Von: mk
St. Ulrich – Nach den letzten Runden, die die Lifte in Grödens Skigebieten und auf der Seiser Alm gedreht haben, ziehen die Carabinieri von St. Ulrich und des alpinen Ausbildungszentrums in Wolkenstein über den vergangenen Winter Bilanz. Die Pisteneinheiten der Carabinieri absolvierten in der abgelaufenen Saison fast 1.900 Einsätze.
Täglich hat ein Kontingent von rund 20 Carabinieri für Sicherheit in den Skigebieten gesorgt. Dazu zählten allen voran Erste-Hilfe-Leistungen nach Ski-Unfällen oder medizinischen Notfällen. So mussten etwa mehrmals Wiederbelebungsmaßnahmen nach einem Herzstillstand ergriffen werden. Auch der Defibrillator kam dabei zum Einsatz.
Die Carabinieri handelten stets in Zusammenarbeit mit den Flugrettern des Aiut Alpin Dolomites und der Pelikan-Notarzthubschrauber, mit dem Roten Kreuz sowie mit der Grödner Bergrettung.
Gleichzeitig wachten die Carabinieri auch über die Einhaltung von Recht und Ordnung in den Skigebieten. So wurden gefährliche Fahrweisen von Skifahrern ebenso geahndet wie Verstöße gegen Helm- und Versicherungspflicht oder der Konsum von Drogen auf der Piste. Die Carabinieri sanktionierten außerdem mehrere Skilehrer, die ohne die nötige Berechtigung Unterricht erteilten.




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