Sicherheitsdienst schützt Rosenverkäufer im Waltherpark

Von Baby-Gang umzingelt

Freitag, 20. Februar 2026 | 09:37 Uhr

Von: luk

Bozen – Der Sicherheitsdienst im neuen Bozner Einkaufszentrum Waltherpark hat am Mittwochabend einen mutmaßlichen Angriff auf einen Rosenverkäufer verhindert. Rund 15 Jugendliche nordafrikanischer Abstammung sollen den Mann umringt haben. Erst das Eingreifen der Security und später der Einsatz von Staatspolizei und Carabinieri konnten die Situation entschärfen.

Nach Angaben von Zeugen war es gegen 19.00 Uhr zunächst zu einem Streit zwischen dem aus Bangladesch stammenden Verkäufer und einem Minderjährigen gekommen – möglicherweise wegen eines Sitzplatzes oder eines anderen geringfügigen Anlasses, schreibt die Zeitung Alto Adige. Dabei soll es zu Schubsereien gekommen sein. Kurz darauf versammelte sich im Untergeschoss des Zentrums, vor dem Supermarktbereich, eine größere Gruppe Jugendlicher, offenbar um den Streit fortzusetzen.

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes stellten sich zwischen den Mann und die Gruppe und alarmierten die Einsatzkräfte. Einige der Jugendlichen verhielten sich laut Zeugen auch gegenüber den eintreffenden Exekutivbeamten provokativ. Mehrere Beteiligte wurden identifiziert. Mögliche rechtliche Schritte werden nun geprüft.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Problemen ein, über die im Einkaufszentrum berichtet wird, darunter Streitigkeiten und Ladendiebstähle. Als sicherheitsrelevant gelten insbesondere Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten und Ladepunkten, die häufig von Personen ohne festen Wohnsitz, Migranten oder Jugend-Gruppen genutzt werden. Die Zahl der Sitzplätze wurde bereits reduziert, zudem führen Staatspolizei und Carabinieri regelmäßig Kontrollen durch.

Bezirk: Bozen

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