WEGA-Polizist mit Spezialausbildung versorgte Verletzten (Symbolbild)

Wiener Securitymann schoss sich bei Schießtraining ins Bein

Samstag, 17. Januar 2026 | 11:45 Uhr

Von: apa

Ein Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma hat sich am Freitag bei einem Schießtraining in einer Anlage im Norden von Wien selbst in ein Bein geschossen. Der Verletzte hatte dabei noch Glück, wie die Polizei am Samstag berichtete. Ein WEGA-Polizist außer Dienst, der zufällig anwesend war und über eine spezielle sanitätsdienstliche Ausbildung verfügt, konnte ihm an Ort und Stelle helfen. Danach brachte die Berufsfeuerwehr den Mann in ein Spital.

Der 37-Jährige hatte an einer beruflichen Weiterbildung teilgenommen, sagte Polizeisprecher Philipp Haßlinger. Er erlitt eine Schussverletzung an einem Oberschenkel, war bei Eintreffen der Blaulicht-Kräfte aber ansprechbar und wurde bereits von dem “WEGA-Medic” erstversorgt. Nach Angaben des Verletzten war es beim Holstern seiner legal besessenen Faustfeuerwaffe aufgrund eines Bedienfehlers zur unbeabsichtigten Schussabgabe gekommen. Das Projektil durchschlug zunächst das Handy des Mannes, das er in einer Tasche im Oberschenkelbereich seiner Hose eingesteckt hatte, erläuterte Haßlinger im APA-Gespräch.

“Der 37-Jährige wurde von Mitarbeitern der Wiener Berufsrettung notfallmedizinisch versorgt und in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht”, so der Sprecher. Die Waffe wurde ordnungsgemäß verwahrt, das beschädigte Mobiltelefon sichergestellt. Das Arbeitsinspektorat sowie die Waffenbehörde sind über den Vorfall informiert worden, weitere Ermittlungen laufen.

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