Von: luk
Trient – Ein beliebtes Sushi-Restaurant in Trient mit „All you can eat“-Angebot soll den Fiskus jahrelang um hohe Summen betrogen haben. Ermittler deckten eine Steuerhinterziehung in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro auf.
Vor Gericht stehen drei Personen: zwei frühere chinesische Co-Geschäftsführer sowie ein 70-jähriger Nachfolger. Ihnen werden betrügerischer Bankrott und das Verbergen von Buchhaltungsunterlagen vorgeworfen.
Das Lokal existiert inzwischen nicht mehr, 2023 wurde die gerichtliche Liquidation eingeleitet. Auslöser der Ermittlungen waren Kontrollen der Steuerbehörde, gefolgt von einer Anzeige bei der Finanzpolizei. Dabei stellte sich heraus, dass Einnahmen zwar kassiert und Bons ausgestellt wurden – die Erlöse jedoch offenbar nie korrekt versteuert wurden.
Nach bisherigen Erkenntnissen begann die finanzielle Schieflage bereits unter den ursprünglichen Betreibern und setzte sich unter dem späteren Geschäftsführer fort, der ebenfalls Unterlagen verborgen haben soll.
Zwei der Beschuldigten streben eine Einigung an, darunter der 70-Jährige. Ein erstes Angebot eines Mitangeklagten wurde von der Staatsanwaltschaft jedoch als unzureichend abgelehnt. Die Verhandlung wurde auf November vertagt.




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