Landeschef Patrik König spricht über Nachwuchssorgen und Probleme

„Wasserrettung wird zu wenig oft alarmiert“

Montag, 05. Februar 2018 | 10:06 Uhr

Bozen – Die Südtiroler Wasserrettung hat im vergangenen Jahr 65 Einsätze mit 262 ehrenamtlich geleisteten Mitgliederstunden verzeichnet. Der 43-jährige Meraner Patrik König ist erst seit Kurzem Landeschef der Südtiroler Wasserrettung. Im Interview mit dem Tagblatt Dolomiten spricht der Präsident über die Aufgaben seiner Organisation.

„Die Alarmierung über die Notrufzentrale ist derzeit das allergrößte Problem unseres Vereins. Wir werden leider nicht immer alarmiert, wenn es unsere Hilfe bräuchte. Oft wird nur die Feuerwehr zu Hilfe gerufen“, erklärt König im Interview.

Lobenswert sei hingegen die Zusammenarbeit mit den anderen Blaulichtorganisationen. Diese Zusammenarbeit spreche für den Südtiroler Zivilschutz. „Auch mit den Landesämtern, mit denen wir zu tun haben, arbeiten wir gut zusammen“, betont König.

Mit ihrem Luftkissenfahrzeug (Hovercraft) war die Gruppe Bruneck etwa vom 12. bis 14. Dezember im Hochwassergebiet in Lentigione di Brescello in der Provinz Reggio Emilia im Einsatz, um dort bei der Evakuierung von Menschen und Tieren zu helfen.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "„Wasserrettung wird zu wenig oft alarmiert“"


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OrB
OrB
Superredner
15 Tage 7 h

Viele wissen leider nicht dass Südtirol eine Wasserrettung hat.
Danke den Jungs und Mädels!

Andreas
Andreas
Superredner
15 Tage 5 h

wenns do schun freiwillige gib nor liaber 1x zuviel alarmieren als 1x zu wianig.

peppo
peppo
Neuling
14 Tage 23 h

Dei Burschen sein volle af Zack👍👍

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