Von: mk
Meran – Ein Unfall in Nacht am 3. März in Meran hat ein bitteres Nachspiel für den Lenker eines Fahrzeugs. Was zunächst wie die Folge eines Fahrfehler ausgesehen hatte, entpuppte sich bei der Unfallaufnahme als Fall für medizinische Fachbücher.
Gegen 20.30 Uhr war der Wagen in der Europa-Allee plötzlich aus der Spur geraten und krachte ohne Fremdverschulden frontal gegen eine Verkehrsinsel.
Während die Meraner Ortspolizei den Unfallhergang ermittelte, räumte die Feuerwehr die Unfallstelle und machte die Straße wieder befahrbar. Der Fahrer, ein 50-jähriger Nicht-EU-Bürger, blieb bei dem Aufprall glücklicherweise unverletzt, doch sein Zustand war alles andere als stabil.
Der anschließende Blutanalyse brachte ein Ergebnis ans Licht, das selbst die erfahrensten Ordnungshüter schockierte: Der Test zeigte einen Alkoholwert von 4,3 Promille. Zum Vergleich: Ab drei Promille wird in den meisten Fällen die Atmung flacher, bis Betroffene ins Koma fallen. Bei 3,5 Promille ist das Atemzentrum bereits derart gelähmt, dass akute Lebensgefahr besteht.
Dass der Mann in diesem Zustand überhaupt noch in der Lage war, den Zündschlüssel zu drehen, grenzt an ein Wunder. Für den 50-Jährigen hat die Alkoholfahrt nun drastische Folgen: Er kassierte eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer und ihm wurde der Führerschein entzogen.




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