Im Süden drohen bis zu 45 Grad

Afrikanische Hitzewelle rollt auf Italien zu

Freitag, 10. Juli 2026 | 17:46 Uhr

Von: luk

Rom – Italien muss sich ab Mitte kommender Woche auf eine neue extreme Hitzewelle einstellen. Nach Prognosen des Wetterportals “MeteoGiornale” erreicht ab Dienstag, 14. Juli, heiße Saharaluft aus Algerien das Land. Vor allem Mittel- und Süditalien sowie Sardinien und Sizilien geraten unter den Einfluss des kräftigen Nordafrika-Hochs. Dort werden Höchstwerte von über 40 Grad erwartet, örtlich könnten sogar bis zu 45 Grad erreicht werden.

Den Höhepunkt der Hitzewelle sehen die Meteorologen zwischen dem 17. und 20. Juli. Besonders betroffen sind die Binnenregionen Siziliens, Sardiniens, Kalabriens und Apuliens. An den Küsten sorgt zusätzlich hohe Luftfeuchtigkeit für eine drückende Schwüle.

Auch in Norditalien steigen die Temperaturen deutlich an, allerdings bleiben sie mit meist 30 bis 36 Grad niedriger. Dafür erhöht die aufgeheizte Luft das Risiko kräftiger Gewitter mit Starkregen und großem Hagel.

Für Südtirol prognostiziert MeteoGiornale sommerliche Höchstwerte zwischen 30 und 34 Grad in den Tälern. In den Alpen können sich vor allem nachmittags und abends einzelne Gewitter entwickeln.

Nach Angaben des Wetterportals transportiert die Hitzewelle außergewöhnlich warme Luftmassen bis in rund 1.500 Meter Höhe. Dort könnten Temperaturen von nahezu 30 Grad erreicht werden – Werte, die früher nahezu ausschließlich über der Sahara gemessen wurden und inzwischen infolge des Klimawandels auch im Mittelmeerraum immer häufiger auftreten.

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