In Italien und Frankreich

Beihilfe zur illegalen Einwanderung: 14 Festnahmen

Samstag, 21. Februar 2026 | 08:09 Uhr

Von: luk

Ventimiglia – Bei einer gemeinsamen Polizeioperation in Italien und Frankreich sind 14 Personen wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung festgenommen worden. Zudem wurde eine Person mit einer Wohnsitzauflage belegt.

Die Maßnahmen wurden von den Polizeibehörden beider Länder vollstreckt. Neun der Beschuldigten, gegen die Haftbefehle der Justizbehörden beider Staaten vorlagen, wurden in Italien ausfindig gemacht – in den Provinzen Imperia, Turin und L’Aquila. Sechs weitere Personen wurden in Frankreich lokalisiert, und zwar in den Provinzen Marseille, Nantes und Nizza.

Die Operation ist Teil umfangreicher Ermittlungen im Rahmen eines gemeinsamen italienisch-französischen Ermittlungsteams, das im Juni 2025 eingerichtet wurde. Koordiniert werden die Untersuchungen von der Staatsanwaltschaft Imperia sowie der Staatsanwaltschaft Nizza.

Im Fokus der Ermittlungen stehen mehrere Verdächtige – überwiegend aus Zentralafrika –, die sowohl in Italien als auch in Frankreich aktiv gewesen sein sollen. Ihnen wird vorgeworfen, die Weiterreise irregulärer Migranten, darunter auch Minderjähriger, über den Grenzübergang von Ventimiglia nach Frankreich organisiert und erleichtert zu haben.

Die Ermittlungen dauern an.

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