Fahndung läuft auf Hochtouren

Die Mutter der vermissten Kleinkinder klagt: „Das Warten bringt mich um“

Mittwoch, 25. April 2018 | 10:00 Uhr
Update

Bozen – Die Fahndung nach dem Vater, der mit seinen zwei kleinen Kindern aus Bozen verschwunden ist, läuft nach wie vor auf Hochtouren. Der 33-jährige Tunesier Jamel Methenni hat mit den beiden Kindern Yassine (vier Jahre) und Yasmine (zwei) am Sonntag die Wohnung in Bozen verlassen und ist nicht mehr aufgetaucht.

Die Mutter der Kinder hat die Vermisstenmeldung am Sonntag bei den Carabinieri aufgegeben.

Die Ordnungshüter vermuten, dass sich der Mann nach Tunesien absetzen will.

Das dürfe allerdings schwierig werden, weil er die Dokumente der Kinder nicht bei sich hat. Der Mann soll mit dem kleinen Jungen und dem Mädchen in einem weißen kleinen Lieferwagen unterwegs sein und nur wenig Geld bei sich haben.

Am Sonntag konnte das Mobiltelefon des Mannes in der Gegend von Verona lokalisiert werden. Anschließend wurde es ausgeschaltet.

Vor allem aus Norditalien haben sich zahlreiche Personen bei den Carabinieri gemeldet. Am späten Dienstagabend glaubte eine Frau, den 33-Jährigen in der Gegend von Feltre wiedererkannt zu haben.

Darauf startete unter anderem auch ein Hubschrauber von Belluno, um die Streifen am Boden zu unterstützen, die das Gebiet großflächig absuchten – allerdings ohne Ergebnis.

Die Ermittler vermuten, dass Methenni von Bekannten unterstützt wird. Rosa Mezzina, die Mutter der beiden Kinder, appellierte erneut öffentlich an ihren Ex-Partner: „Ich bitte dich, ich will meine Kinder zurück.“

In einem Post auf Facebook berichtet die Mutter über ihre derzeitige Gefühlslage. „Das Warten bringt mich um. Es ist, als ob ein Albtraum wahr geworden wäre – das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann“, schreibt die Frau. Gleichzeitig gibt sie die Hoffnung nicht auf und wendet sich auch an ihre Kinder: „Meine Lieben, egal, wo ihr seid, eure Mutter ist bei euch in euren Herzen.“ Auch wenn nur vier Tage vergangen sind, seit der Vater mit den beiden Kindern verschwunden ist, komme ihr die Zeit wie vier Jahr vor, erklärt Rosa Mezzina.

Oggi sono quattro,quattro infiniti giornoi.. mi sembrano passati quattro anni.ogni secondo che passo senza di voi è un…

Pubblicato da Rosa Mezzina su martedì 24 aprile 2018

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Die Mutter der vermissten Kleinkinder klagt: „Das Warten bringt mich um“"


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maria zwei
maria zwei
Superredner
29 Tage 22 h

Hoffentlich geht des guat aus

enkedu
enkedu
Kinig
29 Tage 3 h

Hoffentlich gut für die Mutter. Aus der Sicht des Vaters ist das sicherlich anders.

Staenkerer
29 Tage 16 h

ob de mami a so gsuacht wur wenn sie mit de kinder weg war und den papi es wortn umbring?

Nico
Nico
Tratscher
29 Tage 15 h

Ist ja nicht das 1. Mal dass Araber ihre Kinder entführen um dann in ihre “geliebte ‘ Heimat zu bringen. ein fall wurde vor ca. 3 Jahren bekannt als ein Syrer seine Tochter in dieses Kriegsgebiet brachte und dann von der italienischen Mutter ein Haufen Geld forderte dass ihre Tochter wieder zurück kommt!
Hoffen wir dass diesmal alles gut ausgeht und der ‘Vater’ seine gerechte Strafe bekommt!

Saftl
Saftl
Grünschnabel
29 Tage 13 h

Der T… woass net, wos er in seina kindo domit untuat…
Orma knottilan…sofl netta kindolan

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