Wolf reißt Ziegen und Kitze am Fedaia-Pass

Wölfe: „Dieser Sommer war ein Albtraum“

Freitag, 08. September 2017 | 15:27 Uhr
Update

Fassa/Verschneid – Wieder hat der Wolf am Fedaia-Pass zugeschlagen, berichtet das Tagblatt Dolomiten: In der Nacht auf Sonntag wurden vier trächtige Ziegen samt ihren Kitzen gerissen. Zwei davon gehörten Bauer Franz Anton Reiterer aus Verschneid, der mittlerweile resigniert. Nachdem er Ende Juli die Schafe und nun die Ziegen vorzeitig von der Alm holen musste, will er nach 50 Jahren die Alm auflassen.

Reiterer besitzt eine 30 Hektar große Almfläche. Über 80 Schafe fehlten Ende Juli nach einer Wolfsattacke.

„Wir hatten noch nie Probleme auf den Almen im Trentino; der heurige Sommer aber war ein Albtraum“, erklärt der Bauer.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

STF: „Gescheite Gesetze statt Wilderei!“

Die Bezirksgruppe Vinschgau der Süd-Tiroler Freiheit weist die Aussagen von Josef Noggler zur Bär- und Wolfproblematik zurück. Der Landtagsabgeordnete habe laut der Bewegung gegenüber dem „Vinschger“ erklärt, man müsse die Tiere entfernen und zwar „legal oder illegal“. Die Süd-Tiroler Freiheit bewertet die Wiederansiedlung bzw. unkontrollierte Verbreitung der Raubtiere als ebenso problematisch und lehnt diese ab. „Aber der Aufruf zur Wilderei offenbart nur die Schwächen der Autonomie und der SVP“, kritisiert die Bewegung.

Die Aussage Nogglers offenbare die Hilflosigkeit der SVP bei der ganzen Thematik und zeige die Grenzen der vermeintlich „weltbesten Autonomie“ auf. „Und das, obwohl die Jagd und Fischerei eigentlich eine primäre Kompetenz des Landes wäre“, erklärt die Süd-Tiroler Freiheit.

Für Benjamin Pixner, Mitglied der Bezirksgruppe der Süd-Tiroler Freiheit und Gemeinderat in Kastelbell-Tschars, sind Nogglers Worte Vorwahlkampfgeplänkel: „Es ist schon skurril, wenn ein Mitglied der Mehrheitspartei zum Gesetzesbruch aufruft. Es wäre Aufgabe der Mehrheit, die Gesetze so anzupassen, dass die Bauern auf den Almen und deren Tiere vor Wolf und Bär geschützt sind oder bei Zwischenfällen zumindest unkompliziert und ausreichend Entschädigung erhalten. Das wäre allemal besser als zur Wilderei aufzurufen!“

Von: mk

Bezirk: Salten/Schlern

Kommentare

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49 Kommentare auf "Wölfe: „Dieser Sommer war ein Albtraum“"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
typisch
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Tratscher
18 Tage 1 h

Danke wolfbeführworter trächtige ziegen, und junge ziegen.
habt ihr gaar kein mitleid mit den tieren, von wegen wölfe reißen nur alte, schwache und kranke tiere

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
17 Tage 23 h

super projekt. und nun nicht wissen wie es weitergeht.

barbastella
barbastella
Tratscher
17 Tage 22 h

die Schwachen werden von den Starken gefressen. das ist die Natur. die Natur ist grausam, aber gerecht.

DasFitteFlittchen
DasFitteFlittchen
Grünschnabel
17 Tage 22 h

Hast du beim Metzger Mitleid?

typisch
typisch
Tratscher
17 Tage 22 h

@barbastella
also ist eine trächtige ziege schwach?

typisch
typisch
Tratscher
17 Tage 21 h

@DasFitteFlittchen
lässt der metzger die tiere auch so qualvoll leiden bis zum tot

barbastella
barbastella
Tratscher
17 Tage 19 h

@typisch
ja! anfälliger zu erbeuten u leichter zu erlegen…
wölfe suchen sich immer den leichtesten weg um an nahrung zu gelangen

Igor
Igor
Grünschnabel
17 Tage 22 h

Die Bauern vom Trentino werden diese Alm gerne übernehmen und weiterführen.
Sie haben sich in Sachen Herdenschutz, im Gegensatz zu ihren Südtirolern Zunftkollegen, etwas sagen lassen, und waren imstande am Pedaiapass ihre Schafsherden vor Wolf und Co so zu schützen, dass es bei ihren zwei Herden zu keinem einzigen Verlust durch einen Wolfsriss gekommen ist.
Es hat sich wieder einmal mehr als bestätigt, ” wo ein Wille, da ein Weg” und wo “kein Wille, da kein Weg”, dafür aber umso grösseres Geplärre und Wehgeschrei.🤣🤣🤣🤣🤣

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
17 Tage 22 h

aha. deshalb gibt es dort auch wahrscheinlich auch nur mehr so wenige. kannst nur die zahlen vergleichen.

in trient ist die entvölkerungsproblematik mancher täler weiter, da hast recht.

Igor
Igor
Grünschnabel
17 Tage 18 h

@enkedu
Umso besser, unserem Planeten Mutter Erde wird sorgenvoll nachgesagt überbevölkert zu sein. Es ist beruhigend zu hören, dass es auf ihm noch nicht so dichtbesiedelte Täler gibt……und das sogat am Nabel der Welt Trentino/Südtirol😉
Trentino/Südtirol – die mit Abstand reichste Region Italiens😉
Südtirol – die reichste Provinz Italiens😉
………und wenn man hört, was die Bauern zu jedem Sachthema für ein erbärmliches Gewimmere von sich geben, anstatt sachlich zu argumentieren, kann sich wirklich nicht des Eindrucks erwehren, dass der Weltuntergang naht. 😂

Einfach nur mehr zum Schmunzeln 🤗

bern
bern
Tratscher
17 Tage 14 h

@Igor
ja lieber Igor, du bist der Oberchecker.
Mich wundern besonders die Grünen….bei jedem Umweltskandal wird gross geschrien aber sie merken nicht, wenn ihnen einer ins Gehirn geschissen hat.

Igor
Igor
Grünschnabel
17 Tage 13 h

@bern
Die Wölfe werden in den Appenin zurückkehren und ihren 2000 Artgenossen dort die frohe Botschaft überbringen, dass dort oben im Norden ein Land mit sturen, selbstsüchtigen Bauern ist, ein Land, wo Milch und Honig fließt. Und die Wölfe werden dem Lockruf folgen, immer zahlreicher kommen, sich vermehren, sich an den wegen Sturheit unbewachten Schäflein sattfressen und den Bauern helfen, wieder zu ihrem Ursprungsdenken zurückzukommen: Zufrieden zu sein, und nicht immer mehr, immer grösser, immer schneller, immer selbstsüchtiger, immer vergiftender zu werden. 😂🤣😂🤣😂🤣

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Grünschnabel
17 Tage 11 h

@Igor
und wie gings der restlichen Bevölkerung zu jener Zeit??? Was mussten diese tun um zu überleben?? halt auch eine Ziege halten und irgend etwas anpflanzen!!! Und was werden diese vielleicht wieder tun müssen?? Und was werden diese dann von den Raubtieren halten???

sou ischs
sou ischs
Tratscher
17 Tage 3 h

@bern ahahaha….suppo kommentar
weil des isch reglrecht totsoche

blablabla
blablabla
Neuling
17 Tage 3 h

Igor du könntest am Fedajapaß als Hirte arbeiten.

Igor
Igor
Grünschnabel
17 Tage 1 h

@blablabla
Warum nicht?
Wenn die Bauern gut bezahlen und das Geld für die Bezahlung nicht wieder aus dem öffentlichen Steuertopf kommt, in dem sie so wenig einzahlen, gerne.

Simba
Simba
Grünschnabel
16 Tage 23 h

@Igor
👍👍👍

knedlfanni
knedlfanni
Grünschnabel
15 Tage 2 h

@enkedu also i hett schun a gern setta olm, vielleicht wernse jetz awian günstiger, dorzohlt jo kuan mensch!!✌🙊

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Grünschnabel
17 Tage 23 h

Almbetreiber und Bauern werden nicht die einzigen bleiben, welche Alpträume wegen der Großraubtiere haben werden!

Simba
Simba
Grünschnabel
17 Tage 22 h

Wer von den ca.500.000 Südtiroler hat denn schon mal bei uns einen Wolf gesehen? Glaube nicht viele…Und dann so ne Panikmacherei. ..Ts Ts Ts. ..

Mamme
Mamme
Tratscher
17 Tage 20 h

@Simba in Ulten sind 2 Wanderer einen Wolf fast auf die Pfoten getreten,daran erkennt man,dass diese Tiere wahrscheinlich aus einem Zoo in die Freiheit entlassen wurden,denn dem Benehmen nach sind Die Menschen gewohnt und fürchten sie nicht,weil nie etwas ängstigendes davon ausgegangen ist

barbastella
barbastella
Tratscher
17 Tage 15 h

@Mamme
der mensch glaubt aber auch alles…warum wurde er nicht gefilmt wenn er schon gemütlich vor den Wanderen hergelaufen ist, wie es gemeldet wurde? Das ist sowas von lächerlich, bis heute hat niemand in Südtirol einen Wolf gesichtet u plötzlich in der Zeit, wo es ein heißes Thema ist, kommt ein Held daher u macht ein Foto. Schon komisch…

Igor
Igor
Grünschnabel
16 Tage 22 h

@Mamme
Ja ja, die Wanderer sehen allerhand, nachdem sie zu lange bei der Alm eingekehrt sind und sich dort gestärkt haben🥂.
Das war sicher nur ein zahmer Schäferhund, der das Pech hatte sich zu weit von seinem Herrchen zu entfernen, als er gesehen wurde und dafür jetzt sein restliches Haustierleben mit dem Nimbus fristen muss, als böser Wolf abgestempelt zu sein.😁
Außer die 2 Wanderer waren des nachts unterwegs😉

nitram
nitram
Grünschnabel
17 Tage 23 h

Olle oschiessn

Simba
Simba
Grünschnabel
17 Tage 22 h

an deinem Kommentar merkt man, dass du nicht recht klug bist.

Calimero
Calimero
Tratscher
17 Tage 21 h

Soll der Bauer halt seine Alm auflassen wenn er meint, aber ohne Steuergelder.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
17 Tage 20 h

Dann hoff ich dass auch du dann in der Folge deinen Arbeitaplatz verlierst, dann brauchst nicht mehr Steuern zu zahlen. 😂

OrB
OrB
Superredner
18 Tage 1 h

So schnell werden wir Wolf und Bär sicher nicht los.

thomas
thomas
Superredner
18 Tage 12 Min

gut so!

Tabernakel
17 Tage 20 h

Der Mensch züchtet Tier, sperrt sie in dunkle Ställe und legt sich einen Vorrat an. Dann versucht er das auch noch gewinnbringend zu verkaufen. Wer ist denn das größere Raubtier?
https://www.schuhbeck.de/rezepte/zicklein-auf-gemuesebett-mit-safransauce/

bern
bern
Tratscher
17 Tage 14 h

@Tabernakel
Überleg mal, wo du herkommst! Vielleicht aus dem früheren armen Bauernland Südtirol? Wo deine Vorfahren jeden Grashalm zusammengekralt haben und gemeinsam Wolf und Bär vertrieben, um deren Kinder, (wiederum deine Vorfahren) mit etwas Ziegenmilch zu versorgen und über die strengen Winter zu bringen.

Lingustar
Lingustar
Superredner
17 Tage 20 h

In zivilisierten Gegenden haben Wölfe, Bären und so weiter nun einmal nichts verloren. Das scheinen aber einige nicht zu begreifen.

knoflheiner
knoflheiner
Superredner
18 Tage 18 Min

und die schlauen sagen…..
 sachlich bleiben tz tz tz

DasFitteFlittchen
DasFitteFlittchen
Grünschnabel
17 Tage 22 h

Bringt emotional werden etwas?

Poppi
Poppi
Superredner
17 Tage 22 h

Glaubt von euch jemand ernsthaft, dass sich für die Zukunft etwas ändern wird?

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Grünschnabel
17 Tage 19 h

Es ändert sich sicherlich etwas, und zwar für die gesammte Bevölkerung im Alpenraum, aber nicht zum Guten !!!

bern
bern
Tratscher
17 Tage 14 h

@poppi
ja, denn die Selbsthilfegruppen formieren sich schon für den nächsten Almsommer. Den wird dann kein einziger Bär oder Wolf überleben.

Pic
Pic
Grünschnabel
17 Tage 16 h

“Reiterer besitzt eine 30 Hektar große Almfläche.” Der arme, arme Bauer. 

iglabnix
iglabnix
Tratscher
17 Tage 16 h

Do brauchsch et neidisch sein i moan mit a olm hom de bauern lei spesn

Gagarella
Gagarella
Superredner
17 Tage 15 h

Hurra, eine Alm wird aufgelassen! Zurück zum Ursprung! Nur Positiv!

m. 323.
m. 323.
Tratscher
17 Tage 14 h

und de gran T..m wern in Zukunft woll in Höhlen. wohnen…

bern
bern
Tratscher
17 Tage 14 h

Wenn ein einziger Wolf oder Bär ins Pustertal/Ahrntal kommt, werden wir ALLES tun um diese unter die Erde zu bringen.

Igor
Igor
Grünschnabel
17 Tage 1 h

@bern
bla, bla, bla
….und sich dann vor Angst in die Hose machen, wenn man dann wirklich einem begegnen würde.🤣
Aber keine Sorge, bevor du überhaupt gemerkt hast, dass dieser da war, ist er schon längst wieder weg, nachdem er sich an deinen unbewachten Schäflein sattgefressen hat 🤣🤣🤣

Hudy17
Hudy17
Grünschnabel
17 Tage 16 h

und noumol… des viech brauchts bi ins do iberhaupt nicht..

et letz
et letz
Grünschnabel
17 Tage 3 h

Die Wölfe wurden sicher nicht zum Spass ausgerottet … das hat damals seinen Grund gehabt und hat es auch jetzt wieder .
Die gehören alle “weck”😡

Gagarella
Gagarella
Superredner
17 Tage 1 h

@et letz    Es hatte einen Grund. Das Wissen und die Bildung hat gefehlt.

Pidig
Pidig
Grünschnabel
17 Tage 4 h

Auf einer 30Hektar kleinen Alm sind 80 Schafe gerissen worden? Wieviele sind dann noch verhungert? ….u. dazu noch die Ziegen!

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
16 Tage 4 h

Was nun ihr “schlauen” Politiker???? Müsst ihr wieder ROM  die Schuld geben,oder Rom fragen,was ihr tun dürft,oder auch nicht????? Ihr lobt die Autonomie,wo bleibt sie ,wenn ihr nichts entscheiden dürft?????

Tabernakel
15 Tage 22 h
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