Brenner- und Pustertalbahn kämpfen mit Verspätungen und Ausfällen

Zugfrust in Südtirol

Mittwoch, 05. August 2026 | 17:59 Uhr

Von: Lukas Unterkofler

Bozen/Brixen/Bruneck – In den vergangenen Tagen ist es auf der Brenner- und Pustertalbahn wiederholt zu Verspätungen und einzelnen Zugausfällen gekommen. Besonders für Pendlerinnen und Pendler, aber auch für viele Reisende, bedeutet dies erhebliche Unannehmlichkeiten. Die Landesabteilung Mobilität verfolgt die Situation laufend und steht in engem Austausch mit dem italienischen Schienennetzbetreiber RFI sowie den Bahnunternehmen SAD und Trenitalia.

“Die aktuelle Situation ist nicht zufriedenstellend. Wir nehmen die Rückmeldungen der Fahrgäste sehr ernst”, betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. “Die Fahrgäste haben Anspruch auf einen verlässlichen Bahnverkehr. Dieser Verantwortung stellen wir uns – gemeinsam mit unserem Team sowie mit RFI, SAD und Trenitalia arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Bahnverkehr wieder zu stabilisieren.”

Nach den Rückmeldungen der beteiligten Unternehmen kommen derzeit mehrere Faktoren zusammen. Dazu zählen die Nachwirkungen der umfangreichen Arbeiten und Streckensperren auf der Brennerbahn im Juli, technische und infrastrukturelle Herausforderungen, die Auswirkungen der anhaltenden Hitzewelle auf das verlässliche Funktionieren der Eisenbahninfrastruktur, die hohe Auslastung während der Ferienzeit sowie urlaubsbedingte personelle Engpässe. “Wir haben uns bei den Partnern über die aktuelle Lage vergewissert. Alle Beteiligten sind bemüht, die Schwierigkeiten gemeinsam zu bewältigen und die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten”, bekräftigt der Landesrat.

Gleichzeitig wird entlang der Brennerachse weiterhin intensiv in die Zukunft der Bahn investiert. Infrastrukturen werden erneuert, Bahnhöfe modernisiert und das Bahnangebot weiterentwickelt. Diese Arbeiten sind notwendig, um den öffentlichen Verkehr langfristig leistungsfähiger und zuverlässiger zu machen. Unser Anspruch ist es jedoch, die Einschränkungen während dieser Phase so gering wie möglich zu halten und die Qualität des Angebots Schritt für Schritt weiter zu verbessern.

“Wir entschuldigen uns bei allen Fahrgästen, die in den vergangenen Tagen von Verspätungen oder Zugausfällen betroffen waren, und bitten um Verständnis und Geduld”, betont Alfreider. “Gemeinsam mit unserem Team sowie mit RFI, SAD und Trenitalia arbeiten wir mit vollem Einsatz daran, die aktuelle Situation zu verbessern. Unser Ziel ist klar: Die Menschen in Südtirol sollen sich auf ihre Bahn verlassen können.”

Bezirk: Eisacktal, Wipptal

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