Gesetzesvorstoß im Trentino

Acht Abschüsse von Problembären pro Jahr

Freitag, 19. Januar 2024 | 18:52 Uhr

Trient – Die Trientner Landesregierung hat einem Gesetzesvorschlag von Forstlandesrat Roberto Failoni zugestimmt, um die wachsende Bärenpopulation im Trentino einzudämmen. Demnach sollen bis zu acht Exemplare pro Jahr entnommen werden.

Schätzungen zufolge leben derzeit über 100 Bären im Trentino. Dem Gesetzentwurf zufolge obliegt es dem Landeshauptmann, Problemtiere für den Abschuss freizugeben. Der Landtag muss den Vorschlag noch gutheißen.

Der Gesetzesentwurf sei das Ergebnis einer Vereinbarung mit der Regierung in Rom und stelle einen wichtigen Kurswechsel dar, erklärte Failoni. Der Besonderheit des Gebiets werde damit Rechnung getragen. „Wir bremsen damit den Anstieg der Bärenpopulation, wobei wir die Sicherheit der Menschen gewährleisten und die Arbeitsbedingungen der Landwirte und Mitarbeiter in der Forstwirtschaft verbessern“, erklärte der Landesrat.

Mit dem Gesetzesentwurf wird die Gesetzeslage aus dem Jahr 2018 abgeändert. Demnach soll jährlich festgelegt werden, wie hoch die maximale Anzahl von Problemtieren ist, die entnommen werden darf. Als Basis dienen technisch-wissenschaftlicher Bewertungen der staatlichen Umweltschutzbehörde ISPRA.

Für die Jahre 2024 und 2025 hat die staatliche Umweltschutzbehörde auf Grundlage der im Jahr 2023 durchgeführten Bestandsanalyse die Zahl der Bären, die entnommen werden dürfen, auf maximal acht pro Jahr festgelegt. Davon darf es sich um nicht mehr als zwei erwachsene weibliche und um nicht mehr als zwei erwachsene männliche Tiere handeln.

Ab 2026 muss die Höchstquote neu festgelegt werden.

Von: mk

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

10 Kommentare auf "Acht Abschüsse von Problembären pro Jahr"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

viel zu wenige

Faktenchecker
1 Monat 12 Tage

In der Realität wird es nicht einer sein.

landlar
landlar
Tratscher
1 Monat 14 Tage

8 am tag würde passen

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 13 Tage

Die Natur muss frei von Wildtieren sein. Schließlich ist der Mensch derjenige der sie mit Schaf, Rind und nicht zuletzt mit der Jagd pflegt. Er ist der Hüter der Natur und er weiß was gut ist.

Homelander
Homelander
Superredner
1 Monat 14 Tage

No mehra her tian…ols zi schwoch hota gsog🙄🙄😂😂 san jo volle netta viecho… nua no a poor 100 Welfe dozui, nua isch die kakke am dampfen😂😂

jagerander
jagerander
Superredner
1 Monat 14 Tage

bin dagegen.voll dagegen.8 sind zu wenig.

Faktenchecker
1 Monat 14 Tage

Nicht von Dauer!

So ist das
1 Monat 14 Tage

Der LH hat wohl noch nicht mitbekommen, dass kein Wahlkampf mehr ist.
Hat das Trentino keine anderen Probleme?

Staenkerer
1 Monat 13 Tage

wenn es sich um nachgewiesen PROBLEMbären hondelt und nit um, wie passiert um a friedliche bärenmutter de mit jungtiere unterwegs isch ober de gleich frieflichen schof, boade sein kurzerhond als PROBLEM erklärt wern um se obschoeßn zu kennen, weil jemand schlicht eppas dagegen hatte oder jemand geld spor gwellt hot, find i es in ordnung!
i befürcht lei das einigen bärn de willkür und nit nochgewiese probleme es lebn kostn werd!

Holz Michl
Holz Michl
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

Wenn das die ,,Tierschützer,, hören kleben sie sich sn Bäumen fest😂😂😂😂😂😂😂😂

wpDiscuz