Lokal in Bozen beschlagnahmt

Überweisungen ins Ausland mit gestohlenen Identitätskarten

Freitag, 11. September 2020 | 15:26 Uhr

Bozen – Die Staats- und die Finanzpolizei von Bozen haben auf Anordnung der Staatsanwaltshaft in der Garibaldi-Straße das Lokal eines Anbieters von Auslandsüberweisungen vorsorglich beschlagnahmt. Die Ermittlungen haben rund ein Jahr lang gedauert, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Die Maßnahme war notwendig geworden, um Überweisungen von Geld ins Ausland mittels falscher Personalien zu verhindern. Die Personalien sollen von gestohlenen oder verlorenen Ausweisen oder Aufenthaltsgenehmigungen stammen.

Gegen den Betreiber wird wegen Hehlerei von 24 Identitätskarten ermittelt. Mit den Dokumenten soll er die betrügerischen Überweisungen getätigt haben.

Im vergangenen Jahr haben die Ermittler im Lokal die Ausweise gefunden, mit denen rund 100 illegale Operationen durchgeführt worden waren. Nun sind weitere 21 Identitätskarten aufgetaucht, die der Betreiber auf illegalem Wege erhalten haben soll. Neun davon waren als gestohlen gemeldet worden.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Überweisungen ins Ausland mit gestohlenen Identitätskarten"


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sophie
sophie
Superredner
11 Tage 23 h

Ja einfallen lassen sich diese unseriösen Typen immer wieder neue Maschen und Tricks, Lokal für immer schliessen, alles zahlen machen den ganzen Schaden und ab ins Kittchen zum nachdenken auf längere Zeit

Reitiatz
Reitiatz
Superredner
11 Tage 19 h

setta gauner kearn sofort hinter schwedische gardienen 😤

brunner
brunner
Superredner
11 Tage 17 h

Das ist nur die Spitze des Eisberges….in unseren Städten gibt es zig solcher dubioser Läden…

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