. Fremdsprachige nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel am häufigsten.

Das geht aus einer vertiefenden Analyse des Landesinstituts für Statistik ASTAT zu den in den Jahren 2021 und 2022 erhobenen Daten über das Mobilitätsverhalten der Südtiroler Bevölkerung hervor.

Hier geht es zum PDF!

42 Prozent der Südtiroler Bevölkerung zwischen 20 und 80 Jahren nutzen das Auto jeden oder fast jeden Tag. Der Anteil der Personen, die täglich das Fahrrad und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, beträgt jeweils 17 und sieben Prozent.

Das Auto wird durchschnittlich an 3,8 Tagen pro Woche genutzt, während das Fahrrad an 1,8 und die öffentlichen Verkehrsmittel an 1,2 Tagen pro Woche verwendet werden

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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33 Kommentare auf "Südtiroler bevorzugen das Auto"


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N. G.
N. G.
Kinig
20 Tage 16 h

Interessant, denn eigentlich wird den Touristen vorgeworfen, sie würden den Verkehr verursachen. Den Südtiroler geht nur auf den Geist, wenn ER nicht freie Fahrt hat!

kloando
kloando
Grünschnabel
20 Tage 12 h

Ehm nein. Da es teilweise sehr schlechte Verbindungen gibt bleibt einen nur das Auto. Wer nicht direkt in einem Dorf mit Zugverbindung wohnt muss das Auto nehmen. Außer man bringt genügend Zeit mit und auch Geld mit.
Die meisten sehr guten Busverbindungen wurden damals unter Herrn Widmann von heute auf morgen abgeschafft.
Und zudem wenn man einen günstigeren Tarif bekommt beim Südtirolpass ist ein Jahr ehschon wieder vorbei

N. G.
N. G.
Kinig
20 Tage 11 h

@kloando Mag sein, wir leben sehr ländlich und da ist eben nicht alles möglich. Das selbe sollte man dann den Touris aber auch zugestehen. Obwohls da 2 Fraktionen gibt, due einen sagen die fahren gratis rum und die anderen, sie verstopfen die Strassen.

Doolin
Doolin
Kinig
20 Tage 10 h

@kloando
…wenn i mit meiner 4-köpfigen Familie eine Ausflug aufn Ritten mach, zahl i mitn Bahnl lei bis Oberbozen 40 €…da isch trotz Benzinpreis Auto fohrn olm no billiger…

Sportfan
Sportfan
Grünschnabel
20 Tage 10 h

@kloando südtiroler fahren im Dorf 200m mit dem Auto

N. G.
N. G.
Kinig
20 Tage 9 h

@Doolin Das Klima hängt bei dir davon ab wieviel dein Ausflug kostet? Na dann gut nacht Erde!

So sig holt is
So sig holt is
Universalgelehrter
20 Tage 8 h

wos willschen a tian wenn mölten, jenesien oder dergleichen wohnsch und zur orbeit ins tal oder die Stadt muasch? nit jeder konn iber a stund hin und return bus fohren, hem bini mittn auto 3 mol so schnell

Skye
Skye
Grünschnabel
20 Tage 7 h

@So sig holt is
Von Hafling und Mölten fährt sogar sonntags stündlich ein Bus nach Bozen.

Neumi
Neumi
Kinig
19 Tage 18 h

@N.G. Man könnte genausogut untersuchen, wie viele Touristen im Urlaub das Rad wählen anstatt des Autos. Ach, die meisten haben gar keins? Na dann …

diskret
diskret
Superredner
20 Tage 16 h

Die gehts alle zu gut ,grosse Autos , die alten Sponsern die Jungen , die alten gehn nur zur Kirche damit sie dort was auszukopfen ,wie sie einen ums Haxsl hauen können

N. G.
N. G.
Kinig
20 Tage 14 h

Wenn die alten genug Geld zum Sponsoring der Jungen haben , warum jammern sie dann dauernd rum?
Auserdem , wenn man der Jugend beibringt wie man mit Geld umgeht und welchen Wert es hat, ist das auch kein Problem wenn man sie mehr unterstützt als uns damals. Das ust etwas zu kurz gedacht und zudem, “früher war alles besser”. Mit Nichten!

el_tirolos
el_tirolos
Superredner
20 Tage 11 h

naja es gibt genug Leute die ohne Auto nirgemds hinkommen, der öffentliche Nahverkehr fährt nicht bis zu jedem Hof und mit dem Fahrrad ist auch nicht alles machbar

Neumi
Neumi
Kinig
19 Tage 18 h

@el_tirolos Es geht ja auch nicht um den Einzelnen, sondern um den Schnitt. Die meisten von uns müssen nicht jeden Tag (mehrmals) zu einem abgelegenen Hof.
Das meiste von dem, was ich mache, kann ich zu Fuß erledigen. Im Normalfall muss ich nur am Wochenende so viel weiter weg, dass sich Fahren lohnt.

forzafcs
forzafcs
Superredner
20 Tage 14 h

Leider ist ein großer Teil aufgrund der Arbeit auf das Auto angewiesen, öffentliche Verkehrsmittel sind sehr langsam oder generell nur schwer nutztbar. Hier bringen aber verbote nichts sondern Inovation wäre die Lösung, Homeoffice möglichkeiten für alle die die Möglichkeit haben würde den Verkehr schon stark veringern. 

el_tirolos
el_tirolos
Superredner
20 Tage 11 h

traurig die – drücker leben sicher alle in der Stadt… In der Peripherie ist leider vorallem die Anbindung zu den Tagesrandzeiten schlecht und die Ausfälle der Züge häufen sich… Ich kann nicht 5* im Monat zu meinem Chef gehen und sagen ich komme zuspät weil der Zug ausgefallen ist…

So sig holt is
So sig holt is
Universalgelehrter
20 Tage 8 h

@el_tirolos i bin mol nit traurig im ländlichen Gebiet zu wohnen… Niemals tat i in de grausige stodt ziachen, voll, Lärm, hoas, olls zuabetoniert… liaber weiter draußen oder oben und dor fier schian grian und a guate Luft, de holbe stund fohren isch mir hel wert!

Fighter
Fighter
Grünschnabel
20 Tage 14 h

Jeder der einmal versucht hat mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln von Mals noch Bozen zu fahren der weiß warum das bevorzugte Verkehrsmittel der Südtiroler Bevölkerung das Auto ist.

ste
ste
Superredner
20 Tage 14 h

in südtirol isch es a gferchlich mitn radl zu fohrn! dr autofohrer und dr fuassgängr schaug die glei bled un….

Doolin
Doolin
Kinig
20 Tage 9 h

…vor allem wenn die Radler im Finstern ohne Lampelen unterwegs sind…

Neumi
Neumi
Kinig
19 Tage 18 h

@Doolin letztens am Bahnübergang, wo man’s beim Öffnen der Schranken gut beobachten konnte: 7 Fahrräder und 2 E-Roller. Die E-Roller waren die einzigen, die wenigstens ein Rücklicht hatten. Damit haben wir unsere “schwarzen” Schafe.

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

Was sollen Schul- und vorallem Berufspendler aus dem Vinschgau machen ? Dass eine so wichtige Verkehrsverbindung wie die Vinschger Bahn fast 2 Jahren ausfällt, ist ein Armutszeugnis für die Südtiroler Verkehrspolitik…

MartinSchmidt
MartinSchmidt
Tratscher
20 Tage 14 h

Wenn fast 100% der Infrastruktur für Autos gebaut ist, wen wunderds?? 

April
April
Neuling
20 Tage 14 h

@N.G und diskret
Es gibt auch Leute die auf das Auto angewiesen sind, weil die Arbeitsstelle mit dem Rad zu weit ist und mit den Öffis nicht erreichbar ist bzw. die Fahrtzeiten unzumutbar sind, weil man erst nach Stunden abends zu Hause wäre (arbeite Vollzeit und möchte irgendwann auch bei Zeit abends zu Hause sein, da noch Hausarbeit auf mich wartet)

Rosenrot
Rosenrot
Superredner
20 Tage 14 h

Dann hoffe ich, dass in Zukunft weniger den Touristen die Schuld am Verkehrsaufkommen gegeben wird. Die Pustertaler Straße ist – wie im Sommer auch – nur im Schneckentempo befahrbar, obwohl der Großteil der Beherbergungsbetriebe zur Zeit geschlossen hat. Das kann nun den Meckerern gefallen oder auch nicht, aber es sind genauso auch die Einheimischen, die für verstopfte Straßen sorgen.

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
20 Tage 8 h

@Rosenrot..die dürfen jetzt endlich auch einmal langsam fahren, ohne dass es ihnen einen vorausschleichender “Touri” vorgibt🤣🤣🤣🤣🤣

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
20 Tage 5 h

@Rosenrot….@italo wäre der !! geeignete Vorausfahrer🙈🙈

SilviaG
SilviaG
Universalgelehrter
19 Tage 21 h

@Risenrot
Dann geben wir halt nicht mehr den Touris die schuld, aber als Tatsache bleibt es trotzdem so bestehen.

herta
herta
Tratscher
20 Tage 13 h

Auf die öffentlichen Verkehrsmittel ist ja kein Verlass letzthin wollte ich mit dem Zug von Waidbruck nach Bozen fahren am Bahnhof kam die Durchsage dass der Zug vom Brenner 3o Minuten Verspätung hat wie ist das möglich vom Brenner kommend sag gleich er fällt aus denn in 30 minuten kam ja der nächste laut Fahrplan, heute warte ich ebenfalls um 9.30 auf den Zug nach Bozen er kam überhaupt nicht und es war auf der Leuchttafel keiner a geführt, obwohl laut den ausgehängten Plänen ein Zug fahren müsste, ist bei der Eisenbahn überhaupt verantwortlich

tom
tom
Universalgelehrter
19 Tage 21 h

viaggiatreni.it
da werden die zugläufe in Echtzeit angezeigt

Joosi
Joosi
Grünschnabel
20 Tage 10 h

Straßenbahn war eine Möglichkeit, hat aber jemand nicht gewollt

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
20 Tage 8 h

@Joosi…in Bozen ? In Meran mit seinen winkeligen und schmalen Sträßchen sicher nicht. Und dann gibt es auch noch den Rest Südtirols. Der Südtiroler ÖPNV wäre von Streckennetz her top, wenn es nicht ständig irgendwelche Ausfälle und Verzögerungen geben würde…

was bin ich
was bin ich
Tratscher
20 Tage 13 h

wer hätte da was anderes erwartet?

gerry456
gerry456
Grünschnabel
20 Tage 7 h

Ich würde gerne mit den Öffentlichen zur Arbeit fahren, aber leider dauert das 30 Minuten! Mit dem Auto nur 8! Da nehm ich lieber das Auto und kann auf dem Heimweg auch noch praktisch Einkaufen!

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